Wie lautet Deine persönliche Definition von Selbstverwirklichung? Was bedeutet Selbstverwirklichung für Dich? Ist sie ein reales Ziel oder eher ein Mythos? Wenn Du Dich genauer mit dieser Frage beschäftigst, wirst Du wahrscheinlich überrascht feststellen, dass sie ganz schön persönlich ist. Kaum ein anderes Wort bewegt die Persönlichkeitsentwicklung aktuell so sehr wie dieses. Ein guter Grund, in einem Deep-Dive mal genauer hinzuschauen.

Was bedeutet eigentlich Selbstverwirklichung?

Tiefgründige Frage, oder? Für viele schwingt in der Definition von Selbstverwirklichung (Workshop am 27.06 zum Thema „Wer bist du wirklich“) mit, dass sie das machen, was sie gerade wollen. Sie gehen ihren eigenen Weg und wollen so ihre Stärken, ihre Fähigkeiten und Talente leben. Selbstverwirklichung ist also eng mit Potenzialentfaltung verbunden. Die Definition klingt erstmal gut. Doch zwei Dinge möchte ich hier näher mit Dir beleuchten. Zum einen ist der Ansatz sehr egozentrisch, denn dabei stehst alleine Du im Zentrum. Zum anderen drängt sich die Frage auf, wie wir denn sicherstellen können, dass wir wirklich unserem eigenen Weg folgen.

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Das Wort Selbstverwirklichung unter der Lupe

Lass uns das Wort mal genauer unter die Lupe nehmen und dazu in seine Bestandteile zerlegen. Es geht darum, Dein Selbst zu verwirklich. Doch was genau ist Dein Selbst und was bedeutet verwirklichen? Das Verb heißt für mich, etwas in die Wirklichkeit zu bringen, was uns wiederum zu der Frage führt, was Wirklichkeit bedeutet. Aus unserem menschlichen Kontext betrachtet, ist die Wirklichkeit all das, was wir mit unseren 5 Sinnen wahrnehmen können. Also all das, was Du sehen, fühlen, hören, schmecken und riechen kannst. Diese Reize nimmst Du in der Außenwelt wahr und bewertest sie anschließend in Deiner Innenwelt. Und dieser Prozess funktioniert auch in die andere Richtung: Du kannst Deiner Innenwelt Ausdruck verleihen und Deine Gefühle und Gedanken für andere hörbar, sichtbar und fühlbar machen. Ist das nicht pure Magie? Daran erkennst Du die starke schöpferische Kraft Deiner Gedanken und Gefühle.

Du kannst also das, was aus Deinem selbst kommt, AUSdrücken, damit es nach außen wahrnehmbar wird. Doch was ist dieses Selbst? Das Selbst ist für mich die Kombination aus Deinem geistigen sowie spirituellen (Blogartikel zum Thema Spiritualitaet)  Wesen und Deinem menschlichen Sein. Hier geht es um die Fragen: Wer bist Du wirklich? Was zeichnet Dich aus? Was willst Du? Du merkst, wenn wir uns diese Fragen stellen, kommen wir schnell zu den Fragen aller Fragen: Warum bist Du hier? Welchen Sinn und Zweck hat Dein Leben? Wahrscheinlich erkennst Du schon am Kaliber dieser Fragen, wie wichtig es ist, Dich erst einmal in der Tiefe mit Deinem Selbst zu befassen, bevor Du Dich an die Arbeit machst, etwas zu verwirklichen. Genau hier liegt der Schlüssel zu einer nachhaltigen Selbstverwirklichung.

Lebe den Dreiklang – Selbstverwirklichung ist nicht egozentrisch

Bei der Selbstverwirklichung (Workshop am 27.06 zum Thema „Wer bist du wirklich“) geht es erst einmal um Selbsterkenntnis und Selbsterfahrung. Wir legen den Fokus nach innen. Das ist eine Fähigkeit, die vielen Menschen in unserer heutigen schnelllebigen Welt abhandengekommen ist. Zu oft geht es nur noch um das bloße Funktionieren und darum, äußere Ideale zu erfüllen. Doch allzu leicht lassen wir uns bei diesem Spiel auf Aufgaben und Ziele ein, die uns zwar zu Status und Anerkennung verhelfen, uns jedoch nicht der eigentlichen Aufgabe näherbringen, für die wir wirklich hier sind.

Höre Dir jetzt dazu die gleichnamige Podcastfolge von mir an: 

 

 

Wenn Du hingegen aus Deinem wahren Selbst herauslebst, kannst Du aus meiner Sicht gar nicht anders, als auch Deine wahre Aufgabe zu leben. Du brauchst nicht nach dem Kurs für Deinen Weg zu fragen oder zu suchen, sondern Du entdeckst ihn von alleine, während Du Deinen Weg beschreitest. Indem Du Deinen Weg gehst, stellt Du Dich in den Dienst von etwas Höherem. Um dieses größere Ganze immer im Blick zu haben, achte ich bei wichtigen Entscheidungen auf einen ausgeglichenen Dreiklang der folgenden Fragen:

Dient es mir selbst?
Dient es anderen Menschen?
Und dient es dem größeren Ganzen?

Wenn ich diese drei Fragen aus gutem Gefühl mit einem Ja beantworten kann, dann ist es die richtige Entscheidung. Ich lege Dir diesen Dreiklang ans Herz, um auf Deinem Kurs zu bleiben. Damit vermeidest Du, Entscheidungen nur aus dem Grund zu treffen, es anderen rechtmachen zu wollen. Oder Du begibst Dich auf Wege, die vielleicht gut für Dich und die Menschen um Dich herum sind, dabei jedoch dem größeren Ganzen wie unserer Gesellschaft oder der Umwelt schaden. Findet eine der drei Fragen keine Berücksichtigung, können wir auf Dauer aus der Balance geraten. Ich bin überzeugt, wenn Du Dein wahres Selbst lebst und Deinem Weg folgst, dann erfüllst Du diese drei Kriterien von ganz alleine.

Schaffe Raum, um Dein wahres Selbst zu verwirklichen

Selbstverwirklichung ist aus meiner Sicht kein Mythos. Vielmehr begibst Du Dich damit auf einen kontinuierlichen Prozess des persönlichen Wachstums (Artikel: Dein persönliches Wachstum beginnt hier). In diesem Zusammenhang mag ich das Bild des Ausdehnens sehr. Stell Dir vor: Je mehr Du Dein wahres Selbst im Dreiklang der oben genannten Fragen lebst, desto mehr dehnst Du Dich aus und wächst dabei über Dich selbst hinaus. Auf Dauer kommst Du in Deine Stärke und erlangst eine ganz neue Wirkkraft.

Am Ende des Tages verwirklichst Du immer etwas. Die entscheidende Frage ist, ob es Dein wahres Selbst ist oder ein von außen konditioniertes Selbst, das andere von Dir erwarten, obwohl es eigentlich gar nicht Deins ist. Allzu leicht kommt es vor, dass wir im Alltag Denkweisen oder Gewohnheiten unbewusst annehmen, die im Grunde nicht unsere sind. Der Unterschied lässt sich nicht immer auf Anhieb erkennen. Doch je mehr Du Deine Wahrnehmung und Dein Bewusstsein für Dein wahres Selbst schulst, desto besser gelingt es Dir auf Dauer, auch im Alltag auf Deinem Kurs zu bleiben. Ein guter Anker dafür ist es, im Alltag einmal tief durchzuatmen, die Gedanken beiseite zu schieben und in Dich hineinzuhorchen, was Du wirklich für Dich und Dein Leben willst.

 

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Horche in Dich hinein und entdecke Dein wahres Selbst

Schauen wir uns das an einem Beispiel konkreter an. Vielleicht hegst Du seit Jahren einen bestimmten Traum. Du willst einen neuen Job ausprobieren, eine Reise machen oder ein Abenteuer erleben. Doch Du tust es nicht, weil in Deinem Kopf immer wieder eine kleine Stimme auftaucht, die Dir das ausredet. Vielleicht stammt diese Stimme von Deinen Eltern, Deinem Chef oder jemand anderen aus Deinem Umfeld. Auf Dauer kann es nun passieren, dass Du diese limitierende Stimme annimmst und zu Deiner Wahrheit machst, obwohl Dein wahres Selbst sich einen anderen Weg gewünscht hat.

Sich diesen Stimmen zu stellen, verlangt etwas Mut. Im Kern geht es darum, radikal ehrlich mit Dir selbst zu sein und Deine Wahrhaftigkeit zu leben. Immer wieder kommen Menschen nach einem Coaching oder Training zu mir und erzählen mir davon, dass sie 20 Jahre lang ein Leben gelebt haben, das nicht ihrem wahren Selbst entsprach. Das muss nicht immer schlecht gewesen sein! Doch die Menschen spüren in einem Moment der tiefen Verbundenheit (Artikel: 4 Schritte für eine starke Verbindung) mit sich selbst, dass da noch ein anderer Weg auf sie wartet.

Als sie diesen Weg in einem Moment der radikalen Ehrlichkeit mich sich selbst erkennen konnten, hat sich eine neue Klarheit und Aufbruchsstimmung in ihnen aufgetan. Aus diesem Gefühl heraus wird wahre Selbstverwirklichung plötzlich leicht. Erst wenn Du die Konditionierungen von außen ablegst, hat Dein wahres Selbst den Raum, sich auszudehnen und zu verwirklichen. Doch bitte beachte: Gib Dir selbst die notwendige Zeit, einen Schritt nach dem anderen zu gehen. Gehst Du mit zu viel Druck an das Thema heran, entsteht Gegendruck, der Dich einengt und sogar für Schmerzen sorgen kann.

Der sanfte Weg zur nachhaltigen Selbstverwirklichung

Versuche nicht, alte Wände rund um Dein wahres Selbst auf einen Schlag einzurennen, sondern suche nach kleinen Lücken in diesen Wänden, durch die Du sie Stück für Stück aufweichen kannst. Auf Dauer beginnen sie zu bröckeln und zu wanken, bis sie schließlich ganz einstürzen.

Nimm Dich im Alltag und besonders vor wichtigen Entscheidungen zurück, besinnen Dich auf Dich selbst und frage Dich: Was von all dem, was Du gerade tust, fühlt sich für Dich gut und richtig an? Sobald Du in Deinem wahren Selbst ankommst, ergeben sich so viele wertvolle Veränderungen für Dein Leben: Du wirkst auf andere Menschen charismatischer und authentischer, Du gehst gelassener und geerdeter durch Dein Leben und wächst auch in eine Rolle hinein, in der Du zum Leader für andere werden kannst.

Hast Du bei Deiner Selbstverwirklichung immer mal wieder mit Deiner kleinen Stimme zu tun, die Dich zu sabotieren versucht? Dann unterstützt Dich unser Gedankentest ICH HOCH 5 (hier klicken!) dabei, Deine inneren Saboteure zu entlarven. Diesen haben wir in Zusammenarbeit mit dem Psychologen Matthias Hammer entwickelt, damit Du die Gedankenmuster identifizieren kannst, die Dich blockieren und von Deinem Erfolg abhalten. Neugierig, welch Saboteure Dich hemmen? Dann finde es jetzt im Gedankentest heraus.

Mach jetzt den Test.                                                                                        

 

Deine kleine Stimme kann Dich davon abhalten, große Ziele zu erreichen. Mehr als 60.000 Gedanken schießen uns täglich durch den Kopf – bis zu 90 Prozent davon unbewusst. Sind darunter auch negative und destruktive Muster, können die Dich hemmen, lähmen und sabotieren. Machst Du Dir jedoch bewusst, was dahintersteckt, kannst Du der kleinen Stimme die Macht über Dich rauben.

Ich bin nicht gut genug. Ich bin zu dick. Ich bin noch nicht bereit. Kennst Du solche negativen Gedanken? Sie prägen unseren Alltag und können uns manchmal ganz schön lahmlegen – zum Beispiel beim Sport: Jetzt ist gerade was anderes wichtig. Ich bin heute zu müde und sollte entspannen. Morgen gehe ich aber ganz bestimmt. Solche Gedanken Deiner kleinen Stimme können Dich sabotieren und von großen Zielen abhalten. Und ich gebe zu: Trotz mehr als 20 Jahren Persönlichkeitsentwicklung schleichen sie sich heute auch noch in meine Gedankenwelt ein. Allerdings habe ich im Laufe der Zeit einen Weg gefunden, konstruktiv mit ihnen umzugehen. Der wichtigste Schritt dafür: Bewusstsein.

Die 5 Anteile, die deine kleine Stimme ausmachen

Ein großer Teil der kritischen Gedanken, die Deine kleine Stimme ausmachen, tummelt sich unter der Oberfläche im unbewussten Bereich. Führen sie hier ihr unbemerktes Eigenleben, fällt Dir jede Art von Veränderung schwer. Dann fühlst Du Dich blockiert, demotiviert und ausgebremst. Ein wichtiger Schritt, um mental souveräner zu werden, liegt darin, Dir die Gespräche Deiner kleinen Stimme bewusst zu machen. Dazu hat mir das Modell des Psychologen Dr. Matthias Hammer aus seinem Buch Der Feind in meinem Kopf sehr weitergeholfen. Um die kleine Stimme in Deinem Kopf entlarven zu können, unterteilt er sie in die folgenden 5 Anteile.

