Diese 5 Anteile prägen Deine Gedanken

Deine kleine Stimme kann Dich davon abhalten, große Ziele zu erreichen. Mehr als 60.000 Gedanken schießen uns täglich durch den Kopf – bis zu 90 Prozent davon unbewusst. Sind darunter auch negative und destruktive Muster, können die Dich hemmen, lähmen und sabotieren. Machst Du Dir jedoch bewusst, was dahintersteckt, kannst Du der kleinen Stimme die Macht über Dich rauben.

Ich bin nicht gut genug. Ich bin zu dick. Ich bin noch nicht bereit. Kennst Du solche negativen Gedanken? Sie prägen unseren Alltag und können uns manchmal ganz schön lahmlegen – zum Beispiel beim Sport: Jetzt ist gerade was anderes wichtig. Ich bin heute zu müde und sollte entspannen. Morgen gehe ich aber ganz bestimmt. Solche Gedanken Deiner kleinen Stimme können Dich sabotieren und von großen Zielen abhalten. Und ich gebe zu: Trotz mehr als 20 Jahren Persönlichkeitsentwicklung schleichen sie sich heute auch noch in meine Gedankenwelt ein. Allerdings habe ich im Laufe der Zeit einen Weg gefunden, konstruktiv mit ihnen umzugehen. Der wichtigste Schritt dafür: Bewusstsein.

Die 5 Anteile, die deine kleine Stimme ausmachen

Ein großer Teil der kritischen Gedanken, die Deine kleine Stimme ausmachen, tummelt sich unter der Oberfläche im unbewussten Bereich. Führen sie hier ihr unbemerktes Eigenleben, fällt Dir jede Art von Veränderung schwer. Dann fühlst Du Dich blockiert, demotiviert und ausgebremst. Ein wichtiger Schritt, um mental souveräner zu werden, liegt darin, Dir die Gespräche Deiner kleinen Stimme bewusst zu machen. Dazu hat mir das Modell des Psychologen Dr. Matthias Hammer aus seinem Buch Der Feind in meinem Kopf sehr weitergeholfen. Um die kleine Stimme in Deinem Kopf entlarven zu können, unterteilt er sie in die folgenden 5 Anteile.

1. Der Harmonisierer

Aaaach, das ist doch nicht so schlimm. Das haben die bestimmt nicht so gemeint. Besser keine Aufmerksamkeit erregen. Ich will doch niemanden stören. Hinter diesen Gedanken steckt die typische Stimme des Harmonisierers. Für diesen Anteil steht an vorderster Stelle, die Harmonie in Deinem Leben und die Verbindung(Blogartikel: 4 Schritte wie du starke Verbindung aufbaust) mit Deinen Mitmenschen zu wahren. Dazu meidet der Harmonisierer am liebsten alles, was unangenehm auffallen oder andere in eine unbequeme Lage versetzen könnte.

Die zentrale Intention dahinter ist edel und sorgt dafür, dass Du Verbundenheit zu anderen entwickeln kannst. Dreht sich jedoch immer alles nur um Harmonie, kann Dich das davon abhalten, für Dich wichtige Entscheidungen zu treffen und auch konsequent umzusetzen. Das kann zum Beispiel dazu führen, dass Du immer nur Rücksicht auf andere nimmst, es ihnen rechtmachen willst und Dich selbst dabei aus den Augen verlierst. Auf Dauer kann das an Dir nagen, weil Du Deinen Zielen nicht näherkommst oder Deinen Bedürfnissen nicht den nötigen Stellenwert gibst. Damit Du Deinen Selbstwert erhältst, braucht es manchmal ein klares JA zu Dir selbst und ein NEIN zu allen anderen. 

2. Der Vermeider

Jaaa, lieber nochmal im Bett umdrehen – es läuft schon nichts davon. Heute gönne ich mir mal Ruhe und lasse den Sport ausfallen. Und diese Aufgabe kann ich auch morgen noch erledigen. Der Vermeider liebt das Lotterleben, die Bequemlichkeit und die Entspannung. Sein Ziel: Energie sparen und jede Art von Aufwand vermeiden. Dazu ist er sehr geschickt darin, Dir Ausreden zu präsentieren, mit denen Du Deine Entscheidungen rechtfertigen kannst.

Die kleine Stimme des Vermeiders bewahrt Dich davor, Dich im Alltag zu übernehmen. Folgst Du jedoch längere Zeit seinem bequemen Weg, bleiben Deine Ziele außer Reichweite, weil Du die erforderlichen Schritte in ihre Richtung nicht unternimmst. Achte also genau auf diesen Anteil und lasse seine Ausreden nicht zu, wenn es um Dinge geht, die Dir am Herzen liegen.

3. Der Katastrophisierer

Oh nein! Was ist, wenn jetzt dies und das passiert? Und ich will gar nicht erst daran denken, wie die Sache laufen könnte, wenn ich etwas vergesse oder einen Fehler mache! Dieser Anteil macht seinem Namen alle Ehre und aus jeder Mücke gleich einen Elefanten. Dazu geht der Katastrophisierer alle Eventualitäten durch und lässt keine Chance aus, für richtig großes Drama zu sorgen. Sein Ziel: Er stellt sicher, dass Du Gefahren auch wirklich ernst nimmst. Gerät der Katastrophisierer jedoch aus dem Ruder, ist die Folge jede Menge Stress und Panik. Ohne es zu merken, steigern wir uns in Gedanken hinein, nur um später zu merken, dass wir dabei kolossal übertrieben haben. Das kann auf Dauer ganz schön belastend sein.

Was in dieser Situation hilft: Atmen! Atme tief, langsam und bewusst ein und aus. Dabei stellst Du Dir vor, wie Du mit jedem Atemzug Ruhe und Entspannung (Artikel 10 Schritte zur mentalen Gesundheit) einatmest und beim Ausatmen die stressigen Gedanken aus Deinem Körper ziehen lässt. Außerdem kannst Du für Dich selbst laut Stopp sagen und Deine Gedanken auf den tatsächlichen Ist-Zustand konzentrieren. Frage Dich: Was von all den Gedanken ist wirklich real und was sind nur Hirngespinste?

4. Der innere Kritiker

Ich bin noch nicht gut genug! Die andere können das so viel besser. Da geht noch so viel mehr! Ich könnte noch schlanker sein oder noch mehr Muskelmasse aufbauen. Der innere Kritiker ist einfach nie zufrieden, sondern hat immer etwas an Dir auszusetzen. Dazu vergleicht er Dich ständig mit den Menschen um Dich herum und setzt die Messlatte immer höher und höher.

Mache Dir also klar: Egal was Du tust, Deinen inneren Kritiker wirst Du niemals zufriedenstellen. Das liegt in seiner Natur. Einerseits unterstützt er Dich damit bei Deinem persönlichen Wachstum, andererseits kann er Dir auch Energie und vor allem den Spaß an der Sache rauben. Seine kleine Stimme kannst Du aushebeln, indem Du Dich immer nur mit Dir selbst vergleichst und Dich an dem orientierst, was Du für Dich erreichen willst. Ist der innere Kritiker einmal sehr laut, kann es Dir auch guttun, zurückzublicken und Dir vor Augen zu führen, was Du bis heute schon alles erreicht hast.

5. Der innere Antreiber

Ich muss meine Zeit noch besser nutzen. Ich könnte so viel produktiver sein! Ich muss doch eigentlich noch viel mehr können, als ich hier gerade leiste. Immer höher, immer schneller, immer weiter – der innere Antreiber ist das totale Gegenteil des Vermeiders. Er schwingt im übertragenen Sinn die Peitsche, ist sehr ungeduldig und duldet keine Verschnaufpause. 

Folgst Du der kleinen Stimme des inneren Antreibers, kann Dich das zu Höchstleistungen antreiben. Du bleibst hartnäckig an Deinen Zielen dran und gibst Vollgas. Gleichzeitig droht hier jedoch auch die große Gefahr, dass Du mit der Zeit ausbrennst. Um das zu vermeiden, setze Dir klare sowie realistische Ziele. Feiere Dich auch mal selbst, wenn Du sie erreicht hast, und gönne Dir anschließend eine Pause, um frische Energie zu tanken.

Entlarve die kleine Stimme: Wie Du mit Dir selbst sprichst, macht den Unterschied

Kommt Dir der ein oder andere Anteil sehr vertraut vor? Dann mache jetzt den ICH Hoch5-Test  und erfahre, welche Anteile Deine Persönlichkeit am meisten prägen.

Bestimmt hast Du beim Lesen erkannt, dass keiner der 5 Anteile an sich gut oder schlecht ist. Jeder von ihnen kann Deine Persönlichkeit bereichern und Dich bei Deinem Wachstum unterstützen. Doch genauso haben alle 5 auch ihre Schattenseiten, wenn sie Überhand gewinnen. Der Schlüssel: die Balance macht es aus!

Herzlich Willkommen in unserem brandneuen Workshopformat „Live your true self“. In diesem Workshop geht es darum, Dich daran zu erinnern, wer Du wirklich bist und wie Du Dein wahres Selbst spüren und entfalten kannst. Der Workshop wird Dir auf einer tiefen Ebene all die Erkenntnisse geben, die Du Dir für Dich wünschst. Er wird Dir ein Gefühl dafür geben, welcher Weg für Dich der richtige ist: In Deinen Beziehungen, in Deinem Job, in Deiner Selbstführung und in Deiner Wirksamkeit nach Außen.

Bist Du bereit für Dein wahres Selbst? Bist Du bereit nach Deinen eigenen Maßstäben und Deinen eigenen Grundsätzen zu leben?Freue Dich auf 5 Stunden Erkenntnisse, Durchbrüche, Klarheit und Gefühl. Live your true self!

Melde Dich JETZT(hier klicken!) an und lebe Dein wahres Selbst!

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.