3 Schritte, mit denen Du Deine Angst besiegst

Woran hast Du spontan gedacht, als Du die Überschrift dieses Artikels gelesen hat? Was hat Dich dazu bewegt, weiterzulesen? Vielleicht hast Du Dich an eine Angst erinnert, die Dich gerade begleitet. Oder Du möchtest in Deiner Persönlichkeit wachsen und bei Deiner nächsten Herausforderung besser gewappnet sein. Was auch immer Dich herführt, Du bist in diesem Text genau richtig!

Wir alle haben regelmäßig mit Ängsten zu kämpfen. Kaum ein Gefühl hat einen so großen Einfluss auf unser Leben, unsere persönliche Entwicklung und unseren Erfolg wie die Angst. Sie begegnet jedem von uns. Selbst Will Smith hat sich damit befasst und schön auf den Punkt gebracht, dass sich die größten Geschenke im Leben anfangs hinter einer Angst verbergen. Damit hat er sowas von recht!

Ich habe selbst auf meiner Reise gemerkt, dass ich immer dann am schnellsten gewachsen bin, wenn ich mich mit meinen größten Ängsten auseinandergesetzt habe. Diese Entwicklung setzt sich auch heute noch fort. Auf meinem Weg der letzten 20 Jahre habe ich jedoch gelernt, konstruktiv mit meinen Ängsten umzugehen. Meine Gedanken rund um dieses sehr persönliche Thema gebe ich heute an Dich weiter. Sie können Dir im Alltag helfen, schneller zurück in Deine Balance zu finden, größere Durchbrüche zu erzielen und Deine Angst sogar zu Deinem Verbündeten zu machen.

Deine Angst – Freund oder Feind?

Stell Dir vor, Du bist nachts zu Fuß in einer fremden Stadt unterwegs. Du suchst den Weg zurück zu Deinem Hotel. Dein Smartphone schlägt Dir eine Abkürzung durch eine schmale Seitengasse vor, doch Dein Bauchgefühl sagt: Vorsicht! Beim Blick in die dunkle Gasse spürst Du, wie Angst in Dir aufsteigt und Du entscheidest Dich, lieber für den längeren Weg auf Dich zu nehmen.

Nun stell Dir eine andere Situation vor. Du tust, was Du liebst, und plötzlich eröffnet sich Dir eine Once-in-a-lifetime-Chance. Du traust Deinen Augen nicht: Du bekommst gerade eine Gelegenheit, genau das zu tun, wovon Du schon immer geträumt hast. Doch es dauert nur wenige Sekunden, bis sich Deine Euphorie in Bauchschmerzen verwandelt. Dein Kopfkino ist in vollem Gang und Du musst an alles denken, was schiefgehen könnte. Plötzlich steigt Furcht in Dir auf und Du denkst sogar daran, die Chance abzusagen.

In jeder Situation verspürst Du ein Gefühl der Angst. Doch zwischen beiden besteht ein großer Unterschied. In der dunklen Seitengasse kann eine lebensbedrohliche Gefahr auf Dich warten. Deine Intuition und Erfahrung warnen Dich vor einer realen Gefahr und helfen Dir so, Dein Leben zu schützen. In der anderen Situation kannst Du hingegen beobachten, wie Du unwahrscheinliche Szenarien in der Zukunft baust. Es handelt sich vielmehr um Illusionen als um echte Gefahren. In dem Fall suchst Du nach Problemen. Deine Angst schützt Dich nicht, sie limitiert Dich.

Die eigene Angst als Wachstumschance

Schützt Dich Deine Angst oder hält sie Dich klein? Es lohnt sich, den Unterschied zu erkennen! An erster Stelle hat Angst eine wichtige Funktion für Dein Leben: Sie soll Dich schützen. Doch manchmal hält sie Dich auch ohne echten Grund klein. Wichtig ist zu wissen, wo der Unterschied liegt. Wann hilft Dir eine Angst dabei, Gefahren zu umgehen oder heil aus ihnen rauszukommen? Fußt sie auf Erfahrungen, die Du schon gemacht hast? Kannst Du gute Gründe für Deine Angst finden? Oder weißt Du vielleicht gar nicht, wo sie überhaupt herrührt?