1. Der Harmonisierer

Aaaach, das ist doch nicht so schlimm. Das haben die bestimmt nicht so gemeint. Besser keine Aufmerksamkeit erregen. Ich will doch niemanden stören. Hinter diesen Gedanken steckt die typische Stimme des Harmonisierers. Für diesen Anteil steht an vorderster Stelle, die Harmonie in Deinem Leben und die Verbindung(Blogartikel: 4 Schritte wie du starke Verbindung aufbaust) mit Deinen Mitmenschen zu wahren. Dazu meidet der Harmonisierer am liebsten alles, was unangenehm auffallen oder andere in eine unbequeme Lage versetzen könnte.

Die zentrale Intention dahinter ist edel und sorgt dafür, dass Du Verbundenheit zu anderen entwickeln kannst. Dreht sich jedoch immer alles nur um Harmonie, kann Dich das davon abhalten, für Dich wichtige Entscheidungen zu treffen und auch konsequent umzusetzen. Das kann zum Beispiel dazu führen, dass Du immer nur Rücksicht auf andere nimmst, es ihnen rechtmachen willst und Dich selbst dabei aus den Augen verlierst. Auf Dauer kann das an Dir nagen, weil Du Deinen Zielen nicht näherkommst oder Deinen Bedürfnissen nicht den nötigen Stellenwert gibst. Damit Du Deinen Selbstwert erhältst, braucht es manchmal ein klares JA zu Dir selbst und ein NEIN zu allen anderen. 

2. Der Vermeider

Jaaa, lieber nochmal im Bett umdrehen – es läuft schon nichts davon. Heute gönne ich mir mal Ruhe und lasse den Sport ausfallen. Und diese Aufgabe kann ich auch morgen noch erledigen. Der Vermeider liebt das Lotterleben, die Bequemlichkeit und die Entspannung. Sein Ziel: Energie sparen und jede Art von Aufwand vermeiden. Dazu ist er sehr geschickt darin, Dir Ausreden zu präsentieren, mit denen Du Deine Entscheidungen rechtfertigen kannst.

Die kleine Stimme des Vermeiders bewahrt Dich davor, Dich im Alltag zu übernehmen. Folgst Du jedoch längere Zeit seinem bequemen Weg, bleiben Deine Ziele außer Reichweite, weil Du die erforderlichen Schritte in ihre Richtung nicht unternimmst. Achte also genau auf diesen Anteil und lasse seine Ausreden nicht zu, wenn es um Dinge geht, die Dir am Herzen liegen.

3. Der Katastrophisierer

Oh nein! Was ist, wenn jetzt dies und das passiert? Und ich will gar nicht erst daran denken, wie die Sache laufen könnte, wenn ich etwas vergesse oder einen Fehler mache! Dieser Anteil macht seinem Namen alle Ehre und aus jeder Mücke gleich einen Elefanten. Dazu geht der Katastrophisierer alle Eventualitäten durch und lässt keine Chance aus, für richtig großes Drama zu sorgen. Sein Ziel: Er stellt sicher, dass Du Gefahren auch wirklich ernst nimmst. Gerät der Katastrophisierer jedoch aus dem Ruder, ist die Folge jede Menge Stress und Panik. Ohne es zu merken, steigern wir uns in Gedanken hinein, nur um später zu merken, dass wir dabei kolossal übertrieben haben. Das kann auf Dauer ganz schön belastend sein.

Was in dieser Situation hilft: Atmen! Atme tief, langsam und bewusst ein und aus. Dabei stellst Du Dir vor, wie Du mit jedem Atemzug Ruhe und Entspannung (Artikel 10 Schritte zur mentalen Gesundheit) einatmest und beim Ausatmen die stressigen Gedanken aus Deinem Körper ziehen lässt. Außerdem kannst Du für Dich selbst laut Stopp sagen und Deine Gedanken auf den tatsächlichen Ist-Zustand konzentrieren. Frage Dich: Was von all den Gedanken ist wirklich real und was sind nur Hirngespinste?

4. Der innere Kritiker

Ich bin noch nicht gut genug! Die andere können das so viel besser. Da geht noch so viel mehr! Ich könnte noch schlanker sein oder noch mehr Muskelmasse aufbauen. Der innere Kritiker ist einfach nie zufrieden, sondern hat immer etwas an Dir auszusetzen. Dazu vergleicht er Dich ständig mit den Menschen um Dich herum und setzt die Messlatte immer höher und höher.

Mache Dir also klar: Egal was Du tust, Deinen inneren Kritiker wirst Du niemals zufriedenstellen. Das liegt in seiner Natur. Einerseits unterstützt er Dich damit bei Deinem persönlichen Wachstum, andererseits kann er Dir auch Energie und vor allem den Spaß an der Sache rauben. Seine kleine Stimme kannst Du aushebeln, indem Du Dich immer nur mit Dir selbst vergleichst und Dich an dem orientierst, was Du für Dich erreichen willst. Ist der innere Kritiker einmal sehr laut, kann es Dir auch guttun, zurückzublicken und Dir vor Augen zu führen, was Du bis heute schon alles erreicht hast.

5. Der innere Antreiber

Ich muss meine Zeit noch besser nutzen. Ich könnte so viel produktiver sein! Ich muss doch eigentlich noch viel mehr können, als ich hier gerade leiste. Immer höher, immer schneller, immer weiter – der innere Antreiber ist das totale Gegenteil des Vermeiders. Er schwingt im übertragenen Sinn die Peitsche, ist sehr ungeduldig und duldet keine Verschnaufpause. 

Folgst Du der kleinen Stimme des inneren Antreibers, kann Dich das zu Höchstleistungen antreiben. Du bleibst hartnäckig an Deinen Zielen dran und gibst Vollgas. Gleichzeitig droht hier jedoch auch die große Gefahr, dass Du mit der Zeit ausbrennst. Um das zu vermeiden, setze Dir klare sowie realistische Ziele. Feiere Dich auch mal selbst, wenn Du sie erreicht hast, und gönne Dir anschließend eine Pause, um frische Energie zu tanken.

Entlarve die kleine Stimme: Wie Du mit Dir selbst sprichst, macht den Unterschied

Kommt Dir der ein oder andere Anteil sehr vertraut vor? Dann mache jetzt den ICH Hoch5-Test  und erfahre, welche Anteile Deine Persönlichkeit am meisten prägen.

Bestimmt hast Du beim Lesen erkannt, dass keiner der 5 Anteile an sich gut oder schlecht ist. Jeder von ihnen kann Deine Persönlichkeit bereichern und Dich bei Deinem Wachstum unterstützen. Doch genauso haben alle 5 auch ihre Schattenseiten, wenn sie Überhand gewinnen. Der Schlüssel: die Balance macht es aus!

Herzlich Willkommen in unserem brandneuen Workshopformat „Live your true self“. In diesem Workshop geht es darum, Dich daran zu erinnern, wer Du wirklich bist und wie Du Dein wahres Selbst spüren und entfalten kannst. Der Workshop wird Dir auf einer tiefen Ebene all die Erkenntnisse geben, die Du Dir für Dich wünschst. Er wird Dir ein Gefühl dafür geben, welcher Weg für Dich der richtige ist: In Deinen Beziehungen, in Deinem Job, in Deiner Selbstführung und in Deiner Wirksamkeit nach Außen.

Bist Du bereit für Dein wahres Selbst? Bist Du bereit nach Deinen eigenen Maßstäben und Deinen eigenen Grundsätzen zu leben?Freue Dich auf 5 Stunden Erkenntnisse, Durchbrüche, Klarheit und Gefühl. Live your true self!

Melde Dich JETZT(hier klicken!) an und lebe Dein wahres Selbst!

Du steckst fest, fühlst Dich blockiert oder kommst auf Deinem persönlichen Weg einfach nicht weiter? Wenn Dich solche Blockaden hemmen, ist es schwierig, Klarheit für Deine nächsten Schritte zu finden und ins Handeln zu kommen. Daher stelle ich Dir heute ein System vor, mit dem Du genauer identifizierst, wo bei Dir gerade der Schuh drückt. So kannst Du Blockaden gezielt dort lösen, wo sie entstehen.

Verfolge das Gefühl an seine Wurzel – Blockaden lösen und Klarheit finden

Bestimmt kennst Du dieses beklemmende Gefühl, wenn Du eigentlich weiter auf Dein Ziel zusteuern willst, doch etwas in Dir bremst Dich. Fast so, als würdest Du mit angezogener Handbremse losfahren wollen. Dein Auto bewegt sich zwar, doch alles geht sehr viel zäher von der Hand und Du hast dabei alles andere als gute Gefühle. Das Tückische an dieser Situation ist, dass wir oft gar nicht genau situieren können, wo dieses blockierende Gefühl herrührt. Und genau das führt dazu, dass wir uns hilflos fühlen und manchmal sogar ins Zweifeln kommen. Doch Du darfst aufatmen!

Es gibt ein sehr kraftvolles und doch in sich einfaches Modell, dass Dir in Situationen der Unklarheit dabei hilft, an die Wurzel des Gefühls und damit Deiner Blockade zu kommen. Denn häufig ist es doch so: In vielen Bereichen Deines Lebens fühlst Du Dich total klar. Du hast zum Beispiel eine erfüllte Beziehung, ein gutes Körpergefühl und ernährst Dich jeden Tag vorbildlich. Doch im Bereich Deiner Finanzen könnte es besser laufen. Hier verbirgt sich eine Blockade. Doch solange Du nicht genau situieren kannst, wo in diesem Bereich der Schuh drückt, dann strahlt das Gefühl aus einem Bereich über auf alle anderen. Plötzlich liegt dann gefühlt alles im Nebel, obwohl im Grunde nur eine kleine Stellschraube Veränderung braucht. Und die kannst Du gezielt aufspüren. 

Die 6 logischen Ebenen – Blockaden identifizieren, Veränderung einleiten

Mein bevorzugtes Tool, um Blockaden an ihre Wurzel zu verfolgen, ist das Modell der logischen Ebenen von Robert Dilts. Dieses gibt Dir einen Überblick der 6 Bereiche Deiner Persönlichkeit, in der Veränderung möglich ist. Du kannst Dir die einzelnen Punkte wie eine Pyramide vorstellen. Punkt 1 bildet die Basis und Punkt 6 die Spitze. Lass uns gleich konkret einsteigen, damit Du ein besseres Bild bekommst, wovon ich rede.

1.Ebene: Dein Umfeld

Kaum etwas lässt sich so leicht verändern wie Dein persönliches Umfeld. Wenn Du eine Veränderung brauchst, kannst Du zum Beispiel in einen anderen Raum gehen, Du kannst umziehen oder in ein fernes Land reisen. Jede örtliche Veränderung kann auch in Dir etwas verändern. Gleichzeitig gehören auch Deine Mitmenschen zu Deinem Umfeld. Bestimmt kennst Du den Spruch von Jim Rohn: „Du bist der Durchschnitt der 5 Menschen, mit denen Du Dich täglich umgibst“. Wenn Du neue Menschen kennenlernst, werden die auch einen neuen Einfluss auf Dich haben. Stell Dir vor, Du wärst täglich nur von Millionären umgeben. Du würdest wahrscheinlich sehr schnell viel über Geld lernen und Dir von ihnen eine Scheibe abschneiden. Dein Umfeld ist die Basis für jede Art von Veränderung und besonders leicht zu modellieren.

2. Ebene: Dein Verhalten

Wie verhältst Du Dich in bestimmten Situationen? Welche Gewohnheiten und Rituale prägen deinen Alltag? Bei der zweiten Ebene geht es um die Muster, die sich immer wieder in Dir abspielen und die gilt es jetzt, bewusst zu machen. Was tust Du auf die immer gleiche Art und Weise und wo könntest Du eine kleine Sache anders machen, um eine große Wirkung für Dich zu entfachen? Wenn wir Veränderung in unser Leben bringen wollen, dann denken wir gerne in großen Schritten und würden am liebsten sofort alles auf den Kopf stellen. Das kostet viel Mut und Ausdauer. Viel leichter und nachhaltiger können hingegen kleine Anpassungen in Deinem Verhalten sein. Jeden Tag 30 Minuten Bewegung an der frischen Luft sind nicht viel, können allerdings gewaltig viel für Deinen Stressabbau und Deine Gesundheit tun.

3. Ebene: Deine Fähigkeiten

Hier steht die Frage im Zentrum: Gibt es eine Fähigkeit, die Du lernen kannst, um in die Veränderung zu kommen? Kannst Du etwas hinzulernen, was Deine Wirkung als Mensch verändert? Wenn Du zum Beispiel mehr Geld verdienen kannst, dann frage Dich: Womit kann ich einen noch größeren Wert für andere schaffen? Was brauchen andere Menschen gerade besonders und wie kann ich mit einer bestimmten Fähigkeit genau dort helfen. Denn Geld folgt im Kern der Grundregel: Je mehr Wert Du für andere Menschen stiftest, desto mehr Wert kommt auch zur Dir. Manchmal kann schon ein kleiner, neuer Impuls wie dieser Blogbeitrag dazu führen, dass Dir sonst schwierige Dinge plötzlich sehr viel leichter fallen.

