Neue Generationen bringen neue Werte und Ansprüche in die Businesswelt. Künstliche Intelligenz, Digitalisierung oder autonomes Fahren – zahlreiche Innovationen verändern die Art, wie wir leben und arbeiten. Diese Veränderungen beeinflussen auch die Rolle von Führung. Strategien, die in der Vergangenheit funktioniert haben, stoßen unter den neuen Rahmenbedingungen an ihre Grenzen. Umdenken ist angesagt.

Nach der Generation Y steht aktuell die Generation Z im Rampenlicht der Soziologen und Personaler. Die jungen Menschen bringen neue Werte in die Arbeitswelt und stellen auch andere Ansprüche. Laut einer Studie von Deloitte suchen sich 77 Prozent der Millenials Arbeitgeber aus, für die sie persönlich mit Stolz arbeiten. Was die begehrten Nachwuchskräfte anzieht, ist nicht Geld oder Macht. Sie verlangen nach Aufgaben mit Sinn und Verstand, sie lassen sich inspirieren von großen Visionen, die Raum zur persönlichen Weiterentwicklung geben. Hinzu kommen neue Formen der Organisation. Flache Hierarchien und agile Arbeitsstrukturen finden immer größeren Anhang. Sie führen zu mehr Eigenverantwortung und neuen Arbeitsmodellen.

All diese Entwicklungen stellen neue Anforderungen an Ärzte und Unternehmer. Als Coach und Sparringspartner unterstützen sie ihre Mitarbeiter, ihre Stärken optimal einzubringen und weiterzuentwickeln. Während es bei eigenverantwortlich handelnden Mitarbeiten darum geht, ihnen Gestaltungsspielräume und Ressourcen zur Verfügung zu stellen, benötigen andere mehr Motivation und individuellen Austausch. Gelingt es Unternehmern, die Stärken und das Engagement der Mitarbeiter zu kanalisieren, warten wertvolle Effekte: weniger Stress, höhere Motivation mehr Produktivität sowie Kreativität.

Entdecken Sie die zehn Qualitäten moderner Führung. Diese ermöglichen Ihnen, stärkere Verbindungen zu Mitarbeitern aufzubauen, gemeinsam zu wachsen und so ungeahnte Potenziale im Unternehmen freizusetzen. Außerdem wirken sich diese Prinzipien auch positiv auf Ihre Verbindung zu Partnern und Patienten aus. Bei allen Tipps merken Sie: Sie machen den Unterschied, indem Sie mutig mit Beispiel vorangehen.

Tipp 1: Integrität – führen Sie sich selbst, bevor Sie andere führen

Bevor Sie andere an die Hand nehmen, sollten Sie selbst mit beiden Beinen im Leben stehen. Das beste Werkzeug dazu: Integrität. Entwickeln Sie eine klare Haltung in allen Lebensbereichen. Machen Sie sich bewusst, für welche Werte Sie einstehen. Was ist Ihnen wichtig? Von welchen Werten wollen Sie sich im Alltag leiten lassen? Diese bestimmen Ihre Identität, sie prägen Ihr Denken und Handeln. Bleiben Sie Ihren Werten treu. An zweiter Stelle stehen Ehrlichkeit und Verlässlichkeit. Seien Sie ehrlich anderen gegenüber und halten Sie Ihr Wort. Das gilt allen voran auch für Sie selbst. Dulden Sie keine Ausreden und halten Sie Vereinbarungen mit sich selbst ein. Integrität hält Sie auf Ihrem persönlichen Kurs und sorgt auch in stressigen Zeiten für absolute Klarheit. Lassen Sie Ihre Resultate für sich sprechen und inspirieren Sie so die Menschen in Ihrem Umfeld.

Tipp 2: Verantwortung – wenn jeder unternehmerisch denkt

Die Idealvorstellung vieler Unternehmer ist es, Mitarbeiter zu haben, die aus Eigeninitiative unternehmerisch denken und handeln. Sie erkennen neue Möglichkeiten, erschließen verborgenen Potenziale und übernehmen selbst Verantwortung für ihren Aufgabenbereich. Wünschen Sie sich diese Haltung auch von Ihren Mitarbeitern? Dann geben Sie Ihnen die Chance, Verantwortung zu übernehmen. Machen Sie es ihnen leichter, indem Sie ständigen Beschwerden und gegenseitigen Schuldzuweisungen ein Ende setzen. Richten Sie den Blick nach vorne und setzen Sie Ihre Energie für die Dinge ein, die Sie beeinflussen und gestalten können.

Tipp 3: Mut zum Risiko – Innovation in Aktion

Ermöglichen Sie Ihren Mitarbeitern, eigenen Ideen zu folgen und machen Sie Mut, Risiken einzugehen. Die Früchte sind vielfältig: Ihre Mitarbeiter wachsen in hohem Tempo an ihren Herausforderungen und übertreffen sich in ihren Resultaten. Zudem entdecken sie neue Wege, Dinge anders zu tun und sind wichtiger Treiber für Innovation. Ihre Rolle als Führungskraft ist es, Rückendeckung zu geben und Sparringspartner auf Augenhöhe sein, wenn guter Rat gefragt ist. Erinnern Sie Ihre Mitarbeiter an ihre Stärken, wenn sie an sich selbst zweifeln. Freue Sie sich über starken Zusammenhalt im Team und jede Menge Erfolgsmomente!