Liegt einer Angst keine reale Bedrohung zugrunde, dann ist gut möglich, dass Du Dir gerade nur Gründe einredest, die Dich zurückhalten. Dann wird Angst zur Ausrede und zu einem Vorwand, bloß nichts zu riskieren und Deine Komfortzone nicht verlassen zu müssen. Wenn Deine Angst Dich ohne dringenden Grund limitiert, solltest Du Dir ans Herz greifen und etwas gegen sie tun. Denn zu häufig halten uns unsere Ängste klein und trennen uns davon, die Ziele zu erreichen, von denen wir immer geträumt haben. Akzeptiere die Angst und handle trotzdem! Die folgenden 3 Schritte helfen Dir dabei, konstruktiv mit Deinen Ängsten umzugehen, mehr Klarheit und Leichtigkeit in Dein Leben zu bringen.

Schritt 1: Nimm bewusst wahr, was in Dir vorgeht

Der erste Schritt mag auf Anhieb sehr nahe liegen, doch nach meiner Erfahrung ist er lange nicht selbstverständlich! Kennst Du diese Momente, wo Du Dich im Alltag einfach nur beklemmt fühlst? Vielleicht geht es Dir nicht gut oder Du fühlst Dich gehemmt, doch Du kannst nicht genau festmachen, woran es liegt? So ein Gefühlschaos kann ganz schön mächtig sein! Das englische Wort E-Motion kannst Du als „Energy in Motion“ lesen. Emotionen sind Energie in Bewegung. Schaust Du nicht hin, dann bewegt Dich dieser Energiemix, ohne dass Du überhaupt verstehst, was gerade in Dir vorgeht. Du fühlst Dich fremdgesteuert und hast keinen Zugang zu Deinen vollen Ressourcen.

Kennst Du das zum Beispiel, wenn Du einer Situation immer wieder aus dem Weg gehst? Du suchst Ausreden oder schiebst eine Entscheidung auf, ohne so recht zu wissen, warum Du das eigentlich tust. Hinter einem solchen Verhalten kann Angst stecken. Eine Angst, die Dich lähmt oder Dich von Deinen nächsten Schritten abhält, ohne dass Du Dir dessen bewusst bist.

Nimm Dir Zeit, Deinen Emotionen auf den Grund zu gehen und Bewusstsein dafür zu gewinnen, was in Dir los ist. Erst diese Klarheit ermöglicht Dir überhaupt, aktiv etwas zu verändern. Darum steht an vorderster Stelle: Werde Dir klar, dass Du Angst hast. Gestehe Dir Deine Angst ein und sag sogar laut: Ja, ich habe Angst und das ist vollkommen okay.

In diesem Schritt liegt übrigens auch einer der größten Schlüssel der Persönlichkeitsentwicklung verborgen: hinschauen. Du machst dann die größten Sprünge und entwickelst Dich in hohem Tempo weiter, wenn Du ehrlich mit Dir bist und genau dorthin siehst, wovor andere die Augen verschließen.

Schritt 2: Fühl in Dich rein und erforsche das Gefühl

Jetzt zoomen wir tiefer rein. Du hast erkannt, dass da eine Angst ist. So weit, so gut. Diese Angst ist ein Gefühl, mehr nicht. Ja, diese Betrachtung ist total nüchtern, doch genau das ist auch besonders wichtig.

Viele Menschen verschließen die Augen oder wenden den Blick ab, wenn sie eine Angst entdecken. Oder aber sie konzentrieren sich so sehr darauf, dass sie nichts anderes mehr sehen als diese Angst. Das kann sogar soweit führen, dass Du Herzrasen und echte Panik bekommst. So können allzu leicht selbsterfüllende Prophezeiungen entstehen. Erinnere Dich: Worauf Du Deine Aufmerksamkeit richtest, das wird größer. Fokussierst Du Dich zu sehr auf Deine Angst, dann wächst sie und bekommt noch mehr Gewalt über Dich. Identifizier Dich nicht mit Deiner Angst, sondern sieh sie als das, was sie ist: ein Gefühl.

Mach Dir klar: Du bist nicht Deine Angst, und sie besitzt Dich nicht. Lass sie nicht zu Deiner Identität werden. Die Angst ist ein Teil von Dir, doch sie bestimmt nicht Dein ganzes Leben! Vielmehr will sie Dir etwas mitteilen. Sie hat eine Botschaft für Dich. Es geht nicht darum, dass Du Dir eine Angst ausredest, sondern dass Du die Botschaft hinter ihr annimmst und erkennst, wie sie Dir weiterhelfen kann. Weist sie Dich auf etwas hin? Macht sie Dich sensibel oder wachsam? Besteht vielleicht eine Gefahr? Oder besteht vielleicht gar keine echte Gefahr? Ist die Angst vielmehr ein Spiegel, der Dir zeigt, wo Du gerade stehst und wo Deine nächstes Wachstumspotenzial liegt?

Alleine dadurch, dass Du die Angst wahrnimmst, sie anerkennst und bewusst konfrontierst, verliert die Angst an Macht über Dich. Sie geht zwar nicht weg, doch mit der Zeit wird sie schwächer.

Schritt 3: Lass die Energien los

Definition von E-Motion einbauen?? Wenn Emotionen Energien in Bewegung sind, dann kann auch Angst als Energie ein mächtiger Verbündeter sein. Sie kann Dich dazu bringen, über Deinen eigenen Schatten zu springen und Klarheit zu finden, wenn Du festhängst. Kämpfe also nicht gegen sie an, sondern nimm die Botschaft hinter ihr an und handle entsprechend.

Hast Du Schritt 1 und 2 gemeistert, dann hast Du bestimmt schon eine Idee, was Du als nächstes tun musst. Geht es darum, eine Gefahr aus dem Weg zu räumen? Oder solltest Du Dich einer Herausforderung stellen, die längst überfällig ist? Prüfe für Dich, was hinter den Energien steckt und lass sie nun gehen. Indem Du nun konkret ins Handeln kommst, verwandelst Du diese Energien in etwas Konstruktives.

Zwei Tipps können Dir dabei helfen. Zum einen kannst Du Deinen Körper unterstützend hinzunehmen. Konzentriere Dich auf Deinen Atem und spüre dabei, wie die Angst bei jedem Ausatmen ein Stückchen leichter wird. Mit diesen Achtsamkeitsübungen fällt Dir auch der Umgang mit Deinen Emotionen leichter. Im Ultimate Power Programm  erfährst Du übrigens, wie Du Deinen Körper als starkes Feedbackinstrument im Alltag nutzen kannst. Zum anderen ist es nun an der Zeit, Deinen Fokus zu verschieben – weg von der Angst hin zur Liebe. Die Liebe zu Dir selbst, zu Deinem Weg, zu Deinen Mitmenschen. Alles geht leichter, wenn Du es mit Liebe tust.

Fazit – sieh und hör genauer hin

In den Wirren des Alltags können uns unsere Gefühle schon mal über den Kopf wachsen. Dann fühlen wir uns überwältigt, orientierungslos und vielleicht auch schon mal fremdgesteuert. Alles wird leichter, wenn wir nur genau hinhören und in uns hineinschauen. Ein starkes Umfeld kann Dir dabei helfen. Mit meinem Ultimate Mentorship Programm begleite ich Dich auf Deinem Weg hin zu mehr innerer und äußerer Stärke. Du wirst staunen, was Dich auf dieser Reise alles erwartet.

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