4. Ebene: Dein Glaube

Hier geht es nicht in erster Linie um Deinen religiösen Glauben, sondern um all Deine Überzeugungen schlechthin. Woran glaubst Du und was sind Deine Glaubenssätze? Wenn Du mich schon eine Zeitlang verfolgst, dann weißt Du, wie machtvoll Glaubenssätze sind und wie sie oftmals unter der Oberfläche ein Eigenleben führen. Während Du bei den ersten drei Ebenen noch sehr gut selbst aktiv werden kannst, lege ich Dir bei dieser vierten Ebene ans Herz, Dich von einem Coach begleiten zu lassen. Gemeinsam wird es Euch leichter fallen, kritischer zu beäugen, was Du den ganzen Tag denkst und wovon Du überzeugt bist. So ein Blick von außen ist besonders hilfreich, um solche Muster überhaupt erst bewusst zu machen, bevor Du einzelne Glaubenssätze verändern kannst.

5. Ebene: Dein Selbstbild

Wie siehst Du Dich selbst? Was macht Deine Identität aus? Und für welche Werte stehst Du ein? Diese fünfte Ebene handelt davon, wie Du Dich selbst betrachtest und was für eine Haltung Du zum Leben hast. Wenn Du selbst ein Portrait in Worten von Dir malen würdest, wie sähe das aus? Viel Klarheit kann es bringen, wenn Du Dir zum Beispiel Deine persönlichen Werte bewusst machst. Was sind die 3-5 Werte, die Dein tägliches Handeln und Dein Miteinander mit Deinem Umfeld prägen? Was ist Dir wirklich wichtig im Leben? Manchmal kann auch hier eine Blockade entstehen, wenn sich Werte, die Du lange Zeit gelebt hast, mit Deiner Entwicklung zu verändern beginnen.

6. Ebene: Deine Zugehörigkeit

Diese oberste Ebene ist schon leicht spirituell angehaucht. Hier gehst Du der Frage nach, wozu Du Dich zugehörig fühlst. Gibt es etwas, das größer ist als Du – eine Vision, eine Mission oder eine große Idee – der Du Dich ganz besonders verbunden fühlst? Gedanken und Leitbilder auf dieser Ebene können ungeahnte Kräfte in Dir freisetzen, Sinn stiften und zu einem Fixstern in Deinem Leben werden.

Große Veränderung, mehr Klarheit – jede Ebene beeinflusst die darunterliegenden

Betrachte diese 6 Ebenen nun wie eben besprochen als eine Pyramide – die Zugehörigkeit bildet die Spitze, dein Umfeld ist die starke Basis. Die große Magie dieses Models liegt nun darin, dass sich eine Veränderung auf einer oberen Ebene immer auch auf die darunterliegenden auswirkt. Veränderst Du zum Beispiel einen Glaubenssatz, dann hat das auch Einfluss auf Deine Fähigkeiten, Dein Verhalten und Dein Umfeld.

Nehmen wir einmal an, Du bist überzeugt bzw. hast den Glaubenssatz, dass Du Dir schnell und einfach jedes neue Wissen aneignen kannst. Dann wirst Du offener, motivierter und mit viel Selbstvertrauen neue Fähigkeiten erlangen. Damit wiederum verhältst Du Dich anders im Alltag und wirst auch Dein Umfeld auf neue Weise inspirieren. Spürst Du die Kraft, die in diesem Modell steckt?

Dann bist Du auch bereit, einen Schritt weiter zu gehen: Lerne, wie Du dieses Modell in Einklang mit zwei anderen Schritten einsetzt, um jedes Ziel zu erreichen, das Du Dir wünschst. Welche Schritte das sind, erfährst Du in meinem neuen Video „die 3 Schlüssel, die Dich UNSTOPPABLE für Deine Ziele machen“. In insgesamt 40 Minuten tauche ich mit Dir richtig tief ins Thema ein und stelle Dir die 3 Schlüssel vor, mit der Du Veränderung nachhaltig in Dein Leben bringst. Geh noch heute Deinen nächsten großen Schritt in Richtung Deiner Ziele und schau Dir jetzt das Video an!

Verwirrung, Zweifel und diffuse Ängste – diese Gefühle können ein Zeichen dafür sein, dass Du Dir gerade nicht vollkommen bewusst bist, was in Dir vorgeht. So wie jede Rakete zum Start einen festen Boden braucht, so hilft Dir ein klares Bewusstsein bei Deiner zukünftigen Ausrichtung. Entdecke die Strategien, wie Du Dir bewusst wirst, was wirklich in Dir vorgeht. Anschließend hast Du eine Basis, die Dich UNSTOPPABLE macht.

Bewusstsein – was bedeutet das überhaupt?

Nur über dieses eine Wort könnten Du und ich uns wahrscheinlich stundenlang unterhalten. Ja, Du findest heute hunderte, wenn nicht sogar tausende Bücher, die sich alleine um das Thema Bewusstsein drehen. Doch ich kürze den Prozess gerne für Dich ab und schildere Dir meine Erkenntnis aus 20 Jahren Persönlichkeitsentwicklung: Bewusstsein bedeutet für mich, alles wahrzunehmen, was im Moment da ist.

Im Kern geht es also darum, im Hier und Jetzt zu sein und Deine Aufmerksamkeit ganz bewusst auf das unmittelbare Erleben zu richten. Lass es mich noch weniger philosophisch ausdrücken: Du wirst zu einem Beobachter von Dir selbst. Besonders gut gelingt Dir das, wenn Dein Körper und Geist in einem entspannten Zustand der Ruhe sind. Daher ist das Thema auch stark verbunden mit Mediation und Achtsamkeit. Erst in diesem entspannten Zustand kannst Du wirklich erkennen, wo Du mit einer persönlichen Veränderung am meisten bewirken kannst und auch langfrisitig motivierst bleibst. Doch Wahrnehmung ist leichter gesagt als getan.

Präsent im Moment – die Herausforderung für Dein Bewusstsein

Leuchten, Surren und Vibrieren – überall um uns herum kämpfen heute verschiedenste Reize um unsere Aufmerksamkeit. Die zahlreichen Verlockungen und Ablenkungen im Alltag machen es uns nicht immer leicht, voll präsent im Moment zu sein. Kennst Du das auch, wenn Du plötzlich wie von Geisterhand nach Deinem Smartphone greifst. Eben warst Du noch bei einer anderen Sache und plötzlich scrollst Du durch Deinen Social-Media-Account. Du bist dann online mit allerhand anderen Menschen verbunden, doch nur noch wenig vor Ort im Augenblick.

Hinzu kommen noch all die Gedanken und Emotionen, die Deinen Kopf und Körper durchströmen – manchmal sogar so intensiv, dass Du Dich gar nicht mehr als Herr oder Frau der Lage fühlst, sondern vielmehr Opfer Deiner Gefühle bist. Ein wichtiger Schritt für mehr Bewusstsein führt darüber, die Einflüsse und Reize von außen für eine bestimmte Zeit abzuschalten, damit Du zur Ruhe kommen kannst. Gerade in solchen Momenten ist es hilfreich, eine innere Handbremse zu haben, die Dich wieder voll in den Moment zurückholt. Und noch besser ist, Du gerätst gar nicht erst in diese Gedankenwelten hinein. Dazu schauen wir uns die zwei häufigsten Denkfehler an, die Dein Bewusstsein vernebeln können.

Bedingungen und Absichten – was Dein Bewusstsein vernebelt

Der erste Denkfehler, der Dich in Deiner Entwicklung lähmen kann, ist die Wenn-dann-Verknüpfung. Wenn ich erst finanziell frei bin, dann werde ich glücklich sein. Wenn ich den Job meiner Träume habe, wird es mir gut gehen. Wenn ich die perfekte Beziehung habe, kann mein Leben so richtig losgehen. Kennst Du solche Gedanken auch von Dir selbst? Im Kern zeigen sie Ziele auf, die Du erreichen willst. Daran ist nichts verkehrt. Was jedoch hinderlich an diesen Denkwegen ist: Sie knüpfen Dein persönliches Glück an eine Bedingung. Die zeigt sich, wenn Du die Reihenfolge der beiden Satzteile veränderst. Dann stellt sich nämlich heraus: Du wirst also nicht glücklich sein, Dir wird es nicht gut gehen und Dein Leben kann auch nicht richtig losgehen, bis diese Bedingung erfüllt ist?

Der zweite Denkfehler ist ähnlicher Natur: die Um-zu-Verbindung. Du willst Dich weiterentwickeln, um einen höheren Status zu bekommen. Du gibst Dir ein bestimmtes Image, um anderen zu gefallen. Du willst Dich persönlich verändern, um andere zu beeindrucken. Erkennst Du das Muster? Du knüpfst Deine Ziele an bestimmte Absichten und wirst so lange nicht mit glücklich mit Dir selbst sein, bis Du genau diese Absicht erreicht hast.

Das Problem bei diesen beiden Denkfehlern: Sie bringen Dich immer wieder raus aus dem Moment. Du bist mit Deinen Gedanken vielmehr in der Zukunft, in einer Erwartungshaltung, dass etwas ganz Bestimmtes passieren muss, damit Du Dich erfüllt fühlst. Dabei entgeht Dir das Hier und Jetzt, der eigentliche Moment mit all seinen Chancen und Möglichkeiten.

Bedingungslos, absichtslos im Hier und Jetzt – das ist Bewusstsein

Wenn Du Dein Bewusstsein auf ein anderes Level bringen willst, dann mach Dich frei von Bedingungen und von Absichten. Mach Dich frei und nimm wahr, was im Moment passiert. Die Zukunft kommt erst noch und die Vergangenheit ist abgeschlossen. Das Jetzt ist zeitlich der einzige Raum, in dem Du wirklich etwas verändern kannst.

Nimm folgende Geschichte als Beispiel: Ein Mann betet Tag ein Tag aus zu seinem Gott und wünscht sich, endlich im Lotto zu gewinnen. Wenn er erst einmal viel Geld hat, wird er glücklich sein und alle seine Wünsche gehen in Erfüllung. Er will diesen Reichtum, um endlich das Leben zu führen, dass er sich wünscht. Nach einem Jahr des täglichen Gebets wird es dem Mann auf der Wolke zu doof und er sagt zu dem Mann: „Ich möchte Dir ja gerne helfen, doch dafür musst Du erst einmal Lotto spielen!“

Wir tappen allzu leicht in diese Falle, unseren Wünschen und Absichten hinterherzujagen. Dabei hängen unsere Gedanken an schönen Zukunftsbildern, statt dass wir uns im Hier und Jetzt bewusst machen, was wir denn tun können, um diesen Zielen einen Schritt näher zu kommen. Bedingungslosigkeit und Absichtslosigkeit sind ein wichtiger Schlüssel, mit dem Du fest im Moment verwurzelt bleibst und die Wahrnehmung auf Dich selbst und Deine Möglichkeiten richtest. Deinen Zielen kommst Du damit von alleine näher. Mach Dir zuerst klar, wo Du hinwillst. Führe Dir exakt vor Augen, was Dein Ziel ist, sodass Du es im Kopf und im Herzen abspeicherst. Nun brauchst Du nicht mehr permanent mit dem Kopf dabei zu sein, sondern kannst Deine Aufmerksamkeit auf den Moment richten und es einfach geschehen lassen.

Mit Wahrnehmung und Bewusstsein Deine Ziele erreichen

Der Weg zur mehr Bewusstsein fängt damit an, innere und äußere Ablenkungen runterzufahren oder ganz abzuschalten. Du beobachtest Dich selbst mit Neugier und übst Dich darin, die Dinge so anzuerkennen, wie sie sind. Mach Dir zum Beispiel abends bewusst, wie Du Dich den ganzen Tag über gefühlt hast. Was sind die fünf häufigsten Emotionen in Deinem Alltag, woher kommen sie und wie kannst Du daran etwas verändern. Das sind kleine Stellschrauben mit einer sehr kraftvollen Wirkung.

Wenn Du ein besseres Bewusstsein darüber erlangt hast, was Dich wirklich bewegt, dann hast Du die ideale Basis, um die nächsten beiden Schritte zu gehen, die Dich UNSTOPPABLE für Deine Ziele machen. Wie die aussehen, das erfährst Du im Detail in meinem neuen Fallstudien-Video(klicke hier). In diesen 40 Minuten habe ich die drei grundsätzlichen Schritte festgehalten, mit denen Top-Performer sich auch in chaotischen Zeiten auf Kurs halten und ihren Zielen so trotz aller Hindernisse immer näherkommen. Entdecke jetzt komplett kostenfrei das Video mit den 3 Schlüsseln(klicke hier), wie Du nachhaltig Deine Ziele erreichst.

Als ich vor vielen Jahren mit der Persönlichkeitsentwicklung anfing, war es mein Anliegen, Menschen wie Dich UNSTOPPABLE zu machen. Das bedeutet, Du wirst resistent gegenüber Dingen, die automatisch in Deinem Inneren ablaufen – zum Beispiel Emotionen, die Du nicht kontrollieren kannst oder Energien, die sich festgefahren haben. Dabei hätte ich nie gedacht, dass wir mal Zeiten wie Corona erleben würden, in der diese Tools, Techniken und Gedanken so entscheidend sein werden.Durch Persönlichkeitsentwicklung hast Du gerade jetzt einen ganz entscheidenden Vorteil: Du gehst souveräner durch den Alltag und kannst mit dieser inneren Stärke auch anderen Menschen eine wertvolle Stütze sein.
Damit Du jetzt aus Deiner vollen Kraft schöpfen und andere inspirieren kannst, habe ich hier für Dich die wichtigsten Impulse zusammengetragen.

Präsent sein – komme zurück ins Hier und Jetzt

Was viele Menschen da draußen aktuell in Angst und Panik versetzt, ist der Gedanke daran, was in den nächsten 2 bis 3 Monaten sein wird. Sie machen sich Gedanken um die Zukunft, doch die ist vollkommen ungewiss. Keiner kann Dir sagen, wie die Welt morgen aussehen wird. Diese Unsicherheit weckt in vielen Menschen Ängsten – oft sogar Existenzängste. Doch die sind vergeudete Energie, denn Du hast nun mal gerade keinen Einfluss auf die Zukunft. Andere Menschen hängen mit den Gedanken in der Vergangenheit. Sie machen sich Vorwürfe: „Hätte ich doch mal besser vorgesorgt!“ – „Hätte ich mich doch mal früher um meine Gesundheit gekümmert!“ – „Hätte ich doch von Anfang an mehr Zeit mit den Menschen verbracht, die mir wirklich wichtig sind!“. Die Vergangenheit kannst Du allerdings nicht mehr ändern. Darum bringen Dich auch solche Selbstvorwürfe jetzt nicht weiter. Sie führen nur zu vernebelten Gedanken und sorgen dafür, dass Deine kleine Stimme Dir die Hölle heiß macht.

Das einzige, was Du wirklich beeinflussen kannst, ist das Hier und Jetzt, den gegenwärtigen Moment. Wenn Du also mal wieder in Gedankenspiralen festhängst, dann stell Dir die Frage: Bringen mich diese Gedanken jetzt wirklich weiter? Oder führen sie nur dazu, dass ich mich noch schlechter fühle? Um von den Gedanken loszulassen, nimm sie einfach wahr, bedanke Dich bei ihnen und komm wieder zurück ins Hier und Jetzt. Richte Deinen Fokus darauf, was Du in diesem Augenblick tun kannst, um echten Wert für Dich und für andere zu schaffen.

Schalte um – weg vom Problem, hin zur Lösung

Wir sind uns doch alle einig: Aktuell brauchen wir klare Gedanken und einen kühlen Kopf, um gemeinsam Lösungen zu erarbeiten. Fokussiere Dich jetzt darauf, Lösungen und Möglichkeiten da zu erkennen, wo andere nur Probleme und Gefahren sehen. Schaffe Lösungen für Dich und Dein Umfeld, um gesund und fit zu bleiben. Sorge für Bewegung sowie Zeit an der frischen Luft und achte jetzt ganz bewusst auf gesunde Ernährung. Lege auch den Fokus auf Deine persönliche Entwicklung. Wie kannst Du freie Zeit jetzt am besten nutzen? Lass Dir Buchempfehlungen geben, entdecke Online-Kurse, die Dich weiterbringen und gehe jetzt die kleinen Schritte, die eine wichtige Basis für Deine Zukunft legen können. Ich bin überzeugt: Gerade in Zeiten wie diesen wachsen viele Menschen über sich hinaus und entdecken völlig neue Seiten an sich. Bei dieser Entdeckungsreise zu Dir selbst möchte ich Dir eine Stütze sein – ob mit meinem Podcast, meinem Blog, meinen Seminaren oder Online-Kursen. Außerdem biete ich Dir täglich wertvolle Impulse auf meinem Instagram-Account. Schau gerne vorbei und tanke Energie und Klarheit für Deinen Alltag.

Nimm Dir Zeit – gehe Schritt für Schritt

Konzentriere Dich darauf, nicht immer sofort zu viel erreichen zu wollen. Breche große Ziele runter auf kleine Schritte. Die kannst Du mit sehr viel mehr Leichtigkeit und Freude gehen. Außerdem ist ab und zu ein Break angesagt! Nimm Dir die Zeit, auch mal zurückzuschauen auf all das, was Du bis hierher schon richtig gemacht und erfolgreich erreicht hast. Ich werde heute einfach mein Bestes geben – stehe jeden Morgen mit dieser Einstellung auf, und der Tag gehört bereits Dir. Jede große Veränderung beginnt immer mit einem ersten kleinen Schritt – ob Gesundheit, Business oder Familie. Auf den ersten folgt der zweite und so weiter. Gehe jeden einzelnen mit voller Präsenz und Klarheit. Dann haben Emotionen wie Angst und Zweifel es schwer, von Dir Besitz zu ergreifen. Wenn Du im Alltag Schritt für Schritt mutig voran gehst, wirst Du zum Leader – für Deine Familie, Deine Freunde, Deine Kollegen und Partner.

Verschaffe Dir Klarheit – was sind jetzt Deine Prioritäten?

Was ist jetzt gerade wirklich wichtig? Wo musst Du im Augenblick große Entscheidungen treffen? Wo ist genau jetzt Deine Power gefragt? Fragen führen Dich zu Klarheit. Sie sind ein kraftvolles Tool, um Prioritäten zu setzen und den Dingen auf die Schliche zu kommen, die im Moment wirklich für Dich zählen. Führe Dich selbst mit Fragen und setze Dir so klare Prioritäten. Einen wichtigen Platz sollte dabei Deine Gesundheit belegen. Wenn du nicht gesund bist, kannst du auch nicht leistungsfähig sein, kein Geld verdienen und hast weniger Kraft, für andere da zu sein. Was ist für Dich sonst jetzt noch wichtig? Mache es dir bewusst, setze ganz klare Prioritäten und gehe in die Umsetzung. Mit dieser Klarheit stellst Du sicher, dass Du all Deine Energie dafür einsetzt, das zu bewegen, was Dir wichtig ist. Kleine Ablenkungen und die Reize des Alltags können Dich dann von Deinem Kurs nicht abbringen.

Verbinde Dich mit anderen – umgib Dich mit einer starken Community

Du bist um so vieles stärker mit einer Community um Dich herum, die Dich stützt und ihre wertvollen Gedanken mit Dir teilt. Bei mir ist das aktuell ganz klar meine Familie und auch mein Team, mit dem ich diese Zeit nutze, um neue Ideen zu entwickeln und auf den Weg zu bringen. Ich bin dankbar, täglich zu spüren, wie die Menschen um mich herum mir Rückhalt geben. Dieser Rückhalt und Support macht es für mich überhaupt erst möglich, im Alltag alles zu geben. Ich bin mir sicher, Verbundenheit ist einer der Schlüssel, um durch diese Zeit zu kommen. Deshalb lade ich Dich ein, in unsere Facebookgruppe UNSTOPPABLE Community zu kommen. Hier warten Menschen auf Dich, die ein ähnliches Mindset haben wie Du und Dich auf Deiner Reise der persönlichen Entwicklung mit Tipps und Erfahrungen unterstützen können.

Hab Vertrauen – in Dich, in anderen und in die Zukunft

Was wir jetzt vor allem brauchen, ist das Vertrauen, dass wir gemeinsam alles schaffen können und trotz aller Ungewissheit auf eine erfüllte Zukunft zusteuern. Wie und wo DuVertrauen findest? In der Liebe zu Dir selbst, zu Deinen Mitmenschen und zu diesem Planeten! Denn wenn Du die Schönheit in allem um Dich herum erkennst, findest Du von alleine auch in Dir die Sicherheit. Schalte einfach häufiger den Kopf aus und höre auf Dein Herz. Du wirst merken: Selbst wenn Du mal nicht weiterweißt, gibt Dir Dein Herz schon ganz deutliche Signale, was Du tun kannst und wie der eine nächste Schritte aussieht, der Dich jetzt weiterbringt.

Du möchtest diese Zeit nutzen, um noch tiefer in die Welt der Persönlichkeitsentwicklung einzutauchen? Dann entdecke jetzt mein neues Unstoppable-Me-Onlineprogramm der Game Changer für Deine persönliche Entwicklung. Darin findest Du meine Key-Learnings aus mehr als 18 Jahren Persönlichkeitsentwicklung. 12 Module, mehr als 60 Videolektionen und ein Workbook mit wöchentlichen Aufgaben bringen Dich in die Umsetzung. Willst Du aus dieser Zeit stärker als je zuvor hervorgehen? Dann ist dieses Intensivprogramm über 3 Monate für Dich genau richtig!

Wann hat Dich das letzte Mal etwas so richtig aus der Bahn geworfen? Du hattest ein klares Ziel und einen festen Kurs, doch plötzlich war da ein Hindernis, dass Dich zum totalen Stillstand gebracht hat. Immer wieder begegne ich in meinen Seminaren und Coachings Menschen, die in dieser Situation festhängen. Sie verlieren nicht nur ihren Drive, sondern beginnen plötzlich auch, an ihren Fähigkeiten, an ihren Lebensentscheidungen und sogar an ihrer Persönlichkeit zu zweifeln. Doch soweit muss es nicht kommen. Durch eine solche Krise kommst Du hindurch, indem Du Dein Urvertrauen wiederfindest und stärkst.

Selbstvertrauen und Urvertrauen – wo liegt der Unterschied?

Die Themen Vertrauen und Selbstvertrauen sind den meisten Menschen ein Begriff. Hier geht es um das Vertrauen zu Dir selbst. Du vertraust auf Deine Persönlichkeit, in Deine Fähigkeiten und insgesamt in das, was Dich als Mensch ausmacht. Aus Deiner Lebenserfahrung heraus weißt Du, worin Du gut bist und wie Du auch in Verbindung zu anderen Menschen treten kannst. Dieses Bewusstsein über Dich, Deine Persönlichkeit und Deine Stärken ist auch die Grundlage für Dein Selbstwertgefühl und bestimmt darüber, wie souverän Du anderen gegenüber auftrittst. Während Du beim Selbstvertrauen noch viel mit dem Kopf arbeiten kannst, bewegen wir uns beim Urvertrauen in einem Bereich, den Du nur mit Deinem Gefühl erforschen kannst, um ihn in der Tiefe zu verstehen.

Urvertrauen – was ist das überhaupt?

Urvertrauen bedeutet für mich, an den Ursprung Deines Lebens anzuknüpfen. Du gehst eine Ebene tiefer als all die materiellen Dinge, die Erfahrungen und auch die Masken, die Dich als menschliches Wesen ausmachen. Urvertrauen bedeutet, darauf zu vertrauen, dass alles, was Dir im Leben geschieht, genau so kommt, wie es kommen soll. Denn ich bin überzeugt, für jeden von uns hält das Leben etwas anderes bereit und Du könntest es sogar noch etwas esoterischer sagen: Wir alle sind aus einem bestimmten Grund in diesem Leben und sind hier, um eine bestimmte Erfahrung zu machen. Das klingt leichter gesagt, als getan.

Denn gerade, wenn uns schwere Schicksalsschläge widerfahren oder wir das Gefühl haben, im Leben einfach nicht voran zu kommen, dann wechseln wir vom Vertrauen in den Zweifel. Bestimmt kennst Du die klassischen Fragen: Warum passiert gerade mir das? Was soll mir das bringen? Warum kann es nicht mal einfach leicht sein? In diesen Fragen zeigt sich, wie schwer sich unser Verstand damit tut, mit bestimmten Ereignissen im Leben umzugehen. Wir suchen nach dem Sinn dahinter, doch der erschließt sich uns nicht immer auf Anhieb.

Urvertrauen bedeutet, sich auf das Leben einzulassen

Der dänische Schriftsteller Søren Kierkegaard bringt es ganz schön auf den Punkt, wenn er sagt: „Verstehen kann man das Leben nur rückwärts, leben muss man es aber vorwärts“. Wir können noch nicht wissen, was die Zukunft bringt. Doch was Du tun kannst, ist so präsent wie möglich in der Gegenwart zu leben und auf Deine Intuition zu vertrauen. Auch Steve Jobs hat das in seiner berühmten Rede von 2005 bei der Abschlussfeier der Standford University betont. Erst wenn wir auf unser Leben zurückblicken, können wir einzelne Punkte verbinden. Plötzlich erkennen wir, wie unangenehme Situationen und manchmal auch schreckliche Ereignisse den Kurs unseres Lebens gelenkt haben und wichtige Meilensteine überhaupt erst möglich gemacht haben. Nicht selten staunen wir ganz schön, wenn wir plötzlich erkennen, wie sich die Puzzlestücke zusammensetzen.

Das Puzzle ist ein schönes Bild für das Thema Urvertrauen. Du vertraust darauf, dass sich die Stücke Deines Lebens irgendwann zu einem Ganzen fügen werden. Dabei lässt Du die Erwartungen und Hoffnungen los, dass die Dinge genau so sein müssen, wie Du sie Dir vorstellst. Du klammerst Dich nicht daran fest, dass alles immer so für Dich eintreffen muss, wie du es Dir vorstellst oder wünschst.

Setze Dir Ziele, doch klammere Dich nicht an ihnen fest

Natürlich solltest Du bei all Deinem Urvertrauen nicht Deine persönlichen Ziele und Visionen vergessen. Ich bin überzeugt, dass Du Dein Leben formen kannst und der Schöpfer Deiner eigenen Zukunft bist. Doch ich bin auch überzeugt, dass es Situationen gibt, die Du nicht kontrollieren oder beeinflussen kannst. Sie liegen einfach außerhalb Deines Einflusses. Versuchst Du, dennoch Deinen Willen durchzusetzen, endet das schnell in einem Kampf gegen Windmühlen. Die Magie liegt also darin, Dich auf die Dinge zu konzentrieren, auf die Du wirklich einen Einfluss hast. Du musst nicht alles in Deinem Leben kontrollieren können, sondern darfst auch darauf vertrauen, dass manche Dinge einfach so kommen, wie sie richtig für Dich sind.

Was kann sich durch Urvertrauen für Dich verändern?

Wenn Du darauf vertraust, dass alles gut und richtig ist, wie es ist, wird sich in Deinem Leben mehr Leichtigkeit, Freude und Fröhlichkeit einstellen. Das ist logisch, denn in dem Moment, wo Du nicht mehr verkrampft jeden Stein umdrehst, sondern Dich dem Fluss des Lebens hingibst, gehst Du von ganz allein entspannter durch den Tag und stehst weniger unter Druck. Außerdem wirst Du sehr viel kreativer. Wenn Du alles kontrollieren möchtest, verengt sich Dein Blickfeld, denn Du fokussierst Dich auf viele Kleinigkeiten. Gehst Du jedoch mit Leichtigkeit und Entspannung durch den Tag, öffnet sich Dein Blick für neue Chancen und Möglichkeiten, Du siehst die Welt mit anderen Augen.

Du bist ebenfalls präsenter im Moment. Dadurch erkennst Du bei der Arbeit neue Wege und baust tiefere Beziehungen zu Deinen Mitmenschen auf, weil Du nicht nur näher bei Dir bist, sondern mit Deiner Aufmerksamkeit auch ganz bei ihnen. Außerdem verbessert sich Dein Charisma und Du wirst eine intensivere Ausstrahlung auf andere Menschen haben.

5 Tipps, wie Du mehr Urvertrauen in Dein Leben bringst

Wie gelingt es Dir nun, die Verbindung zu Deinem Urvertrauen wiederzufinden und zu stärken? Die folgenden Tipps helfen Dir dabei.

  1. Meditation hilft Dir ins Bewusstsein und in die Ruhe zu kommen und schafft einen ganz natürlichen Moment der Erdung. Du kommst zurück zu Dir, blendest all die Sorgen und den Alltag aus und verbindest Dich mit Deiner inneren Kraft. Wenn Du erste Erfahrungen mit dem Thema Meditation sammeln möchtest, dann entdecke meine geführte Meditation Morgenkraft.
  2. Verbringe mehr Zeit in der Natur. Sie ist der ideale Raum, um Dich zu erden. Du kannst zum Beispiel in den Wald gehen und ihn ganz achtsam mit all Deinen Sinnen erleben. Wenn Du magst, kannst Du diesen Tipp auch mit dem ersten verbinden und eine Gehmeditation machen. Dabei setzt Du achtsam einen Schritt vor den anderen und lenkst Deine gesamte Aufmerksamkeit in die Berührung Deiner Füße mit dem Untergrund. Je verbundener Du Dich mit dem Boden fühlst, je geerdeter Du bist, spürst Du auch, wie Energie und Klarheit in Dir steigen.
  3. Nimm Dir Zeit für Selbstreflexion. Führe zum Beispiel Tagebuch oder tausche Dich regelmäßig mit einem Coach über Deine Gedanken aus. So gelangst Du zu mehr Tiefgang und Klarheit in Deinen alltäglichen Routinen und Entscheidungen.
  4. Beende den Vergleich mit anderen. Vergleiche mit anderen lenken Dich von Deinem Potenzial ab und rauben Dir auf Dauer Deine Energie. Das führt zu Druck und Stress und bringt Dich weg von Deinem persönlichen Kurs. Hilfreich kann hingegen die Inspiration anderer Menschen sein. Lass Dir von ihnen zeigen, wie sie ihre Verbindung zum Urvertrauen stärken und nimm das für Dich mit, was sich für Dich richtig anfühlt.
  5. Bring körperliche Aktivität in Deinen Alltag. Wenn Du Dich richtig auspowerst, spürst Du danach eine starke innere Ruhe. Je öfter Du Deinen Körper an Leistungsgrenzen bringst, desto stärker wird auch Dein Bewusstsein für ihn. Es ist ähnlich wie bei der Meditation. Doch es muss nicht immer gleich der krasseste Sport sein. Auch leichte Bewegung auf dem Fahrrad oder ein Spaziergang kann Dich zum gewünschten Ergebnis bringen. Im Kern steht, dass Du mit Achtsamkeit bei der Sache bist. Dadurch machst Du jede dieser Erfahrung um so vieles intensiver.

Hat Dir dieser Ausflug zu Deinem Urvertrauen gefallen? Möchtest Du ein bisschen weiter reingehen? Dann entdecke jetzt mein Seminar Unstoppable Me Mastery. Hier tauchst Du ganz tief ein begibst Dich auf eine Reise hin zu mehr Urvertrauen und innerer Ruhe. Am Ende des Seminars hast Du eine neue Verbindung von Dir selbst und fühlst Dich getragen von einer starken Gemeinschaft. Ich freue mich darauf, Dich dort zu treffen.

Bis dahin denke immer daran: Du bist gut so, wie Du bist, und es kommt alles so, wie es kommen soll.

Sport, Fitness, gesunde Ernährung und von Zeit zu Zeit etwas Vorsorge – was kommt dir spontan in den Kopf, wenn Du über Deine Gesundheit nachdenkst? Meistens verbinden wir das Thema als erstes mit unserem Körper. Doch Gesundheit hat zwei Seiten – die körperliche und die mentale. Beide Faktoren sind wichtig, denn ohne Deine Gesundheit wird alles andere zweitrangig.

Mentale Gesundheit – was ist das überhaupt?

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert mentale Gesundheit als einen Zustand von Wohlbefinden, in dem jeder Mensch sein eigenes Potenzial erkennt, mit dem normalen Alltagsstress umgehen kann, produktiv und abwechslungsreich arbeitet und etwas an sein Umfeld zurückgeben kann. Da steckt ganz schön viel drin, oder? Vereinfacht könnten wir sagen: Du schöpfst Dein Potenzial aus, lebst in Verbundenheit und bringst Klarheit in Deine Gedanken und Gefühle. Wenn Du mich schon länger begleitest, dann weißt Du: Diese Faktoren tragen auch dazu bei, Deine innere und äußere Stärke zu leben.

Die mentale Gesundheit stärken – warum ist das heute so wichtig?

Während viel Sitzen und ungesundes Essen Deinem Körper zu schaffen machen, können Stress und hoher Leistungsdruck Deine mentale Gesundheit vor große Herausforderungen stellen. Diese Belastungen nehmen gerade in unserer modernen Welt gefühlt täglich zu. Das kann sich dann zum Beispiel in Schlafstörungen oder starken Stimmungsschwankungen ausdrücken. Mit den 10 Tipps aus diesem Beitrag kannst Du vorbeugen und Deine mentale Gesundheit langfristig stärken. Gleichzeitig sind sie ein riesiger Hebel, um auch als Persönlichkeit weiter zu wachsen. Denn wenn Du mental in Balance bist, hast Du mehr Klarheit für die Verbindungen zu anderen Menschen und für die Ziele in Deinem Leben.

Kennst Du es nur oder tust Du es auch?

Bevor wir mit viel Energie in die Tipps starten, habe ich noch zwei Anliegen, die mir echt am Herzen liegen. Erstens: Wenn Dir der ein oder andere Punkt gleich beim Lesen bekannt vorkommt, dann solltest Du erst recht tiefer eintauchen und Dich fragen: Habe ich die Gedanken wirklich schon in meinem Alltag umgesetzt? Zweitens: Ich habe mich innig mit diesen Themen auseinandergesetzt, doch ich bin weder ein Arzt noch ein Psychologe. Wenn Du Dich also krank fühlst und Hilfe brauchst, dann wende Dich bitte an den Arzt Deines Vertrauens. So, das wollte ich noch an Dich loswerden. Hast Du Bock zu starten? Dann lass uns loslegen!

1. Verbundenheit – pflege Deine Beziehungen

Der Kontakt zu anderen Menschen hat ungeahnte Effekte auf Deine mentale Gesundheit. Doch immer mehr Menschen fühlen sich heute einsam und allein. Studien belegen, dass Einsamkeit langfristig einen ähnlich negativen Einfluss haben kann wie das Rauchen. Wir Menschen sind soziale Wesen und brauchen die Verbundenheit zu anderen. Dabei geht es nicht gleich um die große Liebe oder die perfekte Beziehung, sondern darum, Dich mit Menschen zu umgeben, mit denen Du Dich wohlfühlst. Insbesondere wenn Du viel arbeitest und ständig beschäftigt bist, ist es umso wichtiger, Dich auch mal bewusst rauszunehmen und den Schwerpunkt auf das Miteinander mit anderen zu legen. Denn Beziehungen sind langfristig eine wichtige Stütze für Dein Leben – sowohl, wenn es Dir gut geht als auch dann, wenn Du mal Hilfe brauchst.

2. Pflege Deinen Körper mit Bewegung

Ein gesunder Geist gedeiht am besten in einem gesunden Körper. Dein Körper ist also ein wichtiges Instrument für Deine mentale Gesundheit. Doch wir bewegen uns heute immer weniger und verbringen viel Zeit im Sitzen. Versuch mal, die Stunden zu zählen, die Du den ganzen Tag über im Sitzen verbringst – Du wirst staunen! Morgens auf dem Weg zur Arbeit, tagsüber am Schreibtisch und abends wieder auf der Couch. Da kommt ordentlich was zusammen. Lege daher Deine Priorität bewusst auf Deinen Körper. In meinem Seminar Unstoppable Me Mastery  lernst Du übrigens, wie ein anderer körperlicher Zustand Dich auch mental in einen anderen Zustand bringt. Denn Dein Körper ist ein starkes Feedbackinstrument. Pflege ihn, indem Du ihn regelmäßig trainierst. Zweieinhalb Stunden leichte Bewegung und eine Stunde härteres Training über die Woche verteilt sind ideal, um sowohl körperlich als auch mental fit zu bleiben. Übrigens kannst Du diesen Tipp super mit dem ersten kombinieren, indem Du Dich zum beim Mannschaftssport mit einem starken Team umgibst und ihr auch über den Sport hinaus eine gute Zeit miteinander verbringt.

3. Ernährung für die mentale Gesundheit

Die Verbindung zwischen Ernährung und mentaler Power erkennst Du sehr leicht, wenn Du mittags ein großes Schnitzel mit Pommes verschlingst. Du gehst automatisch mit weniger Energie durch den Rest des Tages, als wenn Du zum Beispiel zur lecker-leichten Bowl greifst. Beim Thema Ernährung kannst Du mit den Basics schon sehr viel bewegen: Trinke in der ersten Stunde des Tages einen Liter Wasser, lass Industriezucker weg, reduziere Deinen Fleischkonsum und iss täglich Obst und Gemüse. Klingt einfach, oder? Alles, was Du dazu brauchst, ist ein klares Bewusstsein für diese Basics. Versorge Deinen Körper mit allem, was er für optimale Leistung braucht.

4. Halte Dich mental fit, indem Du Dich selbst herausforderst

Mal ehrlich: Uns geht es in Deutschland grundsätzlich richtig gut. Manchmal sogar so gut, dass wir etwas träge werden und es uns gerne mal bequemer und leichter machen, als gut für uns ist. Darum ist es heute umso wichtiger, dass Du Dir regelmäßig Impulse für Dein mentales Wachstum gibst. Du kannst zum Beispiel eine Fremdsprache lernen, ein neues Hobby entdecken oder ein bereicherndes Buch lesen. Gib Dich nicht einfach so dem Alltagstrott hin. Gib Dir regelmäßig kleine Wachstumsimpulse, die Dich über den Status Quo hinaustragen und Dich mental trainieren.

5. Übe Dich in Dankbarkeit

Kennst Du dieses Phänomen, dass Du nie zufrieden mit Deiner Leistung bist, und immer Ausschau hältst, was als nächstes ansteht? Diese Einstellung kann Dich weit bringen, doch nicht selten entgeht Dir dabei auch, was in Deinem Leben schon alles gut läuft. Dankbarkeit hilft Dir, den Blick auf die wunderschönen und positiven Seiten Deines Lebens zu richten. Dazu gehört an erster Stelle, dass Du Dir bewusst machst, was für ein tolles Leben Du bereits lebst. Im nächsten Schritt geht es dann darum, das immer wieder aktiv anzuerkennen. Führe zum Beispiel ein Dankbarkeitstagebuch oder erstelle eine Liste mit dreihundert bis vierhundert Dingen, für die Du dankbar bist. So kannst Du sie Dir jeden Tag aufs Neue vor Augen führen und spüren, wie Du dabei mental aufblühst.

