Wir leben in einer Zeit, in der so wahnsinnig viel möglich ist. Du kannst die Welt bereisen, von überall aus arbeiten oder Dein eigenes Business auf die Beine stellen – all das war nie so einfach wie heute. Doch diese Chancen und Freiheiten können uns auch ganz schön unter Druck setzen. Denn wir alle wollen das Beste aus unserem Leben machen, haben allerdings dazu alle nur 24 Stunden pro Tag. Das stellt uns immer wieder vor die Fragen: Wozu sage ich ja? Wozu sage ich nein? Hinzu kommen noch zahlreiche Reize und Ablenkungen im Alltag, die uns zu Verwirrung und sogar zum Stillstand bringen können.

Immer mehr Menschen geraten dabei zunehmend unter Druck. Sie fühlen sich überfordert und verwirrt, sie haben weniger Spaß und schlafen schlechter. Dadurch sind sie wiederum müder und fühlen sich noch ausgebrannter. So kann hoher Selbstdruck in einen Teufelskreis führen, in dem Freude und Leichtigkeit verlorengehen. Die gute Nachricht: Da dieser Druck oft hausgemacht ist, kannst Du selbst auch viel dafür tun, ihn wieder zu lösen.

Ganz ehrlich: Selbstdruck ist auch lange Zeit für mich ein riesiges Thema gewesen. Im Laufe der Jahre habe ich auf meinem Weg durch die Welt der Persönlichkeitsentwicklung hilfreiche Strategien und Erkenntnisse im Umgang mit Selbstdruck gesammelt. Dadurch konnte ich in meinem Leben viel zum Positiven bewirken. Meine 6 kraftvollsten Tools und Techniken gebe ich heute an Dich weiter. Sie führen Dich zu neuer Balance und lassen Deine innere und äußere Stärke voll zur Geltung kommen. Bist Du bereit? Dann lass uns starten!

Tipp 1: Bewusstsein lässt dem Selbstdruