3 Schritte, mit denen Du Deine Angst besiegst

Woran hast Du spontan gedacht, als Du die Überschrift dieses Artikels gelesen hat? Was hat Dich dazu bewegt, weiterzulesen? Vielleicht hast Du Dich an eine Angst erinnert, die Dich gerade begleitet. Oder Du möchtest in Deiner Persönlichkeit wachsen und bei Deiner nächsten Herausforderung besser gewappnet sein. Was auch immer Dich herführt, Du bist in diesem Text genau richtig!

Wir alle haben regelmäßig mit Ängsten zu kämpfen. Kaum ein Gefühl hat einen so großen Einfluss auf unser Leben, unsere persönliche Entwicklung und unseren Erfolg wie die Angst. Sie begegnet jedem von uns. Selbst Will Smith hat sich damit befasst und schön auf den Punkt gebracht, dass sich die größten Geschenke im Leben anfangs hinter einer Angst verbergen. Damit hat er sowas von recht!

Ich habe selbst auf meiner Reise gemerkt, dass ich immer dann am schnellsten gewachsen bin, wenn ich mich mit meinen größten Ängsten auseinandergesetzt habe. Diese Entwicklung setzt sich auch heute noch fort. Auf meinem Weg der letzten 20 Jahre habe ich jedoch gelernt, konstruktiv mit meinen Ängsten umzugehen. Meine Gedanken rund um dieses sehr persönliche Thema gebe ich heute an Dich weiter. Sie können Dir im Alltag helfen, schneller zurück in Deine Balance zu finden, größere Durchbrüche zu erzielen und Deine Angst sogar zu Deinem Verbündeten zu machen.

Deine Angst – Freund oder Feind?

Stell Dir vor, Du bist nachts zu Fuß in einer fremden Stadt unterwegs. Du suchst den Weg zurück zu Deinem Hotel. Dein Smartphone schlägt Dir eine Abkürzung durch eine schmale Seitengasse vor, doch Dein Bauchgefühl sagt: Vorsicht! Beim Blick in die dunkle Gasse spürst Du, wie Angst in Dir aufsteigt und Du entscheidest Dich, lieber für den längeren Weg auf Dich zu nehmen.

Nun stell Dir eine andere Situation vor. Du tust, was Du liebst, und plötzlich eröffnet sich Dir eine Once-in-a-lifetime-Chance. Du traust Deinen Augen nicht: Du bekommst gerade eine Gelegenheit, genau das zu tun, wovon Du schon immer geträumt hast. Doch es dauert nur wenige Sekunden, bis sich Deine Euphorie in Bauchschmerzen verwandelt. Dein Kopfkino ist in vollem Gang und Du musst an alles denken, was schiefgehen könnte. Plötzlich steigt Furcht in Dir auf und Du denkst sogar daran, die Chance abzusagen.

In jeder Situation verspürst Du ein Gefühl der Angst. Doch zwischen beiden besteht ein großer Unterschied. In der dunklen Seitengasse kann eine lebensbedrohliche Gefahr auf Dich warten. Deine Intuition und Erfahrung warnen Dich vor einer realen Gefahr und helfen Dir so, Dein Leben zu schützen. In der anderen Situation kannst Du hingegen beobachten, wie Du unwahrscheinliche Szenarien in der Zukunft baust. Es handelt sich vielmehr um Illusionen als um echte Gefahren. In dem Fall suchst Du nach Problemen. Deine Angst schützt Dich nicht, sie limitiert Dich.

Die eigene Angst als Wachstumschance

Schützt Dich Deine Angst oder hält sie Dich klein? Es lohnt sich, den Unterschied zu erkennen! An erster Stelle hat Angst eine wichtige Funktion für Dein Leben: Sie soll Dich schützen. Doch manchmal hält sie Dich auch ohne echten Grund klein. Wichtig ist zu wissen, wo der Unterschied liegt. Wann hilft Dir eine Angst dabei, Gefahren zu umgehen oder heil aus ihnen rauszukommen? Fußt sie auf Erfahrungen, die Du schon gemacht hast? Kannst Du gute Gründe für Deine Angst finden? Oder weißt Du vielleicht gar nicht, wo sie überhaupt herrührt?

Liegt einer Angst keine reale Bedrohung zugrunde, dann ist gut möglich, dass Du Dir gerade nur Gründe einredest, die Dich zurückhalten. Dann wird Angst zur Ausrede und zu einem Vorwand, bloß nichts zu riskieren und Deine Komfortzone nicht verlassen zu müssen. Wenn Deine Angst Dich ohne dringenden Grund limitiert, solltest Du Dir ans Herz greifen und etwas gegen sie tun. Denn zu häufig halten uns unsere Ängste klein und trennen uns davon, die Ziele zu erreichen, von denen wir immer geträumt haben. Akzeptiere die Angst und handle trotzdem! Die folgenden 3 Schritte helfen Dir dabei, konstruktiv mit Deinen Ängsten umzugehen, mehr Klarheit und Leichtigkeit in Dein Leben zu bringen.

Schritt 1: Nimm bewusst wahr, was in Dir vorgeht

Der erste Schritt mag auf Anhieb sehr nahe liegen, doch nach meiner Erfahrung ist er lange nicht selbstverständlich! Kennst Du diese Momente, wo Du Dich im Alltag einfach nur beklemmt fühlst? Vielleicht geht es Dir nicht gut oder Du fühlst Dich gehemmt, doch Du kannst nicht genau festmachen, woran es liegt? So ein Gefühlschaos kann ganz schön mächtig sein! Das englische Wort E-Motion kannst Du als „Energy in Motion“ lesen. Emotionen sind Energie in Bewegung. Schaust Du nicht hin, dann bewegt Dich dieser Energiemix, ohne dass Du überhaupt verstehst, was gerade in Dir vorgeht. Du fühlst Dich fremdgesteuert und hast keinen Zugang zu Deinen vollen Ressourcen.

Kennst Du das zum Beispiel, wenn Du einer Situation immer wieder aus dem Weg gehst? Du suchst Ausreden oder schiebst eine Entscheidung auf, ohne so recht zu wissen, warum Du das eigentlich tust. Hinter einem solchen Verhalten kann Angst stecken. Eine Angst, die Dich lähmt oder Dich von Deinen nächsten Schritten abhält, ohne dass Du Dir dessen bewusst bist.