6. Gönn Dir richtig guten Schlaf

Bestimmt weißt Du, dass 7 bis 8 Stunden Schlaf pro Nacht ideal sind. Doch nicht nur die Quantität zählt, sondern auch die Qualität Deines Schlafs ist entscheidend für Deine Gesundheit. Schläfst Du gut ein? Wirst Du nachts immer wieder wach? Diese Faktoren entscheiden darüber, wie gut Du Dich mental erholst. Daher solltest Du Deinem Schlaf eine große Priorität einräumen und auch Dein Schlafzimmer so einrichten, dass dort optimale Voraussetzung für Deine Erholung herrschen. Schalte zum Beispiel Lichtquellen aus, sorge für ausreichend Sauerstoff vor dem Schlafengehen und verbanne Dein Smartphone am besten ganz aus diesem Raum.

7. Praktiziere Selbstfürsorge

Kümmerst Du Dich um andere? Bist Du für Deine Mitmenschen da? Das ist großartig! Doch kümmerst Du Dich auch bewusst um Dich selbst? Selbstfürsorge bedeutet genau das. Gönn Dir regelmäßig Zeit für Dich. Belohne Dich mit kleinen Freuden. Der Gang ins Kino, ein leckeres Essen oder eine wohltuende Massage – all das sind Wege, wie Du Dir selbst etwas zurückgeben und neue Energie für Deinen Alltag tanken kannst. Nimm Dir jeden Morgen einige Minuten Zeit und plane ganz aktiv, was Du Dir an diesem Tag Gutes tun möchtest. Gerne auch mit einem der vorherigen Tipps wie zum Beispiel einem intensiven Workout, nach dem Du Dich so richtig gut fühlst. Oder Du gehst abends eine Stunde früher ins Bett und schenkst Dir eine Extraportion Erholung. Merkst Du, wie diese Tipps optimal ineinandergreifen?

8. Trau Dich, nach Hilfe zu fragen

Immer wieder begegnen mir Menschen, die wirklich in vielen Bereichen aus dem letzten Loch pfeifen. Sie haben jahrelang alles gegeben oder das Leben hat ihnen hart mitgespeilt. Allmählich stoßen sie an ihre absoluten Limits. In solchen Momenten ist es unglaublich wichtig, dass Du Dir Hilfe holst. Das ist keine Schwäche! Du zeigst sogar Stärke! Denn wenn Du anderen Menschen erlaubst, Dich zu unterstützen, gibst Du ihnen auch die Möglichkeit, zu wachsen und eine starke Verbindung zu Dir aufzubauen. Außerdem macht diese Eigenschaft viele Unternehmer so erfolgreich: Sie müssen nicht alles selber können, sondern holen sich Hilfe von Menschen, die in bestimmten Bereichen einfach besser sind als sie.

9. Achtsam durchs Leben, mental gesund

Achtsam sein, das bedeutet, ein feines Gespür für die Signale Deiner Innenwelt zu entwickeln. Das können Deine Gedanken sein, Deine Gefühle oder andere körperliche Zeichen wie zum Beispiel Schmerzen. Damit will Dir Dein Körper sagen: „Schau mal hier her, Deine Aufmerksamkeit ist gefragt!“ Mit Mitte 20 hatte ich eine Autoimmunkrankheit, die mir klar gemacht hat: Hey, Du musst etwas an Deinem Lebensstil verändern und besser auf Deinen Körper achten. Was Dir dabei helfen kann? Bewusst atmen! Am besten tief in Deinen Bauch. Denn in dem Moment, wo Du atmest, kannst Du nicht anders, als bei Dir selbst anzukommen. Dann spürst Du genauer, was Du gerade brauchst, um Dich gut und gesund zu fühlen. Ob es Sport ist, Schlaf oder das Bedürfnis, Dir selbst etwas Gutes zu tun – wenn Du achtsam bist, entschleunigst Du von alleine und kannst gezielter für Deine mentale Gesundheit sorgen.

10. Meditiere täglich

Meditation hat viel in meinem Leben verändert. Damit meine ich nicht, zwei Stunden stillzusitzen und mit geradem Rücken zu versuchen, an nichts Anderes zu denken. Die Idee dahinter ist für mich eine ganz andere. Hast Du schon mal am Strand gesessen und einfach dem Spiel der Wellen zugesehen? Oder Du warst im Park, lagst unterm Baum und hast dem Zwitschern der Vögel zugehört. Genau das ist für mich Meditation: Du nimmst den Moment vollkommen bewusst wahr. Dazu reichen schon 10 bis 20 Minuten am Tag, in denen Du bewusst wahrnimmst, was Du gerade denkst – ohne es zu bewerten. Wenn Du das trainierst, bist Du viel stärker im Moment und wirkst auch präsenter auf andere. Möchtest Du erste Erfahrungen mit Meditation sammeln? Dann hol Dir kostenfrei meine angeleitete Meditation „Morgenkraft . Sie unterstützt Dich dabei, an den Kern Deines Inneren zu gelangen und Dich für Deinen Tag auszurichten.

Stärke Deine mentale Gesundheit in kleinen Schritten

Na, gab es unter den Punkten einen, bei dem Dir auf Anhieb klar war: Damit kann ich in meinem Leben viel bewegen? Dann ist das genau der richtige Impuls für den Start. Versuche nicht, gleich alle Impulse auf einmal in Dein Leben zu bringen. Das kann dazu führen, dass Du die Motivation verlierst und Dir auf der Reise die Energie ausgeht. Nimm Dir am besten Woche für Woche einen neuen Impuls und stärke so Schritt für Schritt Deine mentale Gesundheit. Denn nur, wenn Du die Tipps auch wirklich umsetzt, können sie langfristig ihre Wirkung in Deinem Leben entfachen.

Was hast Du für Erfahrungen gemacht? Welcher Tipp hat Dir am meisten gebracht? Ich freue mich, wenn Du Deine Erfahrungen und Erkenntnissen in den Kommentaren teilst. Damit machst Du nicht nur mir eine Freude, sondern wirst auch zur Inspiration für andere Menschen, die ihren Weg mit uns gehen.

Zielstrebigkeit hat viele Namen: Ehrgeiz, Beharrlichkeit, Entschlossenheit, Hartnäckigkeit, Disziplin, Unbeirrbarkeit, Willensstärke, Verbissenheit, Volition… Hinter allem steckt jedoch dasselbe: Die Fähigkeit, sich eigene Ziele zu setzen, diese konsequent zu verfolgen und schließlich zu erreichen.

Wer keine Ziele hat, dem kann nichts gelingen. Erst Ziele machen Erfolg oder Karriere richtig messbar. Sie sind der Kern der Zielstrebigkeit, geben Orientierung auf dem Weg und helfen bei der Fokussierung. „Ich weiß, was ich wirklich will.“ – Allein dieser Satz als Lebensmotto verlängert das Leben um einige Jahre. Völlig unabhängig davon, welche Ziele wir verfolgen. Entscheidend ist allein, DASS wir Ziele haben und Zielstrebigkeit leben.

In diesem 5-Punkte-Plan stelle ich Dir mein Best-of aus mehr als 20 Jahren Persönlichkeitsentwicklung vor. Diese Tipps leiten Dich mit kraftvollen Fragen und helfen Dir, Klarheit über Dich und wie Du Deine persönliche Ziele erreichen und finden kannst. Setzt Du sie im Alltag um, fokussierst Du Deine innere und äußere Stärke voll auf das, was wirklich für Dich im Leben zählt. Bereit zu starten? Dann lass uns eintauchen!

1. Selbstreflexion – wo stehst Du heute?

Ich bin überzeugt: Eine zentrale Eigenschaft erfolgreicher Menschen ist, dass sie sich selbst und ihr Handeln regelmäßig selbst reflektieren. Was fühlst Du beim Wort Selbstreflexion? Nicht für jeden fühlt sich das auf Anhieb angenehmen an, denn es bedeutet genauer hinzuschauen und das eigene Verhalten auch mal kritisch zu hinterfragen. Dazu gehört auch, ab und zu einen Fehler einzugestehen und den eigenen Kurs zu korrigieren. Doch der Einsatz ist es auf jeden Fall wert! Auf diese Weise schaffst Du Bewusstsein dafür, was Dir wirklich wichtig ist im Leben.

Dein Plan für das perfekte neue Jahr beginnt also mit einem Rückblick auf das alte Jahr. Geh gedanklich noch einmal das vergangene Jahr durch und achte dabei besonders auf emotionale Ausschläge. Was hat Dich verletzt, bedrückt oder traurig gemacht? Worüber hast Du Dich gefreut und in welchen Situationen ging es Dir so richtig gut? Wenn Du die Tiefpunkte und die Höhepunkte für Dich ermittelt hast, schaust Du genauer hin: Was hast Du getan oder welche Entscheidung hast Du getroffen, die Dich in die unterschiedlichen Situationen geführt haben? Sieh genau, ehrlich und schonungslos hin. Dieser Blick zurück ist sehr kraftvoll, denn er zeigt Dir, welche Entscheidungen und Handlungen zu welchen Ergebnissen geführt haben. Was kannst Du in Zukunft anders machen, um mehr Gutes in Dein Leben zu ziehen? Der Rückblick gibt Dir konkrete Indizien an der Hand, was Du in Deinem Denken und Handeln verändern kannst, damit am Ende das Resultate ein anderes ist. Mit dieser neu gewonnen Klarheit kannst Du zum zweiten Tipp übergehen.

2.Entscheidungen treffen – setze einen klaren Kurs

Der erste Tipp hat Dir Klarheit gegeben, wovon Du mehr in Dein Leben ziehen möchtest. Nun schauen wir genauer hin und tauchen tiefer ein. Frag Dich dazu: Wo willst Du in Zukunft genau hin und warum möchtest Du diese Ziele erreichen?

Die Frage nach dem Warum ist besonders wichtig, weil sie Deine zugrundeliegende Motivation freilegt. Für viele Menschen ist diese Erkenntnis schon ein Durchbruch an sich. Sei also nicht zu streng zu Dir, wenn Du nicht gleich die perfekte Antwort auf die Warum-Frage hast. Erlaube Dir, dass sie Dich mehrere Tage begleitet. Stück für Stück gewinnst Du Klarheit und fügst Deine Antwort für Dich zusammen. Hast Du Deine Ziele fixiert und zumindest schon ein erstes Gefühl für die Motivation dahinter? Warum willst du deine Ziele erreichen? Dann geht es nun an die praktische Umsetzung.

Lass uns einen Blick darauf werfen, welche Aktivitäten diese Ziele mit sich bringen. Ist da etwas, was Du jeden Monat, jede Woche oder sogar jeden Tag tun solltest, um das Ziel erreichen zu können? Kannst Du etwas Neues lernen, was Dir den Weg dorthin erleichtert? Brauchst Du bestimmte Menschen oder Experten an Deiner Seite, nach denen Du ab sofort konkret Ausschau halten kannst? Je mehr Input Du an dieser Stelle sammelst, desto konkreter kannst Du den Weg zu Deinem Ziel ausmalen.

Schießen Dir bei all diesen Gedanken Entscheidungen in den Kopf, die Du noch unbedingt treffen musst? Dann ist jetzt der Moment, sie zu treffen! Schiebe sie nicht auf! Ansonsten entstehen Lücken in Deinem Plan, die Dich später in der Umsetzung lähmen können. Geh bei den Entscheidungen nicht zu verkopft vor, sondern vertraue auf Dein Gefühl und Deine innere Weisheit. Die Antworten auf all Deine Fragen stecken längst in Dir.

3. Mache Dir einen Plan – halte Deine Gedanken schriftlich fest

Wer schreibt, der bleibt – in diesem Spruch steckt eine tiefe Weisheit. Beim Schreiben – am besten mit der Hand – schärfst Du Deinen Gedanken und verleihst ihnen durch Deine Schrift eine feste Form. Geschriebene Worte bleiben nachweislich besser in Erinnerung. Hier kommt es also nicht darauf an, dass Du Dir das Geschriebene immer wieder vor Augen führst. Du erreichst alleine dadurch sehr viel, dass Du all Deine Gedanken einmal zu Papier bringst und danach nie wieder einen Blick darauf wirfst. Nimm Dir für jedes Deiner Ziele ein eigenes Blatt und notiere ganz oben Dein Ziel. Nun brichst Du dieses in mehrere Zwischenziele runter. Was sind die einzelnen Schritte, die Dich Deinem Ziel näherbringen? Wenn Du ausreichend Punkte zusammengetragen hast, wirst Du spüren, dass sich selbst große, scheinbar utopische Ziele plötzlich erreichbar anfühlen.

Du hast nun einen Plan, der Dir Orientierung gibt und Dich Schritt für Schritt Deinem großen Ziel näherbringt. Gehe diesen Plan nun Punkt für Punkt durch und notiere neben jedes Zwischenziel einen für Dich realistischen Zeitpunkt, wann Du es erreichen kannst. Vertraue auch hier auf Dein Gefühl. Keiner kann Dir sagen, ob letzten Endes alles so kommt, wie Du es planst. Doch wenn Du bemerkst, dass die Dinge in der Realität plötzlich anders laufen, kannst Du Deinen Kurs korrigieren. Jetzt zählt erst einmal, dass Du für Dich einen Kurs setzt und in die Umsetzung kommst. Erst dann wird Dein Plan auch lebendig.

