Wann hat Dich das letzte Mal etwas so richtig aus der Bahn geworfen? Du hattest ein klares Ziel und einen festen Kurs, doch plötzlich war da ein Hindernis, dass Dich zum totalen Stillstand gebracht hat. Immer wieder begegne ich in meinen Seminaren und Coachings Menschen, die in dieser Situation festhängen. Sie verlieren nicht nur ihren Drive, sondern beginnen plötzlich auch, an ihren Fähigkeiten, an ihren Lebensentscheidungen und sogar an ihrer Persönlichkeit zu zweifeln. Doch soweit muss es nicht kommen. Durch eine solche Krise kommst Du hindurch, indem Du Dein Urvertrauen wiederfindest und stärkst.

Selbstvertrauen und Urvertrauen – wo liegt der Unterschied?

Die Themen Vertrauen und Selbstvertrauen sind den meisten Menschen ein Begriff. Hier geht es um das Vertrauen zu Dir selbst. Du vertraust auf Deine Persönlichkeit, in Deine Fähigkeiten und insgesamt in das, was Dich als Mensch ausmacht. Aus Deiner Lebenserfahrung heraus weißt Du, worin Du gut bist und wie Du auch in Verbindung zu anderen Menschen treten kannst. Dieses Bewusstsein über Dich, Deine Persönlichkeit und Deine Stärken ist auch die Grundlage für Dein Selbstwertgefühl und bestimmt darüber, wie souverän Du anderen gegenüber auftrittst. Während Du beim Selbstvertrauen noch viel mit dem Kopf arbeiten kannst, bewegen wir uns beim Urvertrauen in einem Bereich, den Du nur mit Deinem Gefühl erforschen kannst, um ihn in der Tiefe zu verstehen.

Urvertrauen – was ist das überhaupt?

Urvertrauen bedeutet für mich, an den Ursprung Deines Lebens anzuknüpfen. Du gehst eine Ebene tiefer als all die materiellen Dinge, die Erfahrungen und auch die Masken, die Dich als menschliches Wesen ausmachen. Urvertrauen bedeutet, darauf zu vertrauen, dass alles, was Dir im Leben geschieht, genau so kommt, wie es kommen soll. Denn ich bin überzeugt, für jeden von uns hält das Leben etwas anderes bereit und Du könntest es sogar noch etwas esoterischer sagen: Wir alle sind aus einem bestimmten Grund in diesem Leben und sind hier, um eine bestimmte Erfahrung zu machen. Das klingt leichter gesagt, als getan.

Denn gerade, wenn uns schwere Schicksalsschläge widerfahren oder wir das Gefühl haben, im Leben einfach nicht voran zu kommen, dann wechseln wir vom Vertrauen in den Zweifel. Bestimmt kennst Du die klassischen Fragen: Warum passiert gerade mir das? Was soll mir das bringen? Warum kann es nicht mal einfach leicht sein? In diesen Fragen zeigt sich, wie schwer sich unser Verstand damit tut, mit bestimmten Ereignissen im Leben umzugehen. Wir suchen nach dem Sinn dahinter, doch der erschließt sich uns nicht immer auf Anhieb.

Urvertrauen bedeutet, sich auf das Leben einzulassen

Der dänische Schriftsteller Søren Kierkegaard bringt es ganz schön auf den Punkt, wenn er sagt: „Verstehen kann man das Leben nur rückwärts, leben muss man es aber vorwärts“. Wir können noch nicht wissen, was die Zukunft bringt. Doch was Du tun kannst, ist so präsent wie möglich in der Gegenwart zu leben und auf Deine Intuition zu vertrauen. Auch Steve Jobs hat das in seiner berühmten Rede von 2005 bei der Abschlussfeier der Standford University betont. Erst wenn wir auf unser Leben zurückblicken, können wir einzelne Punkte verbinden. Plötzlich erkennen wir, wie unangenehme Situationen und manchmal auch schreckliche Ereignisse den Kurs unseres Lebens gelenkt haben und wichtige Meilensteine überhaupt erst möglich gemacht haben. Nicht selten staunen wir ganz schön, wenn wir plötzlich erkennen, wie sich die Puzzlestücke zusammensetzen.

Das Puzzle ist ein schönes Bild für das Thema Urvertrauen. Du vertraust darauf, dass sich die Stücke Deines Lebens irgendwann zu einem Ganzen fügen werden. Dabei lässt Du die Erwartungen und Hoffnungen los, dass die Dinge genau so sein müssen, wie Du sie Dir vorstellst. Du klammerst Dich nicht daran fest, dass alles immer so für Dich eintreffen muss, wie du es Dir vorstellst oder wünschst.

Setze Dir Ziele, doch klammere Dich nicht an ihnen fest

Natürlich solltest Du bei all Deinem Urvertrauen nicht Deine persönlichen Ziele und Visionen vergessen. Ich bin überzeugt, dass Du Dein Leben formen kannst und der Schöpfer Deiner eigenen Zukunft bist. Doch ich bin auch überzeugt, dass es Situationen gibt, die Du nicht kontrollieren oder beeinflussen kannst. Sie liegen einfach außerhalb Deines Einflusses. Versuchst Du, dennoch Deinen Willen durchzusetzen, endet das schnell in einem Kampf gegen Windmühlen. Die Magie liegt also darin, Dich auf die Dinge zu konzentrieren, auf die Du wirklich einen Einfluss hast. Du musst nicht alles in Deinem Leben kontrollieren können, sondern darfst auch darauf vertrauen, dass manche Dinge einfach so kommen, wie sie richtig für Dich sind.

Was kann sich durch Urvertrauen für Dich verändern?

Wenn Du darauf vertraust, dass alles gut und richtig ist, wie es ist, wird sich in Deinem Leben mehr Leichtigkeit, Freude und Fröhlichkeit einstellen. Das ist logisch, denn in dem Moment, wo Du nicht mehr verkrampft jeden Stein umdrehst, sondern Dich dem Fluss des Lebens hingibst, gehst Du von ganz allein entspannter durch den Tag und stehst weniger unter Druck. Außerdem wirst Du sehr viel kreativer. Wenn Du alles kontrollieren möchtest, verengt sich Dein Blickfeld, denn Du fokussierst Dich auf viele Kleinigkeiten. Gehst Du jedoch mit Leichtigkeit und Entspannung durch den Tag, öffnet sich Dein Blick für neue Chancen und Möglichkeiten, Du siehst die Welt mit anderen Augen.

Du bist ebenfalls präsenter im Moment. Dadurch erkennst Du bei der Arbeit neue Wege und baust tiefere Beziehungen zu Deinen Mitmenschen auf, weil Du nicht nur näher bei Dir bist, sondern mit Deiner Aufmerksamkeit auch ganz bei ihnen. Außerdem verbessert sich Dein Charisma und Du wirst eine intensivere Ausstrahlung auf andere Menschen haben.

5 Tipps, wie Du mehr Urvertrauen in Dein Leben bringst

Wie gelingt es Dir nun, die Verbindung zu Deinem Urvertrauen wiederzufinden und zu stärken? Die folgenden Tipps helfen Dir dabei.

  1. Meditation hilft Dir ins Bewusstsein und in die Ruhe zu kommen und schafft einen ganz natürlichen Moment der Erdung. Du kommst zurück zu Dir, blendest all die Sorgen und den Alltag aus und verbindest Dich mit Deiner inneren Kraft. Wenn Du erste Erfahrungen mit dem Thema Meditation sammeln möchtest, dann entdecke meine geführte Meditation Morgenkraft.
  2. Verbringe mehr Zeit in der Natur. Sie ist der ideale Raum, um Dich zu erden. Du kannst zum Beispiel in den Wald gehen und ihn ganz achtsam mit all Deinen Sinnen erleben. Wenn Du magst, kannst Du diesen Tipp auch mit dem ersten verbinden und eine Gehmeditation machen. Dabei setzt Du achtsam einen Schritt vor den anderen und lenkst Deine gesamte Aufmerksamkeit in die Berührung Deiner Füße mit dem Untergrund. Je verbundener Du Dich mit dem Boden fühlst, je geerdeter Du bist, spürst Du auch, wie Energie und Klarheit in Dir steigen.
  3. Nimm Dir Zeit für Selbstreflexion. Führe zum Beispiel Tagebuch oder tausche Dich regelmäßig mit einem Coach über Deine Gedanken aus. So gelangst Du zu mehr Tiefgang und Klarheit in Deinen alltäglichen Routinen und Entscheidungen.
  4. Beende den Vergleich mit anderen. Vergleiche mit anderen lenken Dich von Deinem Potenzial ab und rauben Dir auf Dauer Deine Energie. Das führt zu Druck und Stress und bringt Dich weg von Deinem persönlichen Kurs. Hilfreich kann hingegen die Inspiration anderer Menschen sein. Lass Dir von ihnen zeigen, wie sie ihre Verbindung zum Urvertrauen stärken und nimm das für Dich mit, was sich für Dich richtig anfühlt.
  5. Bring körperliche Aktivität in Deinen Alltag. Wenn Du Dich richtig auspowerst, spürst Du danach eine starke innere Ruhe. Je öfter Du Deinen Körper an Leistungsgrenzen bringst, desto stärker wird auch Dein Bewusstsein für ihn. Es ist ähnlich wie bei der Meditation. Doch es muss nicht immer gleich der krasseste Sport sein. Auch leichte Bewegung auf dem Fahrrad oder ein Spaziergang kann Dich zum gewünschten Ergebnis bringen. Im Kern steht, dass Du mit Achtsamkeit bei der Sache bist. Dadurch machst Du jede dieser Erfahrung um so vieles intensiver.

Hat Dir dieser Ausflug zu Deinem Urvertrauen gefallen? Möchtest Du ein bisschen weiter reingehen? Dann entdecke jetzt mein Seminar Unstoppable Me Mastery. Hier tauchst Du ganz tief ein begibst Dich auf eine Reise hin zu mehr Urvertrauen und innerer Ruhe. Am Ende des Seminars hast Du eine neue Verbindung von Dir selbst und fühlst Dich getragen von einer starken Gemeinschaft. Ich freue mich darauf, Dich dort zu treffen.

Bis dahin denke immer daran: Du bist gut so, wie Du bist, und es kommt alles so, wie es kommen soll.

Sport, Fitness, gesunde Ernährung und von Zeit zu Zeit etwas Vorsorge – was kommt dir spontan in den Kopf, wenn Du über Deine Gesundheit nachdenkst? Meistens verbinden wir das Thema als erstes mit unserem Körper. Doch Gesundheit hat zwei Seiten – die körperliche und die mentale. Beide Faktoren sind wichtig, denn ohne Deine Gesundheit wird alles andere zweitrangig.

Mentale Gesundheit – was ist das überhaupt?

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert mentale Gesundheit als einen Zustand von Wohlbefinden, in dem jeder Mensch sein eigenes Potenzial erkennt, mit dem normalen Alltagsstress umgehen kann, produktiv und abwechslungsreich arbeitet und etwas an sein Umfeld zurückgeben kann. Da steckt ganz schön viel drin, oder? Vereinfacht könnten wir sagen: Du schöpfst Dein Potenzial aus, lebst in Verbundenheit und bringst Klarheit in Deine Gedanken und Gefühle. Wenn Du mich schon länger begleitest, dann weißt Du: Diese Faktoren tragen auch dazu bei, Deine innere und äußere Stärke zu leben.

Die mentale Gesundheit stärken – warum ist das heute so wichtig?

Während viel Sitzen und ungesundes Essen Deinem Körper zu schaffen machen, können Stress und hoher Leistungsdruck Deine mentale Gesundheit vor große Herausforderungen stellen. Diese Belastungen nehmen gerade in unserer modernen Welt gefühlt täglich zu. Das kann sich dann zum Beispiel in Schlafstörungen oder starken Stimmungsschwankungen ausdrücken. Mit den 10 Tipps aus diesem Beitrag kannst Du vorbeugen und Deine mentale Gesundheit langfristig stärken. Gleichzeitig sind sie ein riesiger Hebel, um auch als Persönlichkeit weiter zu wachsen. Denn wenn Du mental in Balance bist, hast Du mehr Klarheit für die Verbindungen zu anderen Menschen und für die Ziele in Deinem Leben.

Kennst Du es nur oder tust Du es auch?

Bevor wir mit viel Energie in die Tipps starten, habe ich noch zwei Anliegen, die mir echt am Herzen liegen. Erstens: Wenn Dir der ein oder andere Punkt gleich beim Lesen bekannt vorkommt, dann solltest Du erst recht tiefer eintauchen und Dich fragen: Habe ich die Gedanken wirklich schon in meinem Alltag umgesetzt? Zweitens: Ich habe mich innig mit diesen Themen auseinandergesetzt, doch ich bin weder ein Arzt noch ein Psychologe. Wenn Du Dich also krank fühlst und Hilfe brauchst, dann wende Dich bitte an den Arzt Deines Vertrauens. So, das wollte ich noch an Dich loswerden. Hast Du Bock zu starten? Dann lass uns loslegen!

1. Verbundenheit – pflege Deine Beziehungen

Der Kontakt zu anderen Menschen hat ungeahnte Effekte auf Deine mentale Gesundheit. Doch immer mehr Menschen fühlen sich heute einsam und allein. Studien belegen, dass Einsamkeit langfristig einen ähnlich negativen Einfluss haben kann wie das Rauchen. Wir Menschen sind soziale Wesen und brauchen die Verbundenheit zu anderen. Dabei geht es nicht gleich um die große Liebe oder die perfekte Beziehung, sondern darum, Dich mit Menschen zu umgeben, mit denen Du Dich wohlfühlst. Insbesondere wenn Du viel arbeitest und ständig beschäftigt bist, ist es umso wichtiger, Dich auch mal bewusst rauszunehmen und den Schwerpunkt auf das Miteinander mit anderen zu legen. Denn Beziehungen sind langfristig eine wichtige Stütze für Dein Leben – sowohl, wenn es Dir gut geht als auch dann, wenn Du mal Hilfe brauchst.

2. Pflege Deinen Körper mit Bewegung

Ein gesunder Geist gedeiht am besten in einem gesunden Körper. Dein Körper ist also ein wichtiges Instrument für Deine mentale Gesundheit. Doch wir bewegen uns heute immer weniger und verbringen viel Zeit im Sitzen. Versuch mal, die Stunden zu zählen, die Du den ganzen Tag über im Sitzen verbringst – Du wirst staunen! Morgens auf dem Weg zur Arbeit, tagsüber am Schreibtisch und abends wieder auf der Couch. Da kommt ordentlich was zusammen. Lege daher Deine Priorität bewusst auf Deinen Körper. In meinem Seminar Unstoppable Me Mastery  lernst Du übrigens, wie ein anderer körperlicher Zustand Dich auch mental in einen anderen Zustand bringt. Denn Dein Körper ist ein starkes Feedbackinstrument. Pflege ihn, indem Du ihn regelmäßig trainierst. Zweieinhalb Stunden leichte Bewegung und eine Stunde härteres Training über die Woche verteilt sind ideal, um sowohl körperlich als auch mental fit zu bleiben. Übrigens kannst Du diesen Tipp super mit dem ersten kombinieren, indem Du Dich zum beim Mannschaftssport mit einem starken Team umgibst und ihr auch über den Sport hinaus eine gute Zeit miteinander verbringt.

3. Ernährung für die mentale Gesundheit

Die Verbindung zwischen Ernährung und mentaler Power erkennst Du sehr leicht, wenn Du mittags ein großes Schnitzel mit Pommes verschlingst. Du gehst automatisch mit weniger Energie durch den Rest des Tages, als wenn Du zum Beispiel zur lecker-leichten Bowl greifst. Beim Thema Ernährung kannst Du mit den Basics schon sehr viel bewegen: Trinke in der ersten Stunde des Tages einen Liter Wasser, lass Industriezucker weg, reduziere Deinen Fleischkonsum und iss täglich Obst und Gemüse. Klingt einfach, oder? Alles, was Du dazu brauchst, ist ein klares Bewusstsein für diese Basics. Versorge Deinen Körper mit allem, was er für optimale Leistung braucht.

4. Halte Dich mental fit, indem Du Dich selbst herausforderst

Mal ehrlich: Uns geht es in Deutschland grundsätzlich richtig gut. Manchmal sogar so gut, dass wir etwas träge werden und es uns gerne mal bequemer und leichter machen, als gut für uns ist. Darum ist es heute umso wichtiger, dass Du Dir regelmäßig Impulse für Dein mentales Wachstum gibst. Du kannst zum Beispiel eine Fremdsprache lernen, ein neues Hobby entdecken oder ein bereicherndes Buch lesen. Gib Dich nicht einfach so dem Alltagstrott hin. Gib Dir regelmäßig kleine Wachstumsimpulse, die Dich über den Status Quo hinaustragen und Dich mental trainieren.

5. Übe Dich in Dankbarkeit

Kennst Du dieses Phänomen, dass Du nie zufrieden mit Deiner Leistung bist, und immer Ausschau hältst, was als nächstes ansteht? Diese Einstellung kann Dich weit bringen, doch nicht selten entgeht Dir dabei auch, was in Deinem Leben schon alles gut läuft. Dankbarkeit hilft Dir, den Blick auf die wunderschönen und positiven Seiten Deines Lebens zu richten. Dazu gehört an erster Stelle, dass Du Dir bewusst machst, was für ein tolles Leben Du bereits lebst. Im nächsten Schritt geht es dann darum, das immer wieder aktiv anzuerkennen. Führe zum Beispiel ein Dankbarkeitstagebuch oder erstelle eine Liste mit dreihundert bis vierhundert Dingen, für die Du dankbar bist. So kannst Du sie Dir jeden Tag aufs Neue vor Augen führen und spüren, wie Du dabei mental aufblühst.

6. Gönn Dir richtig guten Schlaf

Bestimmt weißt Du, dass 7 bis 8 Stunden Schlaf pro Nacht ideal sind. Doch nicht nur die Quantität zählt, sondern auch die Qualität Deines Schlafs ist entscheidend für Deine Gesundheit. Schläfst Du gut ein? Wirst Du nachts immer wieder wach? Diese Faktoren entscheiden darüber, wie gut Du Dich mental erholst. Daher solltest Du Deinem Schlaf eine große Priorität einräumen und auch Dein Schlafzimmer so einrichten, dass dort optimale Voraussetzung für Deine Erholung herrschen. Schalte zum Beispiel Lichtquellen aus, sorge für ausreichend Sauerstoff vor dem Schlafengehen und verbanne Dein Smartphone am besten ganz aus diesem Raum.

7. Praktiziere Selbstfürsorge

Kümmerst Du Dich um andere? Bist Du für Deine Mitmenschen da? Das ist großartig! Doch kümmerst Du Dich auch bewusst um Dich selbst? Selbstfürsorge bedeutet genau das. Gönn Dir regelmäßig Zeit für Dich. Belohne Dich mit kleinen Freuden. Der Gang ins Kino, ein leckeres Essen oder eine wohltuende Massage – all das sind Wege, wie Du Dir selbst etwas zurückgeben und neue Energie für Deinen Alltag tanken kannst. Nimm Dir jeden Morgen einige Minuten Zeit und plane ganz aktiv, was Du Dir an diesem Tag Gutes tun möchtest. Gerne auch mit einem der vorherigen Tipps wie zum Beispiel einem intensiven Workout, nach dem Du Dich so richtig gut fühlst. Oder Du gehst abends eine Stunde früher ins Bett und schenkst Dir eine Extraportion Erholung. Merkst Du, wie diese Tipps optimal ineinandergreifen?

8. Trau Dich, nach Hilfe zu fragen

Immer wieder begegnen mir Menschen, die wirklich in vielen Bereichen aus dem letzten Loch pfeifen. Sie haben jahrelang alles gegeben oder das Leben hat ihnen hart mitgespeilt. Allmählich stoßen sie an ihre absoluten Limits. In solchen Momenten ist es unglaublich wichtig, dass Du Dir Hilfe holst. Das ist keine Schwäche! Du zeigst sogar Stärke! Denn wenn Du anderen Menschen erlaubst, Dich zu unterstützen, gibst Du ihnen auch die Möglichkeit, zu wachsen und eine starke Verbindung zu Dir aufzubauen. Außerdem macht diese Eigenschaft viele Unternehmer so erfolgreich: Sie müssen nicht alles selber können, sondern holen sich Hilfe von Menschen, die in bestimmten Bereichen einfach besser sind als sie.

9. Achtsam durchs Leben, mental gesund

Achtsam sein, das bedeutet, ein feines Gespür für die Signale Deiner Innenwelt zu entwickeln. Das können Deine Gedanken sein, Deine Gefühle oder andere körperliche Zeichen wie zum Beispiel Schmerzen. Damit will Dir Dein Körper sagen: „Schau mal hier her, Deine Aufmerksamkeit ist gefragt!“ Mit Mitte 20 hatte ich eine Autoimmunkrankheit, die mir klar gemacht hat: Hey, Du musst etwas an Deinem Lebensstil verändern und besser auf Deinen Körper achten. Was Dir dabei helfen kann? Bewusst atmen! Am besten tief in Deinen Bauch. Denn in dem Moment, wo Du atmest, kannst Du nicht anders, als bei Dir selbst anzukommen. Dann spürst Du genauer, was Du gerade brauchst, um Dich gut und gesund zu fühlen. Ob es Sport ist, Schlaf oder das Bedürfnis, Dir selbst etwas Gutes zu tun – wenn Du achtsam bist, entschleunigst Du von alleine und kannst gezielter für Deine mentale Gesundheit sorgen.

10. Meditiere täglich

Meditation hat viel in meinem Leben verändert. Damit meine ich nicht, zwei Stunden stillzusitzen und mit geradem Rücken zu versuchen, an nichts Anderes zu denken. Die Idee dahinter ist für mich eine ganz andere. Hast Du schon mal am Strand gesessen und einfach dem Spiel der Wellen zugesehen? Oder Du warst im Park, lagst unterm Baum und hast dem Zwitschern der Vögel zugehört. Genau das ist für mich Meditation: Du nimmst den Moment vollkommen bewusst wahr. Dazu reichen schon 10 bis 20 Minuten am Tag, in denen Du bewusst wahrnimmst, was Du gerade denkst – ohne es zu bewerten. Wenn Du das trainierst, bist Du viel stärker im Moment und wirkst auch präsenter auf andere. Möchtest Du erste Erfahrungen mit Meditation sammeln? Dann hol Dir kostenfrei meine angeleitete Meditation „Morgenkraft . Sie unterstützt Dich dabei, an den Kern Deines Inneren zu gelangen und Dich für Deinen Tag auszurichten.

Stärke Deine mentale Gesundheit in kleinen Schritten

Na, gab es unter den Punkten einen, bei dem Dir auf Anhieb klar war: Damit kann ich in meinem Leben viel bewegen? Dann ist das genau der richtige Impuls für den Start. Versuche nicht, gleich alle Impulse auf einmal in Dein Leben zu bringen. Das kann dazu führen, dass Du die Motivation verlierst und Dir auf der Reise die Energie ausgeht. Nimm Dir am besten Woche für Woche einen neuen Impuls und stärke so Schritt für Schritt Deine mentale Gesundheit. Denn nur, wenn Du die Tipps auch wirklich umsetzt, können sie langfristig ihre Wirkung in Deinem Leben entfachen.

Was hast Du für Erfahrungen gemacht? Welcher Tipp hat Dir am meisten gebracht? Ich freue mich, wenn Du Deine Erfahrungen und Erkenntnissen in den Kommentaren teilst. Damit machst Du nicht nur mir eine Freude, sondern wirst auch zur Inspiration für andere Menschen, die ihren Weg mit uns gehen.

Bist Du gerade draußen? Oder hat Dein Raum ein Fenster, durch das Du in den Himmel schauen kannst? Egal ob Tag oder Nacht, ein klarer Himmel hat eine besondere Magie. Wenn es dunkel ist, sehen wir die Sterne leuchten. Tagsüber hat das strahlende Blau eine beruhigende Wirkung auf uns.

Nehmen uns Wolken jedoch die Sicht in den klaren Himmel, trübt das schnell auch unsere Stimmung. Wir fühlen uns bedrückt oder sogar antriebslos. Als Flugbegleiter bei der Lufthansa kenne ich diese Tage auch. Oft hat sich die Stimmung jedoch auf einen Schlag verbessert. Drückte der düstere, graue Himmel eben noch auf mein Gemüt, fühlte ich wenige Minuten später Freude in mir aufsteigen. Wir waren über den Wolken. Hier schien die Sonne. Hier war alles klar.

Diese kleine Metapher hat mir klargemacht: Auch wenn uns manchmal die freie Sicht fehlt, so scheint hinter den Hindernissen immer die Sonne. Dort wartet absolute Klarheit. Wir müssen nur den Weg zu ihr finden. Klarheit ist für mich ein besonderes Thema, das eng mit innerer und äußerer Stärke verbunden ist. Daher kommt auch mein Leitgedanke „Clarity is Power“. Heute zeige ich Dir die 5 Schritte, mit denen Du Klarheit für Dich und Dein Leben findest.

Große Abenteuer beginnen mit einem Moment der Klarheit

Als ich in den letzten Jahren das Mentorship Programm und die Unstoppable Me Mastery entwickelt habe, klappte das nicht von heute auf morgen. Die Zeiten unmittelbar davor waren geprägt von wirren Gedanken, großen Fragen und auch lauter kleinen Zweifeln: Was ist notwendig? Was braucht das Programm noch? Passt das zu meiner Mission? Wie führe ich die Teilnehmer zu größtmöglichen Erfolgen?

Erst nachdem ich eine Entscheidung getroffen hatte, fügte sich alles wie von alleine zusammen. Dinge passierten, die ich vorher nicht erwartet hatte. Ähnlich war es auch bei meinem eigenen Groß-Event Unstoppable Me Live, bei dem wir Menschen an einem Tag zeigen, wie sie in ihre innere Stärke kommen können. Lange Zeit vorher hatte mein Team versucht, mich zu einem Tagesevent zu überreden und hat es nicht geschafft. Meine Prioritäten lagen einfach an anderer Stelle. Obwohl so ein Event einen riesigen Aufwand bedeutet, nahm meine General Managerin Vivien Baade die Veranstaltung in ihre Hände und präsentierte mir eines morgens ihren Vorschlag. Ich vertraute ihr, nahm ihren Vorschlag an und gab ihr das Go. Warum? Weil ich die Klarheit in ihren Augen sehen konnte. Sie war frei von jedem Zweifel, dass es gelingen würde. In dem Moment wusste ich: Wir können das Ding umsetzen. Und Vivien behielt Recht: Es wurde sogar größer als erwartet und findet 2019 gleich ein zweites Mal statt.

Der Clarity-Circle – 5 Schritte zur Klarheit

Für mich bedeutet Klarheit: Wissen, was Du willst, und wissen, was Du nicht willst. Dabei geht es nicht immer nur um die wissensbasierte, kognitive Seite. Kennst Du solche Menschen, denen Du in die Augen schaust und sie begegnen Dir mit einem vollkommen klaren Blick. Du kannst eine ganz bestimmte Energie dahinter spüren. Klarheit für mich deshalb nicht nur wissen, sondern auch fühlen.

Diese magischen Momente der Klarheit erlebe ich im persönlichen Coaching regelmäßig. Einer meiner Coachees geht durch einen Prozess, entwickelt sich weiter und gelangt zu einem Durchbruch, einem ganz persönlichen Moment der Klarheit. Das ist für mich einer der Schlüsselmomente in der Persönlichkeitsentwicklung und eine zentrale Aufgabe in meinem Leben: Anderen Menschen beim Wachsen zu helfen und sie in ihre Kraft und Klarheit zu bringen.

In den letzten 12 Monaten habe ich auch für mein Leben noch mehr Klarheit gefunden. Der Prozess hört nie auf, doch ich gewinne ein immer besseres Verständnis dafür, wie er funktioniert. Mit jeder Erfahrung sind meine Gedanken dazu runder geworden und haben sich zu einem Modell zusammengefügt: dem Clarity-Circle. Er besteht aus den folgenden 5 Schritten, die den Prozess hin zur Klarheit gestalten.

Schritt 1: Fühl in Dich hinein und prüfe Dich selbst

Zu Beginn geht es darum, die Stimme Deines Verstands von der Deines Gefühls zu unterscheiden. Im Alltag fällt es uns nicht immer leicht, beides voneinander zu trennen. Nehmen wir das Beispiel einer großen Entscheidung, vor der Du gerade stehst. Vielleicht denkst Du über ein neues Auto nach, über Deinen nächsten Urlaub oder sogar über einen Jobwechsel.

Vielleicht beginnt Dein Kopf gleich zu argumentieren: Das eine macht mehr Sinn für den Lebenslauf, das andere kann Deine persönliche Entwicklung ordentlich befeuern. Doch wenn wenn Du in Dich hineinfühlst, sagt Dein Gefühl Dir etwas anders als Dein Kopf. Anfangs mag es noch nicht so leicht greifbar sein, doch je mehr Du Dich darauf konzentrierst, desto klarer wird es.

Und doch ist der Kopf im Alltag so stark, dass Du letzten Endes meist seinen Argumenten folgst. Dein ganzes Energiesystem hängt jedoch noch an der Gefühlsentscheidung. Wenn Du diesen Konflikt zwischen Verstand und Gefühl wahrnimmst, bist Du Deiner Klarheit schon ein großes Stück näher gekommen. Versuche, dem Gefühl einen Namen zu geben, atme einige Male ein und aus und gehe zum nächsten Schritt über.

Schritt 2: Bist Du integer? Bist Du ehrlich mit Dir selbst?

Wenn Du in Dich hineinfühlst, dann prüfe für Dich, ob Du gerade ehrlich mit Dir selbst bist. Bist Du integer? Handelst Du im Einklang mit Deinen Werten? Oder hast Du Bauchschmerzen bei Deiner Entscheidung?

Nimm Dir die Zeit, Dich bewusst mit dem auseinanderzusetzen, was Du im Alltag sonst eher unbewusst spürst. Mach es nun zu einer bewussten Entscheidung. Aus persönlicher Erfahrung weiß ich, dass unsere Gefühlsentscheidung uns oft sehr viel stärker mit unseren Werten verbindet, als es unser Kopf zu tun vermag. Darum quält uns manchmal auch dieser Bauchschmerz, wenn wir eine rationale und vom Kopf her gut begründete Entscheidung getroffen haben. Unser Bauch will uns zu verstehen geben, dass wir nicht im Einklang mit dem Handeln, wofür wir in unserem Leben stehen wollen. Ein toller Kompass, oder? Und er kann noch deutlich mehr!

Schritt 3: Prüfe, ob Du Deine Entscheidung blockierst oder sabotierst

Im nächsten Schritt wollen wir herausfinden, warum Du nicht nach Deinem Bauch entscheidest. Erzählst Du Dir eine Geschichte? Entscheidest Du Dich gegen Dein Gefühl, weil Du es Dir leicht machen willst? Hast Du Angst, Dir etwas einzugestehen? Hast Du Angst zu Handeln, obwohl Du genau weißt, was zu tun ist?

In diesem Schritt darfst Du Deine Logik mit ins Spiel bringen und Dich selbst erforschen. Du willst herausfinden, was Dich noch davon abhält, Deinem Gefühl zu folgen. Sei schonungslos ehrlich mit Dir selbst und blicke in jeden Winkel Deiner Innenwelt.

Vielleicht entlarvst Du Argumente wie: „Ich brauche das Geld“ oder „Ich will das Ansehen“. Nimm bewusst wahr, welche Blockade es ist, hinterfrage sie und löse sie auf. Sie ist nicht mehr als ein Glaubenssatz, ein einfacher, kleiner Gedanke, der Dein Getriebe verklemmt. Werde Dir dieser Blockade bewusst und befördere sie an die Oberfläche, wo Du sie bearbeiten und auflösen kannst. Danach bist Du frei, eine Entscheidung zu treffen und zum nächsten Schritt überzugehen.

Schritt 4: Walk your talk – Steh zu Deinen Worten

Du bist im Gefühl. Du weißt jetzt, was das Richtige für Dich ist und handelst im Einklang mit Deinen Werten. Die Blockade hast Du erkannt, doch Du lässt Dich davon nicht mehr abhalten, weil Du entschlossen bist, sie zu lösen. Nun geht es darum, Deine Botschaft nach draußen zu bringen und sie mit Deinem gesamten Sein auszustrahlen.

Hier entsteht die Magie, und andere Menschen werden auf Dich aufmerksam. Das ist der Moment, in dem sich Dein Blick verändert und in dem andere Menschen die Klarheit auch in Dir erkennen.

Die Schritte 3 und 4 sind große Herausforderungen, denn Du konfrontierst Dich dabei mit Dir selbst und Deinen Ängsten. Doch der beste Weg, Ängste zu überwinden, ist es, durch sie hindurch zu gehen. Klarheit findest Du, indem Du ohne zu Zögern durch diesen Prozess gehst. Vertraue fest darauf, dass am Ende des Weges eine Erkenntnis auf Dich wartet, die die Mühe wert war.

Schritt 5: Werde Dir bewusst, wer Du bist

Je häufiger Du diesen Prozess durchläufst, desto mehr nimmst Du in Dir wahr und wirst Dir bewusst, wie Du Entscheidungen triffst und Klarheit gewinnst. Und diese Klarheit verhilft Dir wiederum zu einer verbesserten Wahrnehmung für Dich selbst und für andere. Wenn dieses Rad erst einmal dreht, gewinnst Du von selbst immer mehr Klarheit, Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen. Wahrnehmung verpflichtet zu Handlung, wie es meine Meditationslehrerin Andrea Schmidt sagte. Nimm Dich selbst wahr, nimm andere wahr und handle danach.

Bei Schritt 5 erkennst Du Dich also in einem neuen Licht und entdeckst nicht selten eine neue Herausforderung, der Du Dich stellen möchtest. So dreht sich das Rad weiter und gelangt zurück zu Schritt 1.

Der Circle dreht, Deine Klarheit wächst

Wenn Du diese 5 Schritte für Dich wiederholst, dreht der Clarity-Circle für Dich mit der Zeit immer schneller und verändert Deine Persönlichkeit. Menschen kommen zu Dir und fragen Dich: „Sag mal, was hast Du eigentlich in den letzten Monaten und Jahren gemacht? Du wirkst wie verwandelt, so viel klarer und direkter!“

Du wirst zur Bereicherung für andere, denn Du kannst auch sie bewusster wahrnehmen und ihnen gezielter Feedback geben. Du redest nicht mehr um den heißen Brei herum, sondern bringst die Dinge mit Deinen Worten auf den Punkt. Deine Intention dahinter ist ehrlich und kommt vom Herzen. So hilfst Du auch anderen Menschen in Deinem Umfeld, Klarheit für sich und ihr Leben zu finden.

Klarheit – die Schlüsselfähigkeit für Deine Persönlichkeit

Sind Dir in diesem Artikel bekannte Themen begegnet? Gefühle, Stärken, Kommunikation, Werte, Integrität, Glaubenssätze, Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein. All diese Themen kommen hier zusammen und formen einen noch größere Wert: deine Klarheit. Diese ist ein zentraler Schlüssel in der Persönlichkeitsentwicklung, denn hier ergeben viele Teile Deiner persönlichen Entwicklung ein großes Ganzes.

Klarheit kannst Du als Tool verwenden, um Konflikte zu lösen, Herausforderungen zu meistern und anderen Menschen im Alltag eine Stütze zu sein. Ich bin überzeugt: Wir brauchen heute mehr Leader da draußen, die mit einer klaren Botschaft voran gehen und andere Menschen auf ihrem Weg inspirieren.

Klarheit ist das Ergebnis eines Prozesses! Du darfst also Geduld mitbringen. Dieser Prozess ist eine Lebensaufgabe, denn es gibt so vieles da draußen, was Du immer wieder neu entdecken kannst. Dabei wünsche ich Dir viel Freude und freue mich, wenn Du Deine Erkenntnisse mit mir in den Kommentaren teilst.

Woran denkst Du spontan, wenn Du das Wort Spiritualität hörst? Denkst Du an Mutter Teresa? An den Papst, an Kardinäle und den Vatikan? An buddhistische Mönche? Oder denkst Du vielleicht an Menschen, die Räucherstäbchen anzünden und mit Blume im Haar meditieren?

Aus meiner Sicht liegst Du mit allen Möglichkeiten goldrichtig. Und es gibt noch viele mehr! Spiritualität ist eines der vielfältigsten Themen, die ich kenne. Sie ist so individuell wie jeder einzelne Mensch.

Du und ich können ganz unterschiedliche spirituelle Erfahrungen machen, die tiefe Auswirkungen auf unser Leben und auf unsere Persönlichkeit haben können.

Das macht Spiritualität für mich zu einem ganz besonderen und sehr bereichernden Aspekt der Persönlichkeitsentwicklung.

Spiritualität ist schon seit langer Zeit für mich ein Thema gewesen, doch mir fehlte der Zugang dazu. 2018 haben mich dann ein paar Freunde mit auf die Reise in diese Welt genommen. Schnell hab ich erkannt: Spiritualität ist ein sehr kraftvoller Baustein zur inneren und äußeren Stärke und vor allem auch dafür, tiergehende Verbindungen zu anderen Menschen aufzubauen.

Mit Mindset, Fokus und Fähigkeiten bin ich im Leben schon weit gekommen, doch nicht alles lässt sich mit unseren logischen Tools erklären und erreichen.

Seitdem ich den Mehrwert darin für mich und meine Mission erkannt habe, bin ich richtig tief eingestiegen. Heute nehme ich Dich mit in meine Entdeckungsreise. Dazu führe ich Dich an die Fragen heran, die auch ich mir anfangs gestellt habe. Auf geht’s!

Kann jeder spirituell sein?

Früher glaubte ich: Um spirituell zu sein, musst Du fest an etwas Bestimmtes glauben, Dich also einer der großen Religionen anschließen. Beim Stichwort Spiritualität dachte ich an einen festen Verhaltenskodex, an eine geordnete und standardisierte Sache mit Ritualen, Bräuchen und Vorschriften.

Heute ist mir klar, dass diese ersten Assoziationen nur die Spitze des Eisbergs sind. Viele der großen Religionen bieten den Menschen an, sie an die Hand zu nehmen und ihnen einen Einblick in die Welt der Spiritualität zu geben. Jede Religion tut das auf ihre eigene Art und Weise.

Die Nachfrage der Menschen nach einer solchen spirituellen Reise war immer schon da. Doch ist Dir insbesondere in den letzten Jahren aufgefallen, dass immer mehr Menschen auch abseits der großen Religionen nach Spiritualität suchen?

So wie ich das gerade tue, machen sich auch viele andere Menschen selbst auf die Suche und entdecken, dass jeder einen eigenen, ganz persönlichen Zugang zur Spiritualität hat. Jeder kann diesen Weg auf seine eigene Weise gestalten.

Diese Reise ist etwas sehr Intimes, eine Verlängerung unserer Innenwelt. Keiner kann sagen oder fühlen, wie es in Deinem Inneren aussieht. Nur Du alleine kannst wahrnehmen und erkennen, was Du brauchst und wohin Dein Weg als nächstes gehen soll. Daher kann Spiritualität auch für jeden etwas anderes sein, denn jeder erlebt das Leben auf seine Weise.

Worum geht’s im Kern?

Begegnet Dir das Thema Achtsamkeit auch immer häufiger? Das ist ein entscheidender Baustein für Spiritualität und bedeutet für mich innehalten, zur Ruhe kommen und wahrnehmen, was da ist. Konzentriert, klar und gelassen. Das Ziel dieses Prozesses? Bewusst werden.

Deine spirituelle Reise eröffnet Dir die Möglichkeit, Dir Deiner Innenwelt und Deiner Außenwelt bewusst zu werden. Was passiert in Deinen Gedanken? Wie fühlst Du Dich gerade? Was treibt Dich an und bewegt Dich täglich tief in Deinem Inneren? Und was geschieht um Dich herum? Was nimmst Du wahr? Was ist da noch, was bisher vielleicht an Dir vorbeigeht?

In erster Linie geht es also darum, Wahrnehmung aufzubauen für alles um Dich herum und alles, was in Dir passiert. Es geht darum, in ein Stadium von Bewusstsein zu kommen, indem Du Dinge mit Deinen fünf Sinnen wahrnimmst, aber auch darüber hinausgehst.

Kennst Du diese Momente, wo Du Dinge fühlst, die Du nicht umschreiben oder in Worte fassen kannst? Manche nennen das einen Impuls, eine Intuition oder eine Eingabe. Wir können sie nicht recht greifen und doch sind sie da. Das sind diese Dinge, die sich dem Gefühl zeigen, doch dem Verstand verschließen.

Diese Erlebnisse gehen darüber hinaus, was wir fühlen und erklären können. Ich habe beobachtet, dass viele Menschen den Zugang zur Spiritualität oft genau deswegen nicht finden oder sogar eine Abwehrhaltung dagegen entwickeln. Sie steigen ein in diese Welt und erwarten sofort messbare Ergebnisse und handfeste Resultate.

Doch Spiritualität ist ein Prozess, der sich erst Stück für Stück entfaltet. Ein Leben lang. Selbst hochrangige Mönche kommen noch nach vielen Jahren Praxis zu neuen Erleuchtungen.

Gib Dir selbst also Zeit. Versuch, jeden Tag ein Element Deines Alltags bewusster zu erleben. Lass all Deine Erwartungen zurück, mach Dich frei von Vorurteilen und lass Dich auf die Erfahrung ein.

Mit welchem Mindset sollte ich an die Sache rangehen?

Wir alle bekommen von Geburt an eine riesige Box voller Geschenke für unser Leben. Doch häufig packen wir diese gar nicht ganz aus. Wir entdecken einen Teil unserer Persönlichkeit und finden eine Aufgabe, mit der wir unser Leben ausfüllen. Doch steckte da vielleicht noch mehr in unserer Box? Spiritualität ist für mich ein Tool, diese Box weiter auszupacken und neue Inhalte bewusst zu machen. Dafür dürfen wir wieder Kind sein!

Hast Du schon mal ein Kind dabei beobachtet, wie es aufwächst? Ich bin unglaublich dankbar für diese wunderbare Erfahrung, die ich als Vater machen darf. Bestimmt hast Du auch schon davon gehört, dass Kinder eine andere Wahrnehmung haben. Sie sind bewusster, mehr im Moment, verlieren sich in Dingen und scheinen manchmal sogar die Fähigkeit zu haben, mit einer anderen Welt zu kommunizieren.

Kennst Du das, wenn Kinder ganz alleine vor sich hin spielen? Sie sind ganz mit sich selbst beschäftigt und doch scheinen sie zu kommunizieren. Als wäre da noch jemand oder etwas anderes, mit dem sie seelenruhig in Austausch gehen. Das kann natürlich auch nur meine individuelle Wahrnehmung sein. Doch viele spirituelle Erfahrungen haben in mir das Gefühl wachsen lassen: Das ist noch mehr!

Ich lade Dich ein, Spiritualität aus der Perspektive und mit dem Mindset eines Kindes zu entdecken. Erlebe die Dinge wie zum ersten Mal und lass sie ganz neu auf Dich wirken. Das wird Deinen Blick auf Dich selbst, auf andere und auf Deine Umwelt bereichern.

Ich trainiere mich gerade darin, die Dinge ohne Bewertung wahrzunehmen. Zu beobachten und zu akzeptieren. Die Bewertungen raus zu lassen und die Dinge so anzunehmen, wie sie sind. Zugegeben, das klingt leichter gesagt als getan. Doch die Dinge sind erst einmal, wie sie sind.

Die Spiritualität hat mich genau diese Sichtweise gelehrt. Dadurch erkenne ich im Alltag vielmehr kleinere Facetten des Lebens, ich bin gelassener und nehme durch meine Offenheit auch viele Chancen ganz neu wahr.

Für mich liegt der Schlüssel also in dem Mindset, ewig Schüler und Kind zu sein.

Welche Erfahrungen erwarten mich?

Da jeder andere Erfahrungen macht, kann ich Dir hier nichts versprechen oder Dir ganz klar ausmalen, was Dir auf Deiner spirituellen Reise widerfahren kann. Um Dich dennoch ein Wenig an diese Erfahrungswert heranzuführen, teile ich eins meiner ganz persönlichen Erlebnisse mit Dir.

2018 war ich auf einem Seminar, bei dem es fünf Tage lang nur um Meditation ging. Am dritten Tag haben wir eine Tiefenmeditation gemacht. Das war für mich eine vollkommen neue Erfahrung.

Wir haben tief in uns hineingeführt, uns vom Gefühl mit der Erde verbunden und die Energie aus dem Boden auf uns wirken lassen. Dabei habe ich auf einmal gemerkt, wie mein gesamter Körper begonnen hat zu brennen und zu kribbeln.

Das Gefühl ist schwer zu beschreiben. Ich hab mich stark und tief mit der Erde verbunden gefühlt. Auch alle anderen um mich herum haben das wahrgenommen. Das war für mich eine Erfahrung, die mir gezeigt hat: Da ist mehr, als ich mit meinen fünf Sinnen im Alltag wahrnehme. Seitdem ich diese Erfahrung gemacht habe, bin ich viel ruhiger geworden und gehe auch mit mehr innrer Ruhe durch den Alltag.

Wie kann ich lernen zu meditieren?

Schon zu Beginn meiner Reise habe ich gemerkt, wie gut mir Meditation tut. Doch auch das war eine Lernerfahrung, die klein anfing. Die Anleitung ist im Wesentlichen sehr einfach: Setz Dich an einen ruhigen Ort, schließ Deine Augen und konzentrier Dich ganz auf Deinen Atem.

Was auf Anhieb einfach klingt, hat mir Einiges an Übung abverlangt. Anfangs konnte ich keine fünf Minuten ruhig sitzen bleiben. Meine Gedanken schweiften ab, ich hatte Rückenschmerzen und verkrampfte. Doch mit jedem Mal ging es besser und ich konnte die Sessions verlängern.

Heute meditiere ich täglich jeden Morgen bis zu 30 Minuten am Stück. Ich stehe spätestens um 6 Uhr auf und mache meine Mediation. Lasse ich sie einmal aus, fehlt mir sofort etwas. Oft freue ich mich schon abends beim Schlafengehen darauf, mich am nächsten Morgen wieder in einen Zustand der Ruhe und der Verbundenheit zu begeben.

Durch die Meditation bin ich den ganzen Tag in Balance und habe viel mehr Energie, Wachheit und Klarheit für andere Menschen. Wie in vielen anderen Bereichen gilt auch hier: Je mehr Du bei Dir selbst bist, desto mehr kannst Du auch für andere da sein. Seitdem ich meine Achtsamkeit trainiere, kann ich auch in anderen Menschen viel mehr wahrnehmen und habe ein völlig anderes Spektrum an Dingen, die ich tun und geben kann.

Das nimmt mir komplett den Stress. Auf Menschen aus einem Umfeld wirke ich ruhig und gelassen, doch gleichzeitig auch klar und fokussiert. Ich finde Glück und Erfüllung in mir selbst.

Ich möchte beginnen, doch wo soll ich anfangen?

Bücher können Dir den Start erleichtern und Dir helfen, ein erstes Gefühl für die Sache zu bekommen. Vor vielen Jahren nahm ich die ersten Bücher aus dem Buddhismus in die Hände. Meine Recherchen rund um Persönlichkeitsentwicklung hatten mich hierher geführt, denn es gibt viele Parallelen zum Buddhismus.

Auf ähnlichem Weg entdeckte ich auch das Gesetz der Resonanz und die Theorien über die Wirkungsweise des Universums. Heute schreibe ich darüber, als wäre es das Normalste überhaupt. Doch auch diese Reise begann mit ein paar ersten Schritten.

Ich habe vor einigen Jahren mal das Buch Master Key System in den Händen gehabt, ein Vorreiter von The Secret. Dieses Buch hat mir einen ersten Einstieg in die Welt der Mediation ermöglicht.

Auch Seminare geben Dir einen praktischen und erlebbaren Einblick. 2018 Jahr hab ich erste Seminare zur Spiritualität besucht. Dabei ging es um Themen wie: Was bedeutet Liebe eigentlich? Wie drückt sich Liebe im Universum aus? Wie können wir Einfluss darauf nehmen, wie wir auf andere wirken? Wenn Du also eher der praktische Typ bist und die Dinge gleich ausprobieren willst, kann ein Seminar für Dich genau richtig sein.

Alternativ findest Du im Internet auch eine Vielzahl von Apps, die Dir Dich mit geführten Meditationen bei Deinen ersten Schritten begleiten. Zudem können sie ein hilfreiches Tool sein, eine feste Meditations-Routine in Deinen Alltag zu kriegen. Anfangs reichen schon 10 Minuten Deiner Zeit, um einen spürbaren Unterschied in Deine Innenwelt zu bringen.

Lass uns in den Austausch gehen

Diesen Beitrag gestalte ich bewusst als Auftakt, um mit Dir in den Austausch zu kommen. Spiritualität ist ein sehr subjektives Thema. Daher bin ich überzeugt: Wo viele Menschen unterschiedliche, bereichernde Erfahrungen machen, da muss der Austausch besonders inspirierend und wertvoll sein.

Mir ist es eine Herzensangelegenheit, dieses Thema mit Dir zu teilen. Ich würde mich freuen, wenn ich den ein oder anderen neugierig machen konnte. Ganz nach dem Motto: Manchmal merken wir erst, was uns gefehlt hat, wenn wir es gefunden haben.

Ich freue mich, Dich auf Deinem Weg zu begleiten und mich mit Dir auszutauschen. Was sind Deine Erfahrungen? Wie erlebst Du das Thema? Schreib mir gerne dazu einen Kommentar. Ich freue mich auf Dich!