Nimm Dir Zeit, Deinen Emotionen auf den Grund zu gehen und Bewusstsein dafür zu gewinnen, was in Dir los ist. Erst diese Klarheit ermöglicht Dir überhaupt, aktiv etwas zu verändern. Darum steht an vorderster Stelle: Werde Dir klar, dass Du Angst hast. Gestehe Dir Deine Angst ein und sag sogar laut: Ja, ich habe Angst und das ist vollkommen okay.

In diesem Schritt liegt übrigens auch einer der größten Schlüssel der Persönlichkeitsentwicklung verborgen: hinschauen. Du machst dann die größten Sprünge und entwickelst Dich in hohem Tempo weiter, wenn Du ehrlich mit Dir bist und genau dorthin siehst, wovor andere die Augen verschließen.

Schritt 2: Fühl in Dich rein und erforsche das Gefühl

Jetzt zoomen wir tiefer rein. Du hast erkannt, dass da eine Angst ist. So weit, so gut. Diese Angst ist ein Gefühl, mehr nicht. Ja, diese Betrachtung ist total nüchtern, doch genau das ist auch besonders wichtig.

Viele Menschen verschließen die Augen oder wenden den Blick ab, wenn sie eine Angst entdecken. Oder aber sie konzentrieren sich so sehr darauf, dass sie nichts anderes mehr sehen als diese Angst. Das kann sogar soweit führen, dass Du Herzrasen und echte Panik bekommst. So können allzu leicht selbsterfüllende Prophezeiungen entstehen. Erinnere Dich: Worauf Du Deine Aufmerksamkeit richtest, das wird größer. Fokussierst Du Dich zu sehr auf Deine Angst, dann wächst sie und bekommt noch mehr Gewalt über Dich. Identifizier Dich nicht mit Deiner Angst, sondern sieh sie als das, was sie ist: ein Gefühl.

Mach Dir klar: Du bist nicht Deine Angst, und sie besitzt Dich nicht. Lass sie nicht zu Deiner Identität werden. Die Angst ist ein Teil von Dir, doch sie bestimmt nicht Dein ganzes Leben! Vielmehr will sie Dir etwas mitteilen. Sie hat eine Botschaft für Dich. Es geht nicht darum, dass Du Dir eine Angst ausredest, sondern dass Du die Botschaft hinter ihr annimmst und erkennst, wie sie Dir weiterhelfen kann. Weist sie Dich auf etwas hin? Macht sie Dich sensibel oder wachsam? Besteht vielleicht eine Gefahr? Oder besteht vielleicht gar keine echte Gefahr? Ist die Angst vielmehr ein Spiegel, der Dir zeigt, wo Du gerade stehst und wo Deine nächstes Wachstumspotenzial liegt?

Alleine dadurch, dass Du die Angst wahrnimmst, sie anerkennst und bewusst konfrontierst, verliert die Angst an Macht über Dich. Sie geht zwar nicht weg, doch mit der Zeit wird sie schwächer.

Schritt 3: Lass die Energien los

Definition von E-Motion einbauen?? Wenn Emotionen Energien in Bewegung sind, dann kann auch Angst als Energie ein mächtiger Verbündeter sein. Sie kann Dich dazu bringen, über Deinen eigenen Schatten zu springen und Klarheit zu finden, wenn Du festhängst. Kämpfe also nicht gegen sie an, sondern nimm die Botschaft hinter ihr an und handle entsprechend.

Hast Du Schritt 1 und 2 gemeistert, dann hast Du bestimmt schon eine Idee, was Du als nächstes tun musst. Geht es darum, eine Gefahr aus dem Weg zu räumen? Oder solltest Du Dich einer Herausforderung stellen, die längst überfällig ist? Prüfe für Dich, was hinter den Energien steckt und lass sie nun gehen. Indem Du nun konkret ins Handeln kommst, verwandelst Du diese Energien in etwas Konstruktives.

Zwei Tipps können Dir dabei helfen. Zum einen kannst Du Deinen Körper unterstützend hinzunehmen. Konzentriere Dich auf Deinen Atem und spüre dabei, wie die Angst bei jedem Ausatmen ein Stückchen leichter wird. Mit diesen Achtsamkeitsübungen fällt Dir auch der Umgang mit Deinen Emotionen leichter. Im Ultimate Power Programm  erfährst Du übrigens, wie Du Deinen Körper als starkes Feedbackinstrument im Alltag nutzen kannst. Zum anderen ist es nun an der Zeit, Deinen Fokus zu verschieben – weg von der Angst hin zur Liebe. Die Liebe zu Dir selbst, zu Deinem Weg, zu Deinen Mitmenschen. Alles geht leichter, wenn Du es mit Liebe tust.

Fazit – sieh und hör genauer hin

In den Wirren des Alltags können uns unsere Gefühle schon mal über den Kopf wachsen. Dann fühlen wir uns überwältigt, orientierungslos und vielleicht auch schon mal fremdgesteuert. Alles wird leichter, wenn wir nur genau hinhören und in uns hineinschauen. Ein starkes Umfeld kann Dir dabei helfen. Mit meinem Ultimate Mentorship Programm begleite ich Dich auf Deinem Weg hin zu mehr innerer und äußerer Stärke. Du wirst staunen, was Dich auf dieser Reise alles erwartet.

Wir leben in einer Zeit, in der so wahnsinnig viel möglich ist. Du kannst die Welt bereisen, von überall aus arbeiten oder Dein eigenes Business auf die Beine stellen – all das war nie so einfach wie heute. Doch diese Chancen und Freiheiten können uns auch ganz schön unter Druck setzen. Denn wir alle wollen das Beste aus unserem Leben machen, haben allerdings dazu alle nur 24 Stunden pro Tag. Das stellt uns immer wieder vor die Fragen: Wozu sage ich ja? Wozu sage ich nein? Hinzu kommen noch zahlreiche Reize und Ablenkungen im Alltag, die uns zu Verwirrung und sogar zum Stillstand bringen können.