Eine wichtige Sache noch: Beachte bei Deiner Zielsetzung immer auch, dass Du private und berufliche Ziele miteinander in Einklang bringst. Was bedeuten berufliche Ziele für Dein Privatleben und umgekehrt? Idealerweise verstärken sie sich sogar gegenseitig. Auch Deinen Körper solltest Du nicht außer Acht lassen. Wie wirst Du für ihn sorgen, damit Du auf Deinem Weg gesund und in Balance bleibst?

4.Baue Dir ein starkes Umfeld – Du bist nicht alleine

Erst einmal ein großes Kompliment an Dich, dass Du den Mut hast, groß zu träumen und diese Ziele zu erreichen. Große Pläne können ganz schön respekteinflößend sein! Doch glücklicherweise bist Du bei der Umsetzung Deines Plans nicht alleine. Alles geht leichter von der Hand mit den richtigen Menschen an Deiner Seite. Darum erstellen wir nun eine Liste aller Menschen, die Dich auf Deinem Weg begleiten und holen diese ins Boot. Informiere zum Beispiel Deine Partnerin oder Deinen Partner über Deine Ziele. Lass auch Deine Familie und Deine Freunde wissen, was Du vorhast. Dadurch entfachst Du eine gewaltige Wirkung. Auf der einen Seite wird Dein Commitment wesentlich stärker.

Andere kennen nun Deinen Plan und werden Dich daran erinnern. Auf der anderen Seite bekommst Du so auch Feedback und wertvollen Support von Deinem gesamten Umfeld. Darunter sind gewiss auch Tipps und Ideen, auf die Du alleine vielleicht nicht gekommen wärst. Geh mit diesem Mindset auch durch Dein weiteres Jahr und halte die Augen offen nach Menschen, die ähnliche Ziele und Interessen haben oder über Fähigkeiten verfügen, die Dich auf Deinem Weg unterstützen können. 

Viele wichtige Wegbegleiter habe ich zu Beispiel auf Seminaren kennengelernt. Dort kommen Menschen zusammen, die genau wie Du große Ziele haben und an ihrer Persönlichkeit arbeiten möchten. Die perfekte Gelegenheit ist zum Beispiel das Unstoppable ME Live oder die Unstoppable Me Mastery. Hier triffst Du garantiert jede Menge inspirierende Persönlichkeiten die dich supporten um deine Ziele zu erreichen!

5.Motiviere Dich – halte Deinen Plan lebendig

Ich gratuliere Dir! Du bist nun auf Kurs und bereit, Deinen Plan anzugehen. In mir weckt diese Planung immer wieder große Gefühle von Entschlossenheit und Vorfreude. Damit diese möglichst lange anhalten, kannst Du einiges tun. Dankbarkeit ist Dir dabei ein starker Begleiter. Feiere im Laufe des Jahres auch die kleinen Erfolge, belohne Dich für erreichte Meilensteine und sei dankbar für alles, was Du erreicht hast. Führe Dir dabei auch vor Augen, wer an Deinem Erfolg mitwirkt und gib den Menschen in Deinem Umfeld regelmäßig etwas zurück.

Hast Du ab und zu einen Durchhänger? Keine Sorge, das passiert den Besten! In diesen Momenten kannst Du auf Deinen Plan schauen und Dir in Erinnerung rufen, was Dein großes Warum hinter Deinen Zielen ist. Daraus kannst Du neue Kraft schöpfen und Dich innerlich wieder ganz auf Dein Ziel ausrichten. Als weiteres Hilfsmittel kann auch ein Vision Board helfen. Suche Dir dazu Bilder, Symbole oder Illustrationen, die zu Deinen Zielen passen, und erstelle daraus eine große Collage. Jedes Mal, wenn Du darauf schaust, helfen Dir die visuellen Impulse, Dein Ziel innerlich lebendig werden zu lassen. Du bekommst neuen Drive und frische Motivation.

Fazit

Bist Du bereit durchzustarten? Dann freue ich mich, wenn Du mir in den Kommentaren zum Artikel von Deinen Erfolgen erzählst. Damit wirst Du gleichzeitig auch zur Inspiration für andere und hilfst ihnen, den eigenen Weg zu finden. Wenn Du noch weitere Unterstützung brauchst, um Deinen Plan umzusetzen, dann ist das  Mentorship Program genau richtig für Dich! Hier unterstütze ich Dich als Mentor drei Monate lang persönlich bei Deinem Wachstum. Außerdem erwartet Dich ein starkes Team, das Dich dabei unterstützt, in Deine Kraft zu kommen.

Wir leben in einer Zeit, in der so wahnsinnig viel möglich ist. Du kannst die Welt bereisen, von überall aus arbeiten oder Dein eigenes Business auf die Beine stellen – all das war nie so einfach wie heute. Doch diese Chancen und Freiheiten können uns auch ganz schön unter Druck setzen. Denn wir alle wollen das Beste aus unserem Leben machen, haben allerdings dazu alle nur 24 Stunden pro Tag. Das stellt uns immer wieder vor die Fragen: Wozu sage ich ja? Wozu sage ich nein? Hinzu kommen noch zahlreiche Reize und Ablenkungen im Alltag, die uns zu Verwirrung und sogar zum Stillstand bringen können.

Immer mehr Menschen geraten dabei zunehmend unter Selbstdruck. Sie fühlen sich überfordert und verwirrt, sie haben weniger Spaß und schlafen schlechter. Dadurch sind sie wiederum müder und fühlen sich noch ausgebrannter. So kann hoher Selbstdruck in einen Teufelskreis führen, in dem Freude und Leichtigkeit verlorengehen. Die gute Nachricht: Da dieser Selbstdruck oft hausgemacht ist, kannst Du selbst auch viel dafür tun, ihn wieder zu lösen.

Ganz ehrlich: Selbstdruck ist auch lange Zeit für mich ein riesiges Thema gewesen. Im Laufe der Jahre habe ich auf meinem Weg durch die Welt der Persönlichkeitsentwicklung hilfreiche Strategien und Erkenntnisse im Umgang mit Selbstdruck gesammelt. Dadurch konnte ich in meinem Leben viel zum Positiven bewirken. Meine 6 kraftvollsten Tools und Techniken gebe ich heute an Dich weiter. Sie führen Dich zu neuer Balance und lassen Deine innere und äußere Stärke voll zur Geltung kommen. Bist Du bereit? Dann lass uns starten!

Tipp 1: Bewusstsein lässt dem Selbstdruck die Luft raus

Der erste Tipp mag banal klingen, doch er hat es wirklich in sich! Mach Dir bewusst, wie Du Dich selbst unter Selbstdruck setzt. Jeder von uns befindet sich den ganzen Tag im Gespräch mit sich selbst. Unsere innere Stimme vermischt sich mit starken Gefühlen zu einem Cocktail, der ganz schönes Chaos in uns anrichten kann. Oft bemerken wir das gar nicht. Wie auch? Denn all das passiert ja in unserem Kopf und ist damit ein Teil von uns. So kommt es, dass die Gedanken Schleifen drehen und wir uns von ihnen beherrscht fühlen. Indem Du genauer hinschaust, machst Du Dir bewusst, was in Dir vorgeht. Du unterbrichst den Kreislauf und raubst Deiner inneren Stimme die Macht über Dich.

Bring Deine Gedanken zum Beispiel in einem Tagebuch täglich zu Papier. Das erlaubt Dir, Dich aktiv mit ihnen auseinandersetzen und Deine Denkstrukturen zu analysieren. Achte jedoch darauf, Dich nicht selbst zu verurteilen, denn damit riskierst Du, nur noch mehr Druck aufzubauen. Stattdessen geht es vorerst nur darum, hinzuschauen und die Dinge anzunehmen. Aha, da habe ich soundso gedacht. Was hat dazu geführt und wie kann ich das beim nächsten Mal vermeiden? Ein Tagebuch hilft Dir dabei, die Gedanken aus Deinem Kopf zu bringen, damit Du anschließend genauer hinschauen kannst.

Tipp 2: Feiere auch die kleinen Erfolge

Halte in Deinem Alltag Ausschau nach all den kleinen Dingen, die bereits erfolgreich laufen. Mach Dir klar, dass auch der größte Plan aus mehreren kleinen Checkpoints besteht und brich Deine großen Ziele auf kleine Etappenziele runter. Oft haben wir nämlich den Impuls, nach Erreichen der ersten Hürde den Blick schon auf die nächste zu werfen. Wir blicken weit nach vorne und fragen uns: Okay, was kommt als nächstes? Mit so einem ständigen Blick in die Ferne behältst Du zwar den Fokus auf Deinem Ziel, doch das Gefühl, ihm nicht näherzukommen, kann auf Dauer demotivierend sein. So steigt auch der Selbstdruck allmählich weiter oder er lässt einfach nicht mehr nach.

Die Lösung? Dreh Dich auf Deinem Weg auch mal um! Richte den Blick auf das, was Du schon alles erreicht hast, und feiere diese Momente. Für die Party-Zeiten zwischendurch habe ich mir eine Joy-Liste mit Dingen angelegt, die mir total viel Spaß machen. Wenn ich eine Challenge absolviert oder eine harte Zeit gemeistert habe, belohne ich mich bewusst mit einem dieser Punkte. Ich lade Dich ein: Mach Dir das Feiern bewusst zum Ritual. So schöpfst Du neue Energie und Motivation für Deinen weiteren Weg.

Tipp 3: Nimm Dir Zeit für Dich!

Reservier Dir in Deinem Tagesablauf bewusste Zeiten für Dich selbst. Das kann eine Morgenroutine sein oder ein Moment der Achtsamkeit später am Abend. Zum Beispiel eine Meditation, Zeit für ein Hobby oder ein inspirierendes Buch. Wichtig ist, dass Du für Dich selbst sorgst und Dir zeigst, dass Du Dir selber wichtig bist. Diese Momente sollten Dir heilig sein. Sie ermöglichen Dir, die Außenwelt für einen Moment auszuklammern und in Dich hineinzuhorchen. Neben all der Hektik des Alltags kannst Du Dich in diesen Momenten darauf besinnen, was Dir wichtig ist. Auch wenn es nur wenige Augenblicke am Tag sind, so führen sie langfristig zu neuer Balance und Klarheit (Artikel zum Thema Klarheit).

Tipp 4: Vergleiche Dich nicht mit anderen

Unsere sozialen Medien können ganz schön inspirierend sein. Wir können andere auf ihrem Weg verfolgen, spannende Erkenntnisse teilen und auch selbst ins Träumen geraten. In der richtigen Dosis ist das eine echte Bereicherung, doch es birgt auch eine große Gefahr! Allzu leicht vergleichen wir uns dabei mit den anderen und sagen uns: „An den Ort würde ich auch gerne mal reisen“ oder „Wieso wächst mein Business nicht so schnell wie das der anderen?“. Wenn wir uns mit anderen vergleichen, laufen wir Gefahr, unseren eigenen Kurs aus den Augen zu verlieren. Wir setzen uns unter Selbstdruck, Ziele zu erreichen, die vielleicht gar nicht unsere sind.

Du bist genauso einzigartig wie Dein Weg. Daher solltest Du Dich immer nur mit Dir selbst und mit Deinen Leistungen in der Vergangenheit vergleichen. Inspiration von anderen ist dabei jederzeit willkommen. Prüfe jedoch sorgfältig, ob sie Dich auch wirklich Deinen Zielen näherbringen.

Tipp 5: Pflege Deine Verbindungen

Durch die regelmäßige Zeit für Dich selbst baust Du eine starke Verbindung zu Dir auf. Nun geht es auch darum, Dich mit anderen Menschen verbunden zu fühlen (Artikel zum Thema Verbundenheit), die Dir guttun und Dir wichtig sind. Dabei kommst Du aus Deinem Kopf heraus und verbindest Dich mit anderen. In solchen Momenten fokussierst Du Dich weniger auf Dich selbst und machst Dir damit auch weniger Druck. Gerade wenn Du unter großer Anspannung stehst, kann ein tiefer Kontakt zu vertrauten Menschen sehr heilsam sein. Sie geben Dir ein tiefes Gefühl der Bestätigung, genug zu sein und geliebt zu werden. Welche Menschen in Deinem Leben kommen Dir bei diesen Worten spontan in den Sinn? Wie häufig teilt ihr diese wertvollen Momente und Gefühle? Führe Dir vor Augen, wer diese Menschen sind. So kannst Du gemeinsame Momente mit ihnen in Zukunft noch bewusster teilen.

Tipp 6: Löse Selbstdruck mit Deinem Körper auf

Dein Körper ist Dein Feedback-Instrument – bei der Unstoppable Me Mastery erfährst Du 3 Tage lang, was alles hinter diesen Worten steckt. Dieser Tipp gibt Dir einen kleinen Vorgeschmack. Körper, Geist und Seele sind fest miteinander verbunden. Veränderst Du einen dieser 3 Bereiche, verändern sich auch die anderen beiden. Der schnellste und kürzeste Weg für Veränderung geht daher – auch bei Selbstdruck – über Deinen Körper. Wenn Du Deinen Körper entspannst, wenn Du lachst oder Dich über Sport so richtig auspowerst, dann lässt auch der Druck in Deinem Inneren allmählich nach. Stehst Du also so richtig unter Druck, können eine Meditation (Blogartikel: Einstieg in die Welt der Spiritualität) oder ein Spaziergang fantastische Nothelfer sein, die Dich schnell wieder in Deine Balance bringen. Werde also kreativ und nutze Deinen Körper, um Dich in einen neuen State zu bringen.