Tipp 4: Ihre Fehler machen Sie stark!

Denken Sie beim Wort Fehler auch gleich an Schuldgefühle und Versagen? Die Zeiten ändern sich! Betrachten Sie Fehler nicht als länger Rückschläge, sondern als Möglichkeit zur Weiterentwicklung. Denn wie bei einem Experiment kann Sie auch ein Fehlversuch näher an Ihr Ziel bringen. Erinnern Sie sich an die Worte von Thomas Edison, der erst nach vielen gescheiterten Versuchen die Glühbirne erfand: „Ich habe nicht versagt. Ich habe nur 10.000 Wege gefunden, die nicht funktionieren.“

Nach einem Fehler wissen Sie, was nicht funktioniert und gewinnen dabei auch die ein oder andere wertvolle Erkenntnis. Das Wichtigste: Vermeiden Sie es, Fehler zu wiederholen. Pflegen Sie eine Fehlerkultur, in der Sie sich gegenseitig zu Lernerfahrungen austauschen. Ermöglichen Sie es jedem, aus den Fehlern der anderen zu lernen. Das schafft nicht nur wertvollen Wissenstransfer, sondern sorgt auch für ein stärkeres Wir-Gefühl.

Tipp 5: Emotionale Intelligenz – Gefühle sind keine Schwäche

Bis heute stehen Emotionen im Business in Verruf. Sie gelten als Zeichen von Schwäche und sollten möglichst unterdrückt werden. Doch für Sie als New-Age-Leader steht ab sofort das Gegenteil auf dem Programm: Empathie, Feinfühligkeit und die Offenheit, frei über Emotionen zu sprechen. Denn diese sind keine Gefahr, sondern richtig geleitet sogar eine äußerst fruchtbare Energie. Lernen Sie, sich Ihrer eigenen Emotionen bewusst zu werden, sie zu erkennen und Ihren Zustand aktiv zu managen. Gelingt Ihnen das, können Sie auch den emotionalen Zustand anderer Menschen lesen, mit Ihnen Lösungen erarbeiten und vorhandene Energien gewinnbringend einsetzen.

Tipp 6: Selbstachtung – seien Sie gut zu sich

Selbstbewusstsein bedeutet nicht nur, sich Ihrer eigenen Stärken und Schwächen bewusst zu sein, sondern sich auch immer wieder selbst wahrzunehmen. Wie geht es mir gerade? Wie fühle ich mich? Was brauche ich? Dieses Gespür für das eigene Befinden sorgt für eine bessere Wahrnehmung des eigenen Bauchgefühls und bewahrt Sie davor, sich selbst zu sehr zu verausgaben. Laden Sie regelmäßig Ihre Akkus auf und sorgen Sie für Ausgleich, wenn Sie ihn benötigen. So vermeiden Sie krankmachende Auswirkungen von Stress. Regelmäßiger Sport, bewusste Ernährung, ausreichend Schlaf, Achtsamkeitstraining oder Meditationssessions haben längst Einzug in die Führungsetagen erhalten. Aus gutem Grund! Sie helfen Ihnen zurück zur Balance und sorgen für mehr Energie im Alltag.

Tipp 7: Die Mission an erster Stelle – welchen Beitrag leisten Sie?

Eine große Vision und eine klar formulierte Mission sorgen in turbulenten Zeiten für eine klare Linie und geben Orientierung. Behalten Sie daher stets Ihr übergeordnetes Ziel im Blick. Eine große gemeinsame Vision hält ein Team zusammen, gibt neue Energie und Motivation. Schaffen Sie Rituale, bei denen Sie sich Ihre gemeinsamen Ziele in Erinnerung rufen. Führen Sie sich möglichst viele Gründe vor Augen, warum Sie dieses Ziel unbedingt erreichen wollen. Je stärker Ihr gemeinsames Warum ist und je lebendiger Ihre Vision, desto wahrscheinlicher ist auch, dass Sie Ihre Ziele erreichen.

Tipp 8: Menschlichkeit und Verletzbarkeit – gelebte Authentizität

Gehen Sie mit großem Beispiel voran und zeigen sie sich als Mensch mit Makeln und Fehlern – das ist es, was wirklich hinter dem Buzzword Authentizität steckt. Für diese Eigenschaft müssen Sie nicht einmal etwas tun. Vielmehr geht es darum, Dinge nicht zu tun. Fehler nicht zu verheimlichen, sich nicht hinter Masken zu verstecken, sondern sich mit persönlichen Gedanken und Gefühlen nach außen zu zeigen. Ja, das mag auf Anhieb sehr viel Mut verlangen. Doch es lohnt sich! Mit diesem Schritt nach vorne schaffen Sie einen Rahmen, in dem auch andere Menschen den Mut finden, sich auszudrücken. So entsteht eine einzigartige Atmosphäre, in der statt Macht- und Statusspielchen gegenseitiger Respekt und Menschlichkeit ganz oben stehen. Hier fühlt sich der Einzelne wohl, spürt die Rückendeckung der anderen und traut sich, frei zu sagen, was er denkt und fühlt. Das ist der ideale Nährboden für Kreativität, Motivation und Freude an der Arbeit.

Tipp 9: Demut und Neugier – verbinden Sie sich mit Ihrer Kreativität

Verabschieden Sie sich von Sätzen wie „Das kenne ich schon!“. Begegnen Sie stattdessen auch bekannten Dingen mit einer gehörigen Portion Demut. Das bedeutet, nicht direkt auf alles eine Antwort zu wissen, sondern offen zu sein für andere Perspektiven und Meinungen. Erlauben Sie sich, scheinbar banale Dinge mit den Augen eines Kindes zu betrachten und darüber zu staunen. Führen Sie Gespräche mit Fragen und halten Sie sich zurück, wenn Sie glauben, die Antworten darauf schon zu kennen. So geben Sie anderen aber auch sich selbst die Chance, hinzuzulernen und Neues zu entdecken.

Selbstreflexion – gönnen Sie sich Zeit und Raum nur für sich

Kennen Sie diese Tage, an denen Sie von einem Termin zum nächsten hetzen und eine Stunde später bereits vergessen haben, was eben noch Thema war? Unsere Zeit ist schnelllebiger geworden, die Informationen häufen sich. Gleichzeitig warten an jeder Ecke Verlockungen, die uns vom Weg abbringen können. Wer hier den Überblick behalten will, sollte sich regelmäßig Auszeiten nehmen, um den eigenen Fokus zu schärfen. Vereinbaren Sie möglichst mehrmals pro Woche feste Termine mit sich selbst. Diese Zeit gehört nur Ihnen und gibt Ihnen Raum, wichtige Geschehnisse zu reflektieren. Was hat Sie bewegt? Was hat gut funktioniert? Wo sind Sie von Ihrem Kurs abgekommen und was können Sie tun, um es beim nächsten Mal besser zu machen? Diese regelmäßigen Termine mit Ihnen selbst ermöglichen Ihnen, eigene Empfindungen und Erfahrungen mit Tiefgang zu erforschen.

Über den Autor

Christian Gaertner ist mit über 25.000 Workshop- & Seminarteilnehmern einer der erfolgreichsten Trainer und Sprecher in Deutschland. Er macht Menschen stark, bringt sie in den Kontakt mit sich selbst und sorgt dabei für tiefgehende und nachhaltige Veränderung.

Große Konzerne und mittelständische Unternehmen buchen den Leistungssportler, Unternehmer und Familienvater als Coach und Trainer, wenn eine gesteigerte Performance der Mitarbeiter- und Führungsebene gefragt ist.
Als Head-Coach der Tobias Beck Academy hat er in den vergangenen Jahren tausende Menschen auf dem Weg zu ihrem persönlichen Erfolg begleitet und gecoacht.

Die Feiertage vor dem Jahreswechsel haben eine besondere Wirkung: Sie lassen uns zur Ruhe kommen, blenden die Arbeit aus und helfen uns, den Blick nach innen zu richten. Ist das auch bei Dir so? Machst Du Dir aktuell Gedanken, wie Du das neue Jahr für Dich gestalten willst und wie Du das am besten erreichst? Dann bist Du in diesem Beitrag absolut richtig!

In diesem 5-Punkte-Plan stelle ich Dir mein Best-of aus mehr als 20 Jahren Persönlichkeitsentwicklung vor. Diese Tipps leiten Dich mit kraftvollen Fragen und helfen Dir, Klarheit über Dich und Deine persönliche Entwicklung zu finden. Setzt Du sie im Alltag um, fokussierst Du Deine innere und äußere Stärke voll auf das, was wirklich für Dich im Leben zählt. Bereit zu starten? Dann lass uns eintauchen!

1. Selbstreflexion – wo stehst Du heute?

Ich bin überzeugt: Eine zentrale Eigenschaft erfolgreicher Menschen ist, dass sie sich selbst und ihr Handeln regelmäßig selbst reflektieren. Was fühlst Du beim Wort Selbstreflexion? Nicht für jeden fühlt sich das auf Anhieb angenehmen an, denn es bedeutet genauer hinzuschauen und das eigene Verhalten auch mal kritisch zu hinterfragen. Dazu gehört auch, ab und zu einen Fehler einzugestehen und den eigenen Kurs zu korrigieren. Doch der Einsatz ist es auf jeden Fall wert! Auf diese Weise schaffst Du Bewusstsein dafür, was Dir wirklich wichtig ist im Leben.

Dein Plan für das perfekte neue Jahr beginnt also mit einem Rückblick auf das alte Jahr. Geh gedanklich noch einmal das vergangene Jahr durch und achte dabei besonders auf emotionale Ausschläge. Was hat Dich verletzt, bedrückt oder traurig gemacht? Worüber hast Du Dich gefreut und in welchen Situationen ging es Dir so richtig gut? Wenn Du die Tiefpunkte und die Höhepunkte für Dich ermittelt hast, schaust Du genauer hin: Was hast Du getan oder welche Entscheidung hast Du getroffen, die Dich in die unterschiedlichen Situationen geführt haben? Sieh genau, ehrlich und schonungslos hin. Dieser Blick zurück ist sehr kraftvoll, denn er zeigt Dir, welche Entscheidungen und Handlungen zu welchen Ergebnissen geführt haben. Was kannst Du in Zukunft anders machen, um mehr Gutes in Dein Leben zu ziehen? Der Rückblick gibt Dir konkrete Indizien an der Hand, was Du in Deinem Denken und Handeln verändern kannst, damit am Ende das Resultate ein anderes ist. Mit dieser neu gewonnen Klarheit kannst Du zum zweiten Tipp übergehen.

2.Entscheidungen treffen – setze einen klaren Kurs

Der erste Tipp hat Dir Klarheit gegeben, wovon Du mehr in Dein Leben ziehen möchtest. Nun schauen wir genauer hin und tauchen tiefer ein. Frag Dich dazu: Wo willst Du in Zukunft genau hin und warum möchtest Du diese Ziele eigentlich erreichen?

Die Frage nach dem Warum ist besonders wichtig, weil sie Deine zugrundeliegende Motivation freilegt. Für viele Menschen ist diese Erkenntnis schon ein Durchbruch an sich. Sei also nicht zu streng zu Dir, wenn Du nicht gleich die perfekte Antwort auf die Warum-Frage hast. Erlaube Dir, dass sie Dich mehrere Tage begleitet. Stück für Stück gewinnst Du Klarheit und fügst Deine Antwort für Dich zusammen. Hast Du Deine Ziele fixiert und zumindest schon ein erstes Gefühl für die Motivation dahinter? Dann geht es nun an die praktische Umsetzung.

Lass uns einen Blick darauf werfen, welche Aktivitäten diese Ziele mit sich bringen. Ist da etwas, was Du jeden Monat, jede Woche oder sogar jeden Tag tun solltest, um das Ziel zu erreichen? Kannst Du etwas Neues lernen, was Dir den Weg dorthin erleichtert? Brauchst Du bestimmte Menschen oder Experten an Deiner Seite, nach denen Du ab sofort konkret Ausschau halten kannst? Je mehr Input Du an dieser Stelle sammelst, desto konkreter kannst Du den Weg zu Deinem Ziel ausmalen.

Schießen Dir bei all diesen Gedanken Entscheidungen in den Kopf, die Du noch unbedingt treffen musst? Dann ist jetzt der Moment, sie zu treffen! Schiebe sie nicht auf! Ansonsten entstehen Lücken in Deinem Plan, die Dich später in der Umsetzung lähmen können. Geh bei den Entscheidungen nicht zu verkopft vor, sondern vertraue auf Dein Gefühl und Deine innere Weisheit. Die Antworten auf all Deine Fragen stecken längst in Dir.

3. Mache Dir einen Plan – halte Deine Gedanken schriftlich fest

Wer schreibt, der bleibt – in diesem Spruch steckt eine tiefe Weisheit. Beim Schreiben – am besten mit der Hand – schärfst Du Deinen Gedanken und verleihst ihnen durch Deine Schrift eine feste Form. Geschriebene Worte bleiben nachweislich besser in Erinnerung. Hier kommt es also nicht darauf an, dass Du Dir das Geschriebene immer wieder vor Augen führst. Du erreichst alleine dadurch sehr viel, dass Du all Deine Gedanken einmal zu Papier bringst und danach nie wieder einen Blick darauf wirfst. Nimm Dir für jedes Deiner Ziele ein eigenes Blatt und notiere ganz oben Dein Ziel. Nun brichst Du dieses in mehrere Zwischenziele runter. Was sind die einzelnen Schritte, die Dich Deinem Ziel näherbringen? Wenn Du ausreichend Punkte zusammengetragen hast, wirst Du spüren, dass sich selbst große, scheinbar utopische Ziele plötzlich erreichbar anfühlen.

Du hast nun einen Plan, der Dir Orientierung gibt und Dich Schritt für Schritt Deinem großen Ziel näherbringt. Gehe diesen Plan nun Punkt für Punkt durch und notiere neben jedes Zwischenziel einen für Dich realistischen Zeitpunkt, wann Du es erreichen kannst. Vertraue auch hier auf Dein Gefühl. Keiner kann Dir sagen, ob letzten Endes alles so kommt, wie Du es planst. Doch wenn Du bemerkst, dass die Dinge in der Realität plötzlich anders laufen, kannst Du Deinen Kurs korrigieren. Jetzt zählt erst einmal, dass Du für Dich einen Kurs setzt und in die Umsetzung kommst. Erst dann wird Dein Plan auch lebendig.

Eine wichtige Sache noch: Beachte bei Deiner Zielsetzung immer auch, dass Du private und berufliche Ziele miteinander in Einklang bringst. Was bedeuten berufliche Ziele für Dein Privatleben und umgekehrt? Idealerweise verstärken sie sich sogar gegenseitig. Auch Deinen Körper solltest Du nicht außer Acht lassen. Wie wirst Du für ihn sorgen, damit Du auf Deinem Weg gesund und in Balance bleibst?

4.Baue Dir ein starkes Umfeld – Du bist nicht alleine

Erst einmal ein großes Kompliment an Dich, dass Du den Mut hast, groß zu träumen und Dir klare Ziele zu setzen. Große Pläne können ganz schön respekteinflößend sein! Doch glücklicherweise bist Du bei der Umsetzung Deines Plans nicht alleine. Alles geht leichter von der Hand mit den richtigen Menschen an Deiner Seite. Darum erstellen wir nun eine Liste aller Menschen, die Dich auf Deinem Weg begleiten und holen diese ins Boot. Informiere zum Beispiel Deine Partnerin oder Deinen Partner über Deine Ziele. Lass auch Deine Familie und Deine Freunde wissen, was Du vorhast. Dadurch entfachst Du eine gewaltige Wirkung. Auf der einen Seite wird Dein Commitment wesentlich stärker.

Andere kennen nun Deinen Plan und werden Dich daran erinnern. Auf der anderen Seite bekommst Du so auch Feedback und wertvollen Support von Deinem gesamten Umfeld. Darunter sind gewiss auch Tipps und Ideen, auf die Du alleine vielleicht nicht gekommen wärst. Geh mit diesem Mindset auch durch Dein weiteres Jahr und halte die Augen offen nach Menschen, die ähnliche Ziele und Interessen haben oder über Fähigkeiten verfügen, die Dich auf Deinem Weg unterstützen können. 

Viele wichtige Wegbegleiter habe ich zu Beispiel auf Seminaren kennengelernt. Dort kommen Menschen zusammen, die genau wie Du große Ziele haben und an ihrer Persönlichkeit arbeiten möchten. Die perfekte Gelegenheit ist zum Beispiel die Powerlution oder die Unstoppable Me Mastery. Hier triffst Du garantiert jede Menge inspirierende Persönlichkeiten!

5.Motiviere Dich – halte Deinen Plan lebendig

Ich gratuliere Dir! Du bist nun auf Kurs und bereit, Deinen Plan anzugehen. In mir weckt diese Planung immer wieder große Gefühle von Entschlossenheit und Vorfreude. Damit diese möglichst lange anhalten, kannst Du einiges tun. Dankbarkeit ist Dir dabei ein starker Begleiter. Feiere im Laufe des Jahres auch die kleinen Erfolge, belohne Dich für erreichte Meilensteine und sei dankbar für alles, was Du erreicht hast. Führe Dir dabei auch vor Augen, wer an Deinem Erfolg mitwirkt und gib den Menschen in Deinem Umfeld regelmäßig etwas zurück.

Hast Du ab und zu einen Durchhänger? Keine Sorge, das passiert den Besten! In diesen Momenten kannst Du auf Deinen Plan schauen und Dir in Erinnerung rufen, was Dein großes Warum hinter Deinen Zielen ist. Daraus kannst Du neue Kraft schöpfen und Dich innerlich wieder ganz auf Dein Ziel ausrichten. Als weiteres Hilfsmittel kann auch ein Vision Board helfen. Suche Dir dazu Bilder, Symbole oder Illustrationen, die zu Deinen Zielen passen, und erstelle daraus eine große Collage. Jedes Mal, wenn Du darauf schaust, helfen Dir die visuellen Impulse, Dein Ziel innerlich lebendig werden zu lassen. Du bekommst neuen Drive und frische Motivation.

Fazit

Bist Du bereit durchzustarten? Dann freue ich mich, wenn Du mir in den Kommentaren zum Artikel von Deinen Erfolgen erzählst. Damit wirst Du gleichzeitig auch zur Inspiration für andere und hilfst ihnen, den eigenen Weg zu finden. Wenn Du noch weitere Unterstützung brauchst, um Deinen Plan umzusetzen, dann ist das  Mentorship Program genau richtig für Dich! Hier unterstütze ich Dich als Mentor drei Monate lang persönlich bei Deinem Wachstum. Außerdem erwartet Dich ein starkes Team, das Dich dabei unterstützt, in Deine Kraft zu kommen.

Treibst Du Sport? Hast Du Dir vorgenommen, in Zukunft mehr für Deinen Körper zu tun? Dann führt Dich Dein Weg wahrscheinlich schnell ins Fitnessstudio.

Nehmen wir mal an, Du bist dort für ein Probetraining. Von welchem Trainer würdest Du Dich eher auf dem Weg zu Deinem Traumkörper begleiten lassen? Von dem athletischen Energiebündel oder von der Schlafmütze mit Wohlstandsbauch?

Ja, die Frage meine ich ernst! Wenn du mit dem Rauchen aufhören willst, holst Du Dir wahrscheinlich auch keine Tipps bei einem Kettenraucher, oder?

Um Dich zu Deinen großen Zielen leiten zu lassen, suchst Du Dir bewusst jemanden aus, dem Du das auch zutraust. Und wie erkennst Du den geeigneten Menschen besser, als wenn er Dein Ideal vorlebt.

„Practise what you preach“, heißt es im Englischen. Für mich fängt das ganze Thema Führung und Leadership genau hier an: bei Dir!

Führung ist Persönlichkeitsentwicklung

Bestimmt hast Du längst erkannt: Persönlichkeitsentwicklung ist für mich eine Herzensangelegenheit. Als ich vor mehr als 15 Jahren damit anfing, trat zeitgleich auch das Thema Leadership in mein Leben. Ich durfte einen Vertrieb mit tausenden von Partnern führen.

Dabei wurde mir schnell klar: Führung und Persönlichkeitsentwicklung haben faszinierende Wechselwirkungen.

Zum einen wirst Du zu einer bessern Führungskraft, indem Du Deine Persönlichkeit weiterentwickelst. Denn je mehr Du in Deine eigene Entwicklung investierst, desto mehr kannst Du später auch an andere weitergeben.

Zum anderen lernst Du als Leader immer auch sehr viel über Dich selbst. Dein Team hält Dir den Spiegel vor. Wenn Du offen dafür bist, kannst Du Dich durch ihre Augen betrachten. Dieser Perspektivwechsel ist unglaublich kraftvoll.

Persönlichkeitsentwicklung ist also Self-Leadership. Du lernst an erster Stelle, Dich selbst durch Dein Leben zu führen. Das gesamte Thema Führung bringt Dich also auch dann weiter, wenn Du aktuell noch kein Team leitest. Denn auch dann gibt es immer einen Zuschauer in Deinem Leben: Dich selbst!

Als bei mir das Thema Leadership aufkam, habe ich mich richtig tief reingekniet. Ich wollte mehr wissen und habe mich mit den Leadership-Gedanken von Blair Singer, Antony Robbins, John Maxwell, John Wooden und vielen anderen befasst.

Im Laufe der Zeit hab ich diese Learnings kombiniert mit den persönlichen Erfahrungen, die ich in der Zusammenarbeit mit charismatischen Führungspersönlichkeiten gesammelt habe.

Dabei sind die folgenden 10 Leadership-Basics entstanden, die mir dabei geholfen haben, zu dem zu werden, der ich heute bin. Ich freue mich, diese mit Dir zu teilen.

1. Bevor Du andere führst, führe erst Dich selbst

Erinnerst Du Dich an die drei Basics für Integrität?

Handle nach Deinen Werten, sag die Wahrheit und halt Dein Wort.

Du hast sie verinnerlicht? Klasse! Dann hast Du bestimmt gespürt, welchen Drive Integrität in Dein Leben bringt. Du übernimmst Verantwortung für Dein Leben und formst es nach Deiner Vorstellung.

Damit geht eine neue Klarheit einher. Ja, du gehst mit mehr Leichtigkeit durch Dein Leben, wenn Du Deine Werte kennst und weißt, was Du wirklich für Dein Leben willst. Diese Klarheit wirkt unglaublich befreiend und gibt Dir enorme Stärke.

Kennst Du diese Situationen, wenn Du morgens zögerst, was Du anziehen sollst? Du fragst Dich: Ist das Outfit zu gewagt? Ist der Pulli zu kurz? Du triffst dann aus der Not heraus eine Entscheidung, doch Du stehst nicht so richtig dahinter. Für den Rest des Tages fühlst Du Dicht nicht wohl. Der Gedanke an Dein Äußeres nagt an Dir. Solche Zweifel kosten Dich viel Kraft und hindern Dich, in wichtigen Momenten voll bei der Sache zu sein.

Genau so ist es auch mit Deiner Innenwelt. Wenn Du Deine Werte und Ziele nicht klar hast, werden Dich sogar kleine Dinge im Alltag ins Straucheln bringen. Du verlierst Energie.

Wenn Du mit Deinen Gedanken in Deinem Kopf bist, dann bist Du nicht bei den anderen.

Wenn Du andere Menschen führen willst, dann schaffe Dir Klarheit über Deine Identität, Deine Deine Werte und Deine Ziele. Führe Dich, dann hast Du auch den Kopf frei, um ganz bei den anderen zu sein.

2. Sei ein Vorbild für andere und lerne zu dienen

„Christian, wie kann ich all mein neues Wissen in den Alltag bringen und auch mit anderen teilen?“

Diese Frage stellen mir viele Teilnehmer am Ende eines Seminars. Ich antworte dann gerne: Belehre Dein Umfeld nicht! Setz die Sachen um und beginne damit, an Deinen Resultaten zu arbeiten.

Nichts inspiriert andere mehr als Dein aktives Handeln. Wenn Du Deinen Worten Taten folgen lässt, zeigst Du anderen nicht nur, dass etwas geht, sondern auch wie sie die besten Resultate erzielen. So ziehst Du automatisch Menschen an, die etwas von Dir lernen wollen. Du wirst für sie zum Vorbild.

„Sei Du selbst die Veränderung, die Du in der Welt sehen willst“, hat Mahatma Gandhi gesagt. Eines der Key-Learnings über Leadership überhaupt! Lebe die Ideale vor, die Du bei anderen sehen willst. Denn Du kannst nur das von anderen verlangen, was Du auch Dir selbst abverlangst.

Doch was meine ich damit, wenn ich sage: „Lerne zu dienen“?

Wenn Du ein Team anführst mit Menschen, die unterschiedliche Funktionen ausüben, dann solltest Du wissen, wie es sich anfühlt, diese Arbeiten umzusetzen.

Viele Unternehmer, die sich draußen ein Team aufbauen, haben genau damit Probleme: Sie wissen nicht, wie sich die Basics anfühlen und was es bedeutet, was ihre Team-Mitglieder gerade durchmachen. Wenn Du diese Arbeiten jedoch selbst einmal erlebt hast, kannst Du Deinem Team hilfreiche Anweisungen geben.

Wie schreibst Du gute Texte? Wie funktioniert Marketing? Welche Akquise-Strategien kommen für Dich in Frage? Worauf kommt es bei Facebook an? Lerne diese Dinge selbst, wenn Du später andere darin anleiten willst. Klar, sollst Du kein Mikromanagement betreiben, doch es ist wichtig, dass Du zumindest ein Verständnis für die Themen hast, die Dein Team beschäftigen.

3. Gib jeden Tag Dein Bestes und Dein Erfolg wird sich einstellen

Hinter diesem Tipp steckt nicht nur ein klasse Mindset, sondern auch eine wirkungsvolle Strategie. Wenn Du die beherzigst, dann holst Du automatisch aus jedem Tag das Beste raus und wirst in Deinem Bereich schon bald ganz vorne mitspielen.

Lass uns mal ehrlich sein: Du hast Dein großes Ziel vor Augen und bestimmt hast Du auch schon eine Idee, über welchen Weg Du dorthin gelangen kannst. Was hält Dich davon noch ab? Handeln und Gas geben!

John Wooden, der legendäre Basketball-Coach, brachte es in etwa so auf den Punkt: „Ich zeige den Menschen nicht, wie sie gewinnen, sondern wie sie jeden Tag ihr Bestes geben.“

Darin steckt die tiefe Überzeugung, dass alles, was wir zur Erfüllung unserer Träume brauchen, längst in uns steckt.

Schau Dich mal um in Deinem Umfeld. Viele wissen, was sie tun müssten, um voran zu kommen, doch die wenigsten tun es.

Unsere Welt bietet heute viele spannende Möglichkeiten, doch leider auch genau so viele Verlockungen, die uns immer wieder verführen und von unserem Ziel abbringen wollen.

Mach Dir also klar, was das Wichtigste ist, was Du heute für Dein Ziel tun kannst und gib Dein Bestes dafür.

Wenn Du für eine Sache hundert Prozent gibst, dann wirst Du von alleine zum Leader, denn andere werden sich sagen: „Wow! Davon möchte ich ein Teil sein“. Ich bin richtig stolz, diese Energie auch heute in meinem eigenen Team zu spüren.

4. Gib niemals anderen die Schuld, übernimm die volle Verantwortung

Leader geben ihrem Team Stärke und Sicherheit, wenn es um sie herum unsicher wird. Sie gehen voran, wenn es dunkel wird und sie erinnern Menschen am ihre Stärke, wenn sie an sich zweifeln.

Wenn mal etwas nicht funktioniert, dann stell nicht die Schuldfrage. Sie sorgt nur für Verunsicherung und macht andere klein. Außerdem hält Dich eine zu tiefe Auseinandersetzung mit der Schuld-Frage in der Vergangenheit fest. Und Du willst doch aus der Situation raus und nach vorne blicken, oder?

Natürlich solltest Du die Situation analysieren und mit Deinem Team Vorkehrungen treffen, damit sich die Fehler nicht wiederholen. Doch als Leader übernimmst Du die Verantwortung, denn Du hast Dein Team ausgewählt und aufgebaut. Hilf Deinem Team, nach vorne zu blicken.

Denk auch hier daran, Vorbild zu sein. Wenn Du mit diesem Beispiel vorangehst, dann wird Dein Team Ergebnisse erzielen, von denen ihr bisher nur geträumt habt.

5. Wer fragt, der führt!

Die meisten Führungskräfte, die ich kenne, stellen viel zu wenig Fragen. Stattdessen machen sie Ansagen, erläutern ihre Zielsetzung und übertragen ihre Vorstellungen auf das Team.

Damit vergeben sie zwei große Chancen!

Erstens entgeht ihnen die wertvolle Sichtweise ihrer Team-Mitglieder. Selbst als alter Hase kann es immer wieder vorkommen, dass Dir im Alltag Dinge entgehen. Unsere Welt verändert sich heute rasant und wird jeden Tag komplexer. Einer alleine behält da kaum den Durchblick. Wenn Du aktuelle Herausforderungen als Frage an Dein Team richtest, bekommst Du oft Hinweise und Ideen, an die Du selbst nicht gedacht hättest. Frage nach Rat und nach Meinung. Nutze das Wissen und den Ideenreichtum Deines Teams!

Zweitens sind Fragen eine wunderbare Chance, Verbindungen zu anderen Menschen aufzubauen. Welche Persönlichkeiten hast Du in Deinem Team? Welche Stärke hat der oder die einzelne? Was für Vorlieben und welche individuellen Ziele haben eigentlich Deine Team-Mitglieder und wie lassen sich die mit der gemeinsamen Vision verbinden?

Indem Du Fragen stellst, baust Du eine Beziehung zu den Menschen auf. Nur wer wirkliche Beziehungen hat, kann auch effektiv führen. Effektive Führung beginnt dort, wo Du die Stärken Deines Teams erkennst und Deine Mitglieder nach ihren Stärken und nach ihrer Persönlichkeit einsetzen kannst.

Nutze die Kraft der Fragen. Sie können Wunder bewirken!

6. Schaffe eine Fehlerkultur

Welche Bedeutung hat das Wort „Fehler“ für Dich?

Insbesondere in Deutschland verbinden wir damit oft Schuldgefühle und Versagen. Doch die Zeiten ändern sich! Wir erleben gerade, wie das Wort „Fehler“ in der Gesellschaft und im Business eine neue Bedeutung bekommt.