Immer mehr Menschen geraten dabei zunehmend unter Druck. Sie fühlen sich überfordert und verwirrt, sie haben weniger Spaß und schlafen schlechter. Dadurch sind sie wiederum müder und fühlen sich noch ausgebrannter. So kann hoher Selbstdruck in einen Teufelskreis führen, in dem Freude und Leichtigkeit verlorengehen. Die gute Nachricht: Da dieser Druck oft hausgemacht ist, kannst Du selbst auch viel dafür tun, ihn wieder zu lösen.

Ganz ehrlich: Selbstdruck ist auch lange Zeit für mich ein riesiges Thema gewesen. Im Laufe der Jahre habe ich auf meinem Weg durch die Welt der Persönlichkeitsentwicklung hilfreiche Strategien und Erkenntnisse im Umgang mit Selbstdruck gesammelt. Dadurch konnte ich in meinem Leben viel zum Positiven bewirken. Meine 6 kraftvollsten Tools und Techniken gebe ich heute an Dich weiter. Sie führen Dich zu neuer Balance und lassen Deine innere und äußere Stärke voll zur Geltung kommen. Bist Du bereit? Dann lass uns starten!

Tipp 1: Bewusstsein lässt dem Selbstdruck die Luft raus

Der erste Tipp mag banal klingen, doch er hat es wirklich in sich! Mach Dir bewusst, wie Du Dich selbst unter Druck setzt. Jeder von uns befindet sich den ganzen Tag im Gespräch mit sich selbst. Unsere innere Stimme vermischt sich mit starken Gefühlen zu einem Cocktail, der ganz schönes Chaos in uns anrichten kann. Oft bemerken wir das gar nicht. Wie auch? Denn all das passiert ja in unserem Kopf und ist damit ein Teil von uns. So kommt es, dass die Gedanken Schleifen drehen und wir uns von ihnen beherrscht fühlen. Indem Du genauer hinschaust, machst Du Dir bewusst, was in Dir vorgeht. Du unterbrichst den Kreislauf und raubst Deiner inneren Stimme die Macht über Dich.

Bring Deine Gedanken zum Beispiel in einem Tagebuch täglich zu Papier. Das erlaubt Dir, Dich aktiv mit ihnen auseinandersetzen und Deine Denkstrukturen zu analysieren. Achte jedoch darauf, Dich nicht selbst zu verurteilen, denn damit riskierst Du, nur noch mehr Druck aufzubauen. Stattdessen geht es vorerst nur darum, hinzuschauen und die Dinge anzunehmen. Aha, da habe ich soundso gedacht. Was hat dazu geführt und wie kann ich das beim nächsten Mal vermeiden? Ein Tagebuch hilft Dir dabei, die Gedanken aus Deinem Kopf zu bringen, damit Du anschließend genauer hinschauen kannst.

Tipp 2: Feiere auch die kleinen Erfolge

Halte in Deinem Alltag Ausschau nach all den kleinen Dingen, die bereits erfolgreich laufen. Mach Dir klar, dass auch der größte Plan aus mehreren kleinen Checkpoints besteht und brich Deine großen Ziele auf kleine Etappenziele runter. Oft haben wir nämlich den Impuls, nach Erreichen der ersten Hürde den Blick schon auf die nächste zu werfen. Wir blicken weit nach vorne und fragen uns: Okay, was kommt als nächstes? Mit so einem ständigen Blick in die Ferne behältst Du zwar den Fokus auf Deinem Ziel, doch das Gefühl, ihm nicht näherzukommen, kann auf Dauer demotivierend sein. So steigt auch der Druck allmählich weiter oder er lässt einfach nicht mehr nach.

Die Lösung? Dreh Dich auf Deinem Weg auch mal um! Richte den Blick auf das, was Du schon alles erreicht hast, und feiere diese Momente. Für die Party-Zeiten zwischendurch habe ich mir eine Joy-Liste mit Dingen angelegt, die mir total viel Spaß machen. Wenn ich eine Challenge absolviert oder eine harte Zeit gemeistert habe, belohne ich mich bewusst mit einem dieser Punkte. Ich lade Dich ein: Mach Dir das Feiern bewusst zum Ritual. So schöpfst Du neue Energie und Motivation für Deinen weiteren Weg.

Tipp 3: Nimm Dir Zeit für Dich!

Reservier Dir in Deinem Tagesablauf bewusste Zeiten für Dich selbst. Das kann eine Morgenroutine sein oder ein Moment der Achtsamkeit später am Abend. Zum Beispiel eine Meditation, Zeit für ein Hobby oder ein inspirierendes Buch. Wichtig ist, dass Du für Dich selbst sorgst und Dir zeigst, dass Du Dir selber wichtig bist. Diese Momente sollten Dir heilig sein. Sie ermöglichen Dir, die Außenwelt für einen Moment auszuklammern und in Dich hineinzuhorchen. Neben all der Hektik des Alltags kannst Du Dich in diesen Momenten darauf besinnen, was Dir wichtig ist. Auch wenn es nur wenige Augenblicke am Tag sind, so führen sie langfristig zu neuer Balance und Klarheit.

Tipp 4: Vergleiche Dich nicht mit anderen

Unsere sozialen Medien können ganz schön inspirierend sein. Wir können andere auf ihrem Weg verfolgen, spannende Erkenntnisse teilen und auch selbst ins Träumen geraten. In der richtigen Dosis ist das eine echte Bereicherung, doch es birgt auch eine große Gefahr! Allzu leicht vergleichen wir uns dabei mit den anderen und sagen uns: „An den Ort würde ich auch gerne mal reisen“ oder „Wieso wächst mein Business nicht so schnell wie das der anderen?“. Wenn wir uns mit anderen vergleichen, laufen wir Gefahr, unseren eigenen Kurs aus den Augen zu verlieren. Wir setzen uns unter Druck, Ziele zu erreichen, die vielleicht gar nicht unsere sind.

Du bist genauso einzigartig wie Dein Weg. Daher solltest Du Dich immer nur mit Dir selbst und mit Deinen Leistungen in der Vergangenheit vergleichen. Inspiration von anderen ist dabei jederzeit willkommen. Prüfe jedoch sorgfältig, ob sie Dich auch wirklich Deinen Zielen näherbringen.

Tipp 5: Pflege Deine Verbindungen

Durch die regelmäßige Zeit für Dich selbst baust Du eine starke Verbindung zu Dir auf. Nun geht es auch darum, Dich mit anderen Menschen verbunden zu fühlen (Artikel zum Thema Verbundenheit), die Dir guttun und Dir wichtig sind. Dabei kommst Du aus Deinem Kopf heraus und verbindest Dich mit anderen. In solchen Momenten fokussierst Du Dich weniger auf Dich selbst und machst Dir damit auch weniger Druck. Gerade wenn Du unter großer Anspannung stehst, kann ein tiefer Kontakt zu vertrauten Menschen sehr heilsam sein. Sie geben Dir ein tiefes Gefühl der Bestätigung, genug zu sein und geliebt zu werden. Welche Menschen in Deinem Leben kommen Dir bei diesen Worten spontan in den Sinn? Wie häufig teilt ihr diese wertvollen Momente und Gefühle? Führe Dir vor Augen, wer diese Menschen sind. So kannst Du gemeinsame Momente mit ihnen in Zukunft noch bewusster teilen.

Tipp 6: Löse Selbstdruck mit Deinem Körper auf

Dein Körper ist Dein Feedback-Instrument – beim Ultimate Power Programm erfährst Du 3 Tage lang, was alles hinter diesen Worten steckt. Dieser Tipp gibt Dir einen kleinen Vorgeschmack. Körper, Geist und Seele sind fest miteinander verbunden. Veränderst Du einen dieser 3 Bereiche, verändern sich auch die anderen beiden. Der schnellste und kürzeste Weg für Veränderung geht daher – auch bei Selbstdruck – über Deinen Körper. Wenn Du Deinen Körper entspannst, wenn Du lachst oder Dich über Sport so richtig auspowerst, dann lässt auch der Druck in Deinem Inneren allmählich nach. Stehst Du also so richtig unter Druck, können eine Meditation (Blogartikel: Einstieg in die Welt der Spiritualität) oder ein Spaziergang fantastische Nothelfer sein, die Dich schnell wieder in Deine Balance bringen. Werde also kreativ und nutze Deinen Körper, um Dich in einen neuen State zu bringen.

Fazit – Starte heute mit einem Tipp

Bereit für die Umsetzung? Klasse! Doch behalte dabei im Hinterkopf: Du möchtest Selbstdruck reduzieren. Sei also gut zu Dir und beginne heute mit dem Tipp, der Dich beim Lesen am meisten angesprochen hat. Anschließend kannst Du gerne immer wieder hierher zurückkehren und einen weiteren Punkt angehen. Schritt für Schritt bringst Du so mehr Klarheit (Blogartikel zum Thema Klarheit) in Dein Leben, findest neue Balance und baust eine starke Verbindung zu Deiner inneren Kraft auf.

 

Mehr zum Thema Selbstdruck gibt es auch in dieser Podcastfolge:

 

Woran denkst Du spontan, wenn Du das Wort Spiritualität hörst? Denkst Du an Mutter Teresa? An den Papst, an Kardinäle und den Vatikan? An buddhistische Mönche? Oder denkst Du vielleicht an Menschen, die Räucherstäbchen anzünden und mit Blume im Haar meditieren?

Aus meiner Sicht liegst Du mit allen Möglichkeiten goldrichtig. Und es gibt noch viele mehr! Spiritualität ist eines der vielfältigsten Themen, die ich kenne. Sie ist so individuell wie jeder einzelne Mensch.

Du und ich können ganz unterschiedliche spirituelle Erfahrungen machen, die tiefe Auswirkungen auf unser Leben und auf unsere Persönlichkeit haben können.

Das macht Spiritualität für mich zu einem ganz besonderen und sehr bereichernden Aspekt der Persönlichkeitsentwicklung.

Spiritualität ist schon seit langer Zeit für mich ein Thema gewesen, doch mir fehlte der Zugang dazu. 2018 haben mich dann ein paar Freunde mit auf die Reise in diese Welt genommen. Schnell hab ich erkannt: Spiritualität ist ein sehr kraftvoller Baustein zur inneren und äußeren Stärke und vor allem auch dafür, tiergehende Verbindungen zu anderen Menschen aufzubauen.

Mit Mindset, Fokus und Fähigkeiten bin ich im Leben schon weit gekommen, doch nicht alles lässt sich mit unseren logischen Tools erklären und erreichen.

Seitdem ich den Mehrwert darin für mich und meine Mission erkannt habe, bin ich richtig tief eingestiegen. Heute nehme ich Dich mit in meine Entdeckungsreise. Dazu führe ich Dich an die Fragen heran, die auch ich mir anfangs gestellt habe. Auf geht’s!

Kann jeder spirituell sein?

Früher glaubte ich: Um spirituell zu sein, musst Du fest an etwas Bestimmtes glauben, Dich also einer der großen Religionen anschließen. Beim Stichwort Spiritualität dachte ich an einen festen Verhaltenskodex, an eine geordnete und standardisierte Sache mit Ritualen, Bräuchen und Vorschriften.

Heute ist mir klar, dass diese ersten Assoziationen nur die Spitze des Eisbergs sind. Viele der großen Religionen bieten den Menschen an, sie an die Hand zu nehmen und ihnen einen Einblick in die Welt der Spiritualität zu geben. Jede Religion tut das auf ihre eigene Art und Weise.

Die Nachfrage der Menschen nach einer solchen spirituellen Reise war immer schon da. Doch ist Dir insbesondere in den letzten Jahren aufgefallen, dass immer mehr Menschen auch abseits der großen Religionen nach Spiritualität suchen?

So wie ich das gerade tue, machen sich auch viele andere Menschen selbst auf die Suche und entdecken, dass jeder einen eigenen, ganz persönlichen Zugang zur Spiritualität hat. Jeder kann diesen Weg auf seine eigene Weise gestalten.

Diese Reise ist etwas sehr Intimes, eine Verlängerung unserer Innenwelt. Keiner kann sagen oder fühlen, wie es in Deinem Inneren aussieht. Nur Du alleine kannst wahrnehmen und erkennen, was Du brauchst und wohin Dein Weg als nächstes gehen soll. Daher kann Spiritualität auch für jeden etwas anderes sein, denn jeder erlebt das Leben auf seine Weise.

Worum geht’s im Kern?

Begegnet Dir das Thema Achtsamkeit auch immer häufiger? Das ist ein entscheidender Baustein für Spiritualität und bedeutet für mich innehalten, zur Ruhe kommen und wahrnehmen, was da ist. Konzentriert, klar und gelassen. Das Ziel dieses Prozesses? Bewusst werden.

Deine spirituelle Reise eröffnet Dir die Möglichkeit, Dir Deiner Innenwelt und Deiner Außenwelt bewusst zu werden. Was passiert in Deinen Gedanken? Wie fühlst Du Dich gerade? Was treibt Dich an und bewegt Dich täglich tief in Deinem Inneren? Und was geschieht um Dich herum? Was nimmst Du wahr? Was ist da noch, was bisher vielleicht an Dir vorbeigeht?

In erster Linie geht es also darum, Wahrnehmung aufzubauen für alles um Dich herum und alles, was in Dir passiert. Es geht darum, in ein Stadium von Bewusstsein zu kommen, indem Du Dinge mit Deinen fünf Sinnen wahrnimmst, aber auch darüber hinausgehst.

Kennst Du diese Momente, wo Du Dinge fühlst, die Du nicht umschreiben oder in Worte fassen kannst? Manche nennen das einen Impuls, eine Intuition oder eine Eingabe. Wir können sie nicht recht greifen und doch sind sie da. Das sind diese Dinge, die sich dem Gefühl zeigen, doch dem Verstand verschließen.

Diese Erlebnisse gehen darüber hinaus, was wir fühlen und erklären können. Ich habe beobachtet, dass viele Menschen den Zugang zur Spiritualität oft genau deswegen nicht finden oder sogar eine Abwehrhaltung dagegen entwickeln. Sie steigen ein in diese Welt und erwarten sofort messbare Ergebnisse und handfeste Resultate.

Doch Spiritualität ist ein Prozess, der sich erst Stück für Stück entfaltet. Ein Leben lang. Selbst hochrangige Mönche kommen noch nach vielen Jahren Praxis zu neuen Erleuchtungen.

Gib Dir selbst also Zeit. Versuch, jeden Tag ein Element Deines Alltags bewusster zu erleben. Lass all Deine Erwartungen zurück, mach Dich frei von Vorurteilen und lass Dich auf die Erfahrung ein.

Mit welchem Mindset sollte ich an die Sache rangehen?

Wir alle bekommen von Geburt an eine riesige Box voller Geschenke für unser Leben. Doch häufig packen wir diese gar nicht ganz aus. Wir entdecken einen Teil unserer Persönlichkeit und finden eine Aufgabe, mit der wir unser Leben ausfüllen. Doch steckte da vielleicht noch mehr in unserer Box? Spiritualität ist für mich ein Tool, diese Box weiter auszupacken und neue Inhalte bewusst zu machen. Dafür dürfen wir wieder Kind sein!

Hast Du schon mal ein Kind dabei beobachtet, wie es aufwächst? Ich bin unglaublich dankbar für diese wunderbare Erfahrung, die ich als Vater machen darf. Bestimmt hast Du auch schon davon gehört, dass Kinder eine andere Wahrnehmung haben. Sie sind bewusster, mehr im Moment, verlieren sich in Dingen und scheinen manchmal sogar die Fähigkeit zu haben, mit einer anderen Welt zu kommunizieren.

Kennst Du das, wenn Kinder ganz alleine vor sich hin spielen? Sie sind ganz mit sich selbst beschäftigt und doch scheinen sie zu kommunizieren. Als wäre da noch jemand oder etwas anderes, mit dem sie seelenruhig in Austausch gehen. Das kann natürlich auch nur meine individuelle Wahrnehmung sein. Doch viele spirituelle Erfahrungen haben in mir das Gefühl wachsen lassen: Das ist noch mehr!

Ich lade Dich ein, Spiritualität aus der Perspektive und mit dem Mindset eines Kindes zu entdecken. Erlebe die Dinge wie zum ersten Mal und lass sie ganz neu auf Dich wirken. Das wird Deinen Blick auf Dich selbst, auf andere und auf Deine Umwelt bereichern.

Ich trainiere mich gerade darin, die Dinge ohne Bewertung wahrzunehmen. Zu beobachten und zu akzeptieren. Die Bewertungen raus zu lassen und die Dinge so anzunehmen, wie sie sind. Zugegeben, das klingt leichter gesagt als getan. Doch die Dinge sind erst einmal, wie sie sind.

Die Spiritualität hat mich genau diese Sichtweise gelehrt. Dadurch erkenne ich im Alltag vielmehr kleinere Facetten des Lebens, ich bin gelassener und nehme durch meine Offenheit auch viele Chancen ganz neu wahr.

Für mich liegt der Schlüssel also in dem Mindset, ewig Schüler und Kind zu sein.

Welche Erfahrungen erwarten mich?

Da jeder andere Erfahrungen macht, kann ich Dir hier nichts versprechen oder Dir ganz klar ausmalen, was Dir auf Deiner spirituellen Reise widerfahren kann. Um Dich dennoch ein Wenig an diese Erfahrungswert heranzuführen, teile ich eins meiner ganz persönlichen Erlebnisse mit Dir.

2018 war ich auf einem Seminar, bei dem es fünf Tage lang nur um Meditation ging. Am dritten Tag haben wir eine Tiefenmeditation gemacht. Das war für mich eine vollkommen neue Erfahrung.

Wir haben tief in uns hineingeführt, uns vom Gefühl mit der Erde verbunden und die Energie aus dem Boden auf uns wirken lassen. Dabei habe ich auf einmal gemerkt, wie mein gesamter Körper begonnen hat zu brennen und zu kribbeln.

Das Gefühl ist schwer zu beschreiben. Ich hab mich stark und tief mit der Erde verbunden gefühlt. Auch alle anderen um mich herum haben das wahrgenommen. Das war für mich eine Erfahrung, die mir gezeigt hat: Da ist mehr, als ich mit meinen fünf Sinnen im Alltag wahrnehme. Seitdem ich diese Erfahrung gemacht habe, bin ich viel ruhiger geworden und gehe auch mit mehr innrer Ruhe durch den Alltag.

Wie kann ich lernen zu meditieren?

Schon zu Beginn meiner Reise habe ich gemerkt, wie gut mir Meditation tut. Doch auch das war eine Lernerfahrung, die klein anfing. Die Anleitung ist im Wesentlichen sehr einfach: Setz Dich an einen ruhigen Ort, schließ Deine Augen und konzentrier Dich ganz auf Deinen Atem.

Was auf Anhieb einfach klingt, hat mir Einiges an Übung abverlangt. Anfangs konnte ich keine fünf Minuten ruhig sitzen bleiben. Meine Gedanken schweiften ab, ich hatte Rückenschmerzen und verkrampfte. Doch mit jedem Mal ging es besser und ich konnte die Sessions verlängern.

Heute meditiere ich täglich jeden Morgen bis zu 30 Minuten am Stück. Ich stehe spätestens um 6 Uhr auf und mache meine Mediation. Lasse ich sie einmal aus, fehlt mir sofort etwas. Oft freue ich mich schon abends beim Schlafengehen darauf, mich am nächsten Morgen wieder in einen Zustand der Ruhe und der Verbundenheit zu begeben.

Durch die Meditation bin ich den ganzen Tag in Balance und habe viel mehr Energie, Wachheit und Klarheit für andere Menschen. Wie in vielen anderen Bereichen gilt auch hier: Je mehr Du bei Dir selbst bist, desto mehr kannst Du auch für andere da sein. Seitdem ich meine Achtsamkeit trainiere, kann ich auch in anderen Menschen viel mehr wahrnehmen und habe ein völlig anderes Spektrum an Dingen, die ich tun und geben kann.

Das nimmt mir komplett den Stress. Auf Menschen aus einem Umfeld wirke ich ruhig und gelassen, doch gleichzeitig auch klar und fokussiert. Ich finde Glück und Erfüllung in mir selbst.

Ich möchte beginnen, doch wo soll ich anfangen?

Bücher können Dir den Start erleichtern und Dir helfen, ein erstes Gefühl für die Sache zu bekommen. Vor vielen Jahren nahm ich die ersten Bücher aus dem Buddhismus in die Hände. Meine Recherchen rund um Persönlichkeitsentwicklung hatten mich hierher geführt, denn es gibt viele Parallelen zum Buddhismus.

Auf ähnlichem Weg entdeckte ich auch das Gesetz der Resonanz und die Theorien über die Wirkungsweise des Universums. Heute schreibe ich darüber, als wäre es das Normalste überhaupt. Doch auch diese Reise begann mit ein paar ersten Schritten.

Ich habe vor einigen Jahren mal das Buch Master Key System in den Händen gehabt, ein Vorreiter von The Secret. Dieses Buch hat mir einen ersten Einstieg in die Welt der Mediation ermöglicht.

Auch Seminare geben Dir einen praktischen und erlebbaren Einblick. 2018 Jahr hab ich erste Seminare zur Spiritualität besucht. Dabei ging es um Themen wie: Was bedeutet Liebe eigentlich? Wie drückt sich Liebe im Universum aus? Wie können wir Einfluss darauf nehmen, wie wir auf andere wirken? Wenn Du also eher der praktische Typ bist und die Dinge gleich ausprobieren willst, kann ein Seminar für Dich genau richtig sein.

Alternativ findest Du im Internet auch eine Vielzahl von Apps, die Dir Dich mit geführten Meditationen bei Deinen ersten Schritten begleiten. Zudem können sie ein hilfreiches Tool sein, eine feste Meditations-Routine in Deinen Alltag zu kriegen. Anfangs reichen schon 10 Minuten Deiner Zeit, um einen spürbaren Unterschied in Deine Innenwelt zu bringen.

Lass uns in den Austausch gehen

Diesen Beitrag gestalte ich bewusst als Auftakt, um mit Dir in den Austausch zu kommen. Spiritualität ist ein sehr subjektives Thema. Daher bin ich überzeugt: Wo viele Menschen unterschiedliche, bereichernde Erfahrungen machen, da muss der Austausch besonders inspirierend und wertvoll sein.

Mir ist es eine Herzensangelegenheit, dieses Thema mit Dir zu teilen. Ich würde mich freuen, wenn ich den ein oder anderen neugierig machen konnte. Ganz nach dem Motto: Manchmal merken wir erst, was uns gefehlt hat, wenn wir es gefunden haben.

Ich freue mich, Dich auf Deinem Weg zu begleiten und mich mit Dir auszutauschen. Was sind Deine Erfahrungen? Wie erlebst Du das Thema? Schreib mir gerne dazu einen Kommentar. Ich freue mich auf Dich!

Wann war Deine letzte Zeitreise? Was? Du hast keine Zeitmaschine? Doch, klar, die hast Du! Sie sitzt zwischen Deinen Ohren. Die aktivieren wir jetzt und machen einen kleinen Ausflug, denn da steckt das Geheimnis einer starken Verbindung. 

Lass uns in Gedanken zurückgehen in Deine ersten Schultage. Vielleicht erinnerst Du Dich sogar an die ersten Augenblicke im Kindergarten. Weißt Du noch, wer damals Deine Kameraden waren?

Nun springen wir zehn Jahre weiter. Welche Menschen haben Dich damals umgeben? Wer war mit Dir im Pausenhof? Du darfst gerne mit Deinen Gedanken abdriften. Lass Dich von ihnen zurück in die Momente tragen, die Dir ganz spontan einfallen.

Bist Du zurück hier im Text? Klasse! Jetzt feiern wir Deinen achtzehnten Geburtstag. Erinnerst Du Dich noch daran, wie Du diesen Moment gefeiert hast? Wer war da? Wer hat Dich an diesem besonderen Tag umgeben? Hattest Du einen Freund oder eine Freundin? Ist vielleicht noch heute einer von diesen Menschen in Deinem alltäglichen Umfeld?

Warum ich diese Reise mit Dir mache? Weil sie Dich sehr nah zu Dir selbst führt. Ob Du damals drei Jahre alt warst oder achtzehn – Du hast in jedem Alter Verbindungen zu anderen Menschen aufgebaut und Erlebnisse mit ihnen geteilt. Ganz natürlich.

Doch wenn ich heute auf Events in den Austausch gehe, kommt immer wieder diese Frage auf: „Christian, wie baue ich richtig starke Verbindungen zu anderen Menschen auf?“. Diese Frage hat lange in mir gearbeitet, bis ich den Einfluss der modernen Welt erkannt habe.

Die heutige Technik bietet uns eine riesige Bandbreite an Möglichkeiten, um uns mit anderen Menschen zu verbinden. Ich schätze, Du bist noch nicht mit Smartphone in der Tasche in die Schule gegangen, oder? Das ist heute anders. Obwohl wir ständig in Kontakt stehen, vermissen viele Menschen die richtig tiefen Verbindungen.

Wann bist Du zuletzt einem Menschen begegnet, bei dem Du den Eindruck hattest: „Wow, der hat eine Präsenz! Der ist voll bei mir, wenn er mit mir redet und strahlt eine ganz besondere Ruhe aus“? Diese Fähigkeit ist selten geworden und doch sehr gefragt, denn zwischen zwei Menschen kann eine sehr starke Energie entstehen.

In diesem Beitrag dreht sich alles um Deine Fähigkeit, wahre Verbindungen zu anderen Menschen aufzubauen. Dabei geht es mir vor allem um die Qualität der Beziehungen, nicht um die Quantität. Du kannst hunderte Menschen in Deinem Leben haben und Dich dennoch einsam und alleine fühlen. Wie also erreichst Du diese Qualität? Folge mir auf eine spannende Reise in die vier Schritte hinter die Kulissen des Beziehungsaufbaus.

1. Die Verbindung zu anderen beginnt bei Dir selbst

Bevor Du eine Verbindung zu anderen Menschen aufbauen kannst, solltest Du erst einmal eine Verbindung zu Dir selbst schaffen. Denn alles beginnt bei Dir. Wenn Du nicht in Kontakt mit Dir selber bist, wirst Du auch nicht in Kontakt mit anderen kommen. Für mich ist beides untrennbar miteinander verbunden.

Die Logik dahinter ist einfach: Wie eine Blume erst ihre Wurzeln schlagen muss, bevor sie ihre Blüten mit anderen teilen kann, so darfst auch du Dich erst selbst erkennen, bevor Du Dich anderen zeigst.

Selbstbewusstsein und Selbstliebe sind der Schlüssel dazu. Das bedeutet keinesfalls, dass Du selbstverliebt sein sollst. Mach Dir vielmehr selbst bewusst, wer Du bist, wofür Du im Leben stehst und was Du in der Welt bewirken willst. Entdecke Deine Werte und die prägenden Erfahrungen, die Dich ausmachen. Dich selbst lieben, das bedeutet in diesem Kontext, dass Du all Deine Facetten als Teil von Dir wahrnimmst und annimmst – Deine hellen und auch Deine dunklen Seiten – ohne Dich klein zu machen, Dich minderwertig oder ungenügend zu fühlen. Schließlich tragen alle Facetten von Dir zu dem bei, was Du heute bist.

Der ein oder andere mag nun sagen: „Aber Christian, heute sagt mir doch jeder, dass ich bei anderen anfangen soll. Wenn ich ihnen Mehrwert biete, dann kommt doch die Erfüllung von alleine auch zu mir.“ Da ist natürlich etwas dran. Doch nach meiner Erfahrung kannst Du am besten für andere wirken und da sein, wenn Du Dich selbst und Dein volles Potenzial kennst. Dann kannst Du auch automatisch viel mehr für andere Menschen geben.

Im ersten Schritt geht es also darum, dass Du Dich selbst anerkennst und lieben lernst. Im Grunde ist das sehr einfach. Du beginnst damit, Dir die Zeit und auch die Ruhe für Dich selbst zu nehmen, in Dich hineinzuhorchen und in Verbindung zu Dir selber zu gehen. In dem Moment, wo Du in Verbindung mit Dir selber bist, hast Du auch wieder die Möglichkeit, Verbindungen zu anderen Menschen aufzubauen und kannst dabei aus Deinem vollen Sein schöpfen. Hast Du Dein Innen erkannt, kannst Du Deinen Blick auf das Außen richten.

2. Reduzier Deinen Stress

Kennst Du das? In sehr stressigen Momenten fällt es Dir schwer, die Verbindung zu Dir selbst zu halten und erst recht zu anderen Menschen.

Mir haben solche Situationen früher viel Kummer bereitet. Ich hatte viel zu tun, verstreute meine Aufmerksamkeit über mehrere Themen zugleich und hatte so nur wenig Kapazitäten frei für die Menschen, die mir nahestanden und mit ihren Anliegen zu mir kamen.

Das klassische Muster dahinter: Ich war leicht reizbar und hörte nur mit einem Ohr zu. Um möglichst schnell zu meinen Themen zurückzukommen, lieferte ich nur kurze Antworten und manchmal rutschte mir selbst die ein oder andere verletzende Bemerkung raus. Ich wollte alles möglichst schnell regeln, ohne wirklich da zu sein und hin zu hören. Von tiefen Verbindungen keine Spur!

Erst nach einiger Zeit wurde mir klar, dass mein Stresslevel nicht nur die Kommunikation mit meinem Umfeld angriff, sondern auch noch die Verbindungen zu den Menschen, die mir am Herzen lagen. Also beschloss ich, daran zu arbeiten.

Was sind die Faktoren, die Dich stressen? Stress entsteht besonders dann, wenn Du Dinge tust, die Du nicht möchtest, hinter denen Du nicht stehst, die einfach nicht zu Dir und Deinen Werten passen. In solchen Situationen agierst Du gegen Deinen Willen oder bis nicht ehrlich mit Dir selbst. Heruntergebrochen sind das vor allem solche Momente, in denen Deine Integrität leidet.

Was mir geholfen hat, mein Stresslevel zu reduzieren? Bewusste Auszeiten für mich selbst. Mein Rat an Dich: Schaffe Dir Freiräume, um Energie zu tanken und wieder einen klaren Blick zu bekommen. Mir gelingt das besonders gut mithilfe von Sporteinheiten oder Meditationen. Momente, in denen ich ganz mit mir und meinem Körper bin.

Du bekommst einen klaren Durchblick, ein Bewusstsein für Dein inneres Wohlbefinden und Du merkst mit der Zeit intuitiv, wann Du die Verbindung zu Dir selbst besonders schützen und sie wieder aufbauen musst.

3. Hör auf, unbedingt zu wollen

Ja, Du hast richtig gelesen: Hör auf, die Dinge unbedingt zu wollen.

Ich verstehe, dass das für den ein oder anderen paradox klingt. Doch kennst Du diese Momente nicht auch aus Deinem eigenen Leben? Du verfolgst hartnäckig ein Ziel und investierst all Deine Kraft, doch es entwickelt sich nicht so, wie Du es Dir vorstellst. Irgendwann nimmst den Druck raus, lässt los, lässt locker, und plötzlich lösen sich die Probleme von ganz alleine.

In diesem Zustand ziehst Du Dinge an und siehst Lösungen, die Du vorher nicht erkannt hast, weil Du zu verkrampft warst.

Nicht immer bedeutet mehr Energieeinsatz auch bessere Resultate. Trau Dich also, loszulassen, wenn Du Dich am liebsten festklammern würdest. Lass Dinge gehen, die Du absolut in Deinem Leben haben willst. Mach Dir klar, was Du erreichen willst und gib den Dingen eine Chance, sich zu entfalten.

Fällt Dir das schwer, kann körperliche Aktivität Dir helfen, Dich aus schwierigen Momenten zu lösen und Deine Aufmerksamkeit zurück in den Moment zu bringen. Du kannst auch meditieren oder auch Atemübungen machen. Stell Dir vor, wie Du mit jedem Ausatmen mehr und mehr von Deinem Thema loslässt und Dich tiefer entspannst.

Hast Du den Eindruck, dass dieses Vorgehen konträr zu Deinen Zielen steht? Paradoxerweise wird es meist schwieriger, ein Ziel zu erreichen, wenn Du Dich zu sehr darauf verkrampfst. Stattdessen darfst Du Dir einmal klar machen, wo Du hin willst, und es dann einfach geschehen lassen.

Ich lade Dich ein, Dich eine Zeitlang selbst zu beobachten und bewusst erste Erfahrungen mit dem Loslassen zu sammeln. Erzähl mir gerne in den Kommentaren von Deinen Resultaten. Ich freue mich über den Austausch mit Dir.

4. Nimm Deine Maske ab

Wenn etwas schwierig oder unangenehm wird, dann verstecken wir uns gerne hinter einer Hülle, die wir nicht sind. Wenn Du mir nicht erst seit heute folgst, dann kennst meinen Rat in diesen Situationen: Nimm Deine Maske ab! Lass Deine Hüllen und Deine Schutzpanzer fallen. Das klingt auf Anhieb so, als wäre das eine einmalige Aktion, doch Masken drängen sich heute ständig und von allen Seiten immer wieder aufs Neue auf.

Unsere Umwelt und besonders die Medien wirken ständig auf uns ein, impfen uns mit Bedürfnissen und beschallen uns mit begehrenswerten Erfolgsgeschichten anderer. Ohne dass wir es merken, zwingen sie uns immer wieder in den Vergleich mit anderen. Insbesondere die Werbung weckt still und heimlich Wünsche in uns, etwas zu besitzen oder jemand zu sein, der wir eigentlich gar nicht sein wollen. Wir versuchen, den Erwartungen anderer gerecht zu werden und verlieren uns dabei selbst aus dem Blick.

Es bringt nichts, wenn Du Dinge tust oder Dinge sagst, nur weil sie jemand anders von Dir erwartet. Wenn Du Dinge aussprichst, die sich für Dich nicht echt und richtig anfühlen, dann nagt das an Dir und wirkt wie ein Keil, den Du zwischen Dich und Dein wahres Selbst treibst. Kurzfristig mag es sich anfühlen, als würdest Du Deinem Ziel näher kommen, doch mittelfristig kann das ein böses Erwachen geben.

Du richtest dann nämlich Dein Leben nach dem aus, was Du im Außen findest und was andere für gut und richtig halten. Achte darauf, die Verbindung zu Dir selbst nicht zu verlieren. Ansonsten läufst Du Gefahr, später zu erkennen, dass Du einen Weg gegangen bist, den andere für Dich wollten. Dein Herz hat versucht, Dir einen anderen Weg zu weisen, doch die Stimmen im Außen waren so laut, dass Du Deine innere Stimme nicht gehört hast.

Trau Dich, Du selbst zu sein. Sei authentisch und zeig Dich, wenn Du echte Beziehungen aufbauen willst. Werde Dir selbst gerecht, nicht den Erwartungen anderer. Gib Deinem Gegenüber die Möglichkeit, Dich zu erkennen, wie Du wirklich bist. Lässt Du Deine Maske fallen, gibst Du anderen Menschen die Chance, Dich wirklich zu sehen. Gleichzeitig strahlst Du mit dieser Verletzbarkeit ein großes Vertrauen und eine immense Stärke aus.

Fazit

Wenn Du diese vier Schritte zu hundert Prozent befolgst, dann wirst Du ganz von alleine Menschen in Dein Leben ziehen, mit denen Du tiefe Beziehungen aufbauen kannst.

Stehst Du zu Dir selbst, bist Du gelassen und voll im Moment, dann entfaltest Du eine Ausstrahlung, die anziehend auf andere Menschen wirkt. Sie fühlen sich in Deiner Gegenwart wohl, denn sie spüren, dass Du echt bist und dass Du mit dieser Nähe, Ehrlichkeit und Verletzbarkeit etwas ganz Besonderes mit ihnen teilst.

Diese Art, Dich rauszuziehen und mit Abstand auf Dein Leben zu blicken, ist ein große Bereicherung für Deine Beziehung und Dein Leben überhaupt. Auch das Buch „Fünf Dinge, die Sterbende am meisten bereuen“ zeigt, dass die echten Beziehungen in unserem Leben rückblickend die größten Geschenke überhaupt sind.

Selbst wenn Dir alles genommen wird, Dein Erfolg, Dein Status, die materiellen Dinge – echte Beziehungen, die Du in Deinem Leben aufbaust, sind die Quelle aus denen das meiste Glück in Dein Leben kommt. Ist es nicht ein wunderbares Geschenk, das heute schon zu wissen und Verbindungen zu anderen Menschen von nun an viel bewusster erleben zu können?