Fazit – Starte heute mit einem Tipp

Bereit für die Umsetzung? Klasse! Doch behalte dabei im Hinterkopf: Du möchtest Selbstdruck reduzieren. Sei also gut zu Dir und beginne heute mit dem Tipp, der Dich beim Lesen am meisten angesprochen hat. Anschließend kannst Du gerne immer wieder hierher zurückkehren und einen weiteren Punkt angehen. Schritt für Schritt bringst Du so mehr Klarheit (Blogartikel zum Thema Klarheit) in Dein Leben, findest neue Balance und baust eine starke Verbindung zu Deiner inneren Kraft auf.

Bist Du gerade draußen? Oder hat Dein Raum ein Fenster, durch das Du in den Himmel schauen kannst? Egal ob Tag oder Nacht, ein klarer Himmel hat eine besondere Magie. Wenn es dunkel ist, sehen wir die Sterne leuchten. Tagsüber hat das strahlende Blau eine beruhigende Wirkung auf uns.

Nehmen uns Wolken jedoch die Sicht in den klaren Himmel, trübt das schnell auch unsere Stimmung. Wir fühlen uns bedrückt oder sogar antriebslos. Als Flugbegleiter bei der Lufthansa kenne ich diese Tage auch. Oft hat sich die Stimmung jedoch auf einen Schlag verbessert. Drückte der düstere, graue Himmel eben noch auf mein Gemüt, fühlte ich wenige Minuten später Freude in mir aufsteigen. Wir waren über den Wolken. Hier schien die Sonne. Hier war alles klar.

Diese kleine Metapher hat mir klargemacht: Auch wenn uns manchmal die freie Sicht fehlt, so scheint hinter den Hindernissen immer die Sonne. Dort wartet absolute Klarheit. Wir müssen nur den Weg zu ihr finden. Klarheit ist für mich ein besonderes Thema, das eng mit innerer und äußerer Stärke verbunden ist. Daher kommt auch mein Leitgedanke „Clarity is Power“. Heute zeige ich Dir die 5 Schritte, mit denen Du Klarheit für Dich und Dein Leben findest.

Große Abenteuer beginnen mit einem Moment der Klarheit

Als ich in den letzten Jahren das Mentorship Programm und die Unstoppable Me Mastery entwickelt habe, klappte das nicht von heute auf morgen. Die Zeiten unmittelbar davor waren geprägt von wirren Gedanken, großen Fragen und auch lauter kleinen Zweifeln: Was ist notwendig? Was braucht das Programm noch? Passt das zu meiner Mission? Wie führe ich die Teilnehmer zu größtmöglichen Erfolgen?

Erst nachdem ich eine Entscheidung getroffen hatte, fügte sich alles wie von alleine zusammen. Dinge passierten, die ich vorher nicht erwartet hatte. Ähnlich war es auch bei meinem eigenen Groß-Event Unstoppable Me Live, bei dem wir Menschen an einem Tag zeigen, wie sie in ihre innere Stärke kommen können. Lange Zeit vorher hatte mein Team versucht, mich zu einem Tagesevent zu überreden und hat es nicht geschafft. Meine Prioritäten lagen einfach an anderer Stelle. Obwohl so ein Event einen riesigen Aufwand bedeutet, nahm meine General Managerin Vivien Baade die Veranstaltung in ihre Hände und präsentierte mir eines morgens ihren Vorschlag. Ich vertraute ihr, nahm ihren Vorschlag an und gab ihr das Go. Warum? Weil ich die Klarheit in ihren Augen sehen konnte. Sie war frei von jedem Zweifel, dass es gelingen würde. In dem Moment wusste ich: Wir können das Ding umsetzen. Und Vivien behielt Recht: Es wurde sogar größer als erwartet und findet 2019 gleich ein zweites Mal statt.

Der Clarity-Circle – 5 Schritte zur Klarheit

Für mich bedeutet Klarheit: Wissen, was Du willst, und wissen, was Du nicht willst. Dabei geht es nicht immer nur um die wissensbasierte, kognitive Seite. Kennst Du solche Menschen, denen Du in die Augen schaust und sie begegnen Dir mit einem vollkommen klaren Blick. Du kannst eine ganz bestimmte Energie dahinter spüren. Klarheit für mich deshalb nicht nur wissen, sondern auch fühlen.

Diese magischen Momente der Klarheit erlebe ich im persönlichen Coaching regelmäßig. Einer meiner Coachees geht durch einen Prozess, entwickelt sich weiter und gelangt zu einem Durchbruch, einem ganz persönlichen Moment der Klarheit. Das ist für mich einer der Schlüsselmomente in der Persönlichkeitsentwicklung und eine zentrale Aufgabe in meinem Leben: Anderen Menschen beim Wachsen zu helfen und sie in ihre Kraft und Klarheit zu bringen.

In den letzten 12 Monaten habe ich auch für mein Leben noch mehr Klarheit gefunden. Der Prozess hört nie auf, doch ich gewinne ein immer besseres Verständnis dafür, wie er funktioniert. Mit jeder Erfahrung sind meine Gedanken dazu runder geworden und haben sich zu einem Modell zusammengefügt: dem Clarity-Circle. Er besteht aus den folgenden 5 Schritten, die den Prozess hin zur Klarheit gestalten.

Schritt 1: Fühl in Dich hinein und prüfe Dich selbst

Zu Beginn geht es darum, die Stimme Deines Verstands von der Deines Gefühls zu unterscheiden. Im Alltag fällt es uns nicht immer leicht, beides voneinander zu trennen. Nehmen wir das Beispiel einer großen Entscheidung, vor der Du gerade stehst. Vielleicht denkst Du über ein neues Auto nach, über Deinen nächsten Urlaub oder sogar über einen Jobwechsel.

Vielleicht beginnt Dein Kopf gleich zu argumentieren: Das eine macht mehr Sinn für den Lebenslauf, das andere kann Deine persönliche Entwicklung ordentlich befeuern. Doch wenn wenn Du in Dich hineinfühlst, sagt Dein Gefühl Dir etwas anders als Dein Kopf. Anfangs mag es noch nicht so leicht greifbar sein, doch je mehr Du Dich darauf konzentrierst, desto klarer wird es.

Und doch ist der Kopf im Alltag so stark, dass Du letzten Endes meist seinen Argumenten folgst. Dein ganzes Energiesystem hängt jedoch noch an der Gefühlsentscheidung. Wenn Du diesen Konflikt zwischen Verstand und Gefühl wahrnimmst, bist Du Deiner Klarheit schon ein großes Stück näher gekommen. Versuche, dem Gefühl einen Namen zu geben, atme einige Male ein und aus und gehe zum nächsten Schritt über.

Schritt 2: Bist Du integer? Bist Du ehrlich mit Dir selbst?

Wenn Du in Dich hineinfühlst, dann prüfe für Dich, ob Du gerade ehrlich mit Dir selbst bist. Bist Du integer? Handelst Du im Einklang mit Deinen Werten? Oder hast Du Bauchschmerzen bei Deiner Entscheidung?

Nimm Dir die Zeit, Dich bewusst mit dem auseinanderzusetzen, was Du im Alltag sonst eher unbewusst spürst. Mach es nun zu einer bewussten Entscheidung. Aus persönlicher Erfahrung weiß ich, dass unsere Gefühlsentscheidung uns oft sehr viel stärker mit unseren Werten verbindet, als es unser Kopf zu tun vermag. Darum quält uns manchmal auch dieser Bauchschmerz, wenn wir eine rationale und vom Kopf her gut begründete Entscheidung getroffen haben. Unser Bauch will uns zu verstehen geben, dass wir nicht im Einklang mit dem Handeln, wofür wir in unserem Leben stehen wollen. Ein toller Kompass, oder? Und er kann noch deutlich mehr!

Schritt 3: Prüfe, ob Du Deine Entscheidung blockierst oder sabotierst

Im nächsten Schritt wollen wir herausfinden, warum Du nicht nach Deinem Bauch entscheidest. Erzählst Du Dir eine Geschichte? Entscheidest Du Dich gegen Dein Gefühl, weil Du es Dir leicht machen willst? Hast Du Angst, Dir etwas einzugestehen? Hast Du Angst zu Handeln, obwohl Du genau weißt, was zu tun ist?

In diesem Schritt darfst Du Deine Logik mit ins Spiel bringen und Dich selbst erforschen. Du willst herausfinden, was Dich noch davon abhält, Deinem Gefühl zu folgen. Sei schonungslos ehrlich mit Dir selbst und blicke in jeden Winkel Deiner Innenwelt.

Vielleicht entlarvst Du Argumente wie: „Ich brauche das Geld“ oder „Ich will das Ansehen“. Nimm bewusst wahr, welche Blockade es ist, hinterfrage sie und löse sie auf. Sie ist nicht mehr als ein Glaubenssatz, ein einfacher, kleiner Gedanke, der Dein Getriebe verklemmt. Werde Dir dieser Blockade bewusst und befördere sie an die Oberfläche, wo Du sie bearbeiten und auflösen kannst. Danach bist Du frei, eine Entscheidung zu treffen und zum nächsten Schritt überzugehen.

Schritt 4: Walk your talk – Steh zu Deinen Worten

Du bist im Gefühl. Du weißt jetzt, was das Richtige für Dich ist und handelst im Einklang mit Deinen Werten. Die Blockade hast Du erkannt, doch Du lässt Dich davon nicht mehr abhalten, weil Du entschlossen bist, sie zu lösen. Nun geht es darum, Deine Botschaft nach draußen zu bringen und sie mit Deinem gesamten Sein auszustrahlen.

Hier entsteht die Magie, und andere Menschen werden auf Dich aufmerksam. Das ist der Moment, in dem sich Dein Blick verändert und in dem andere Menschen die Klarheit auch in Dir erkennen.

Die Schritte 3 und 4 sind große Herausforderungen, denn Du konfrontierst Dich dabei mit Dir selbst und Deinen Ängsten. Doch der beste Weg, Ängste zu überwinden, ist es, durch sie hindurch zu gehen. Klarheit findest Du, indem Du ohne zu Zögern durch diesen Prozess gehst. Vertraue fest darauf, dass am Ende des Weges eine Erkenntnis auf Dich wartet, die die Mühe wert war.

Schritt 5: Werde Dir bewusst, wer Du bist

Je häufiger Du diesen Prozess durchläufst, desto mehr nimmst Du in Dir wahr und wirst Dir bewusst, wie Du Entscheidungen triffst und Klarheit gewinnst. Und diese Klarheit verhilft Dir wiederum zu einer verbesserten Wahrnehmung für Dich selbst und für andere. Wenn dieses Rad erst einmal dreht, gewinnst Du von selbst immer mehr Klarheit, Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen. Wahrnehmung verpflichtet zu Handlung, wie es meine Meditationslehrerin Andrea Schmidt sagte. Nimm Dich selbst wahr, nimm andere wahr und handle danach.

Bei Schritt 5 erkennst Du Dich also in einem neuen Licht und entdeckst nicht selten eine neue Herausforderung, der Du Dich stellen möchtest. So dreht sich das Rad weiter und gelangt zurück zu Schritt 1.

Der Circle dreht, Deine Klarheit wächst

Wenn Du diese 5 Schritte für Dich wiederholst, dreht der Clarity-Circle für Dich mit der Zeit immer schneller und verändert Deine Persönlichkeit. Menschen kommen zu Dir und fragen Dich: „Sag mal, was hast Du eigentlich in den letzten Monaten und Jahren gemacht? Du wirkst wie verwandelt, so viel klarer und direkter!“

Du wirst zur Bereicherung für andere, denn Du kannst auch sie bewusster wahrnehmen und ihnen gezielter Feedback geben. Du redest nicht mehr um den heißen Brei herum, sondern bringst die Dinge mit Deinen Worten auf den Punkt. Deine Intention dahinter ist ehrlich und kommt vom Herzen. So hilfst Du auch anderen Menschen in Deinem Umfeld, Klarheit für sich und ihr Leben zu finden.

Klarheit – die Schlüsselfähigkeit für Deine Persönlichkeit

Sind Dir in diesem Artikel bekannte Themen begegnet? Gefühle, Stärken, Kommunikation, Werte, Integrität, Glaubenssätze, Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein. All diese Themen kommen hier zusammen und formen einen noch größere Wert: deine Klarheit. Diese ist ein zentraler Schlüssel in der Persönlichkeitsentwicklung, denn hier ergeben viele Teile Deiner persönlichen Entwicklung ein großes Ganzes.

Klarheit kannst Du als Tool verwenden, um Konflikte zu lösen, Herausforderungen zu meistern und anderen Menschen im Alltag eine Stütze zu sein. Ich bin überzeugt: Wir brauchen heute mehr Leader da draußen, die mit einer klaren Botschaft voran gehen und andere Menschen auf ihrem Weg inspirieren.

Klarheit ist das Ergebnis eines Prozesses! Du darfst also Geduld mitbringen. Dieser Prozess ist eine Lebensaufgabe, denn es gibt so vieles da draußen, was Du immer wieder neu entdecken kannst. Dabei wünsche ich Dir viel Freude und freue mich, wenn Du Deine Erkenntnisse mit mir in den Kommentaren teilst.