Nachdem Thomas Edison nach vielen gescheiterten Versuchen die Glühbirne erfand, erklärte er zu seinen Fehlversuchen: „Ich habe nicht versagt. Ich habe nur 10.000 Wege gefunden, die nicht funktionieren.“

Diese konstruktive Art auf Fehler zu blicken, ist extrem bereichernd. Denn viele Fehler, die erst wie Irroder Umwege erscheinen, stellen sich später als wichtige Erfahrung und manchmal sogar als Vorteil heraus.

Genau so hat jeder von uns das Laufen gelernt. Wir sind alle unzähligen Male hingefallen. Zum Glück hat uns keiner dafür bestraft. Wir hätten es sonst wahrscheinlich nicht mit so viel Elan weiterversucht.

Schaffe als Leader eine Fehlerkultur für Dich und Dein Team. Natürlich gibt es immer bestimmte Bereiche, die einfach laufen müssen. Doch überall, wo Freiraum und Fehlertoleranz möglich sind, da erhören sie auch Kreativität und Produktivität Deines Teams.

7. Kommuniziere klar und deutlich

Hast Du Deine Ziele für Dich klar? Dann liegt der nächste große Schritt darin, Dein Team abzuholen, zu inspirieren und zu begeistern.

Je klarer und präzisier Du Deine Gedanken formulierst, desto besser kann Deine Vision auch auf Dein Team überspringen.

Das bedeutet nicht nur, klare Worte zu finden, sondern auch, die richtigen Informationen preiszugeben. Denn damit Dein Team seinen besten Beitrag zu Deinen Zielen leisten kann, muss es voll verstehen, wo Du hin willst.

Vermeide große Worthülsen und langes Um-den-heißen-Brei-Reden. Als Leader setzt Du mit Deinen Worten und Deinem Verhalten den Rahmen für Dein Team.

Drück Dich klar, deutlich und direkt aus und bring es auch Deinem Team bei. So spart ihr nicht nur Zeit und Nerven, sondern erreicht auch schneller Eure Ziele.

8. Sei immer vorbereitet

Bereite Dich auf Deinen Tag und Deine Termine vor.

Eine gewisse Fehlertoleranz ist wichtig und Du darfst auch das Improvisieren üben. Achte jedoch darauf, dass die Qualität Deiner Gespräche und Ziele nicht darunter leidet.

Dazu reicht es aus, wenn Du Dich abends nochmal hinsetzt und Dir genau anschaust, was Dich am nächsten Tag erwartet. Welche Personen wirst Du treffen? Welche Verbindungen willst Du aufbauen? Welche Ziele willst Du erreichen?

Vorbereitung ist der Schlüssel. Ob Du ein neues Produkt einführst, einen neue Vortrag hältst oder neue Menschen kennenlernst. Je besser Du vorbereitet bist, desto flexibler kannst Du auch agieren.

Improvisation und Vorbereitung schließen sich also nicht aus. Gute Vorbereitung muss Dich nicht einschränken. Letzten Endes ist genau das Gegenteil der Fall.

Mit Vorbereitung meine ich weder Choreografie noch Auswendiglernen. Vielmehr geht es darum, dass Du Dir die Fakten zurechtlegst und in den entscheidenden Momenten die notwendigen Infos im Kopf hast. Das bedeutet maximalen Fokus, wenn Du ihn brauchst.

9. Sei mutig und trau Dich was

Trau Dich, auch mal Entscheidungen zu treffen, die unbequem sind.

Begib Dich in die Ungewissheit. Dort findest Du das Neue und richtig Aufregende! Das sind die Momente, wo Dein Team sagt: Das ist etwas so Verrücktes und Ungewöhnliches, da will ich unbedingt mitmachen! Davon will ich ein Teil sein!

Trau Dich, etwas Anderes zu tun, hervorzustechen und Dinge auszuprobieren. Nur wenn Du andere Dinge tust, kannst Du auch andere Ergebnisse erwarten.

Außerdem wirst Du merken, wie Du und Dein Team in solchen Momenten noch enger zusammenwachst.

10. Vertraue dem Prozess

Dieser letzte Punkt ist gleichzeitig auch das Fazit meiner 10 Tipps für modernes Leadership.

„Winning is a result of process!“, sagt John Wooden. Gewinner erlangen ihre Stärke dadurch, dass sie sich vom Prozess leiten lassen.

Vielleicht fühlst Du Dich heute noch nicht wie eine Führungskraft und hast ein mulmiges Gefühl im Bauch bei dem Gedanken, ein Leader zu werden.
Gerade dann lade ich Dich ein: Vertraue darauf, dass Du alles Nötige mit der Zeit lernen wirst.

Viele große Persönlichkeiten haben irgendwann einmal klein angefangen. Jede noch so große Reise beginnt immer mit einem ersten Schritt.

Genau wie Du so wird auch Dein Team mit jedem Tag besser werden. Gib Dir und anderen also die Zeit, zu lernen und zu wachsen.

Ich empfehle Dir, regelmäßig zu diesen zehn Punkten zurückzukehren und sie Dir in Erinnerung zu rufen. Überlege Dir, was Du schon lebst und was Du als nächstes vertieft in Dein Leben integrieren möchtest.

Ich freue mich, wenn Du Deine Fortschritte und Erfahrungen mit mir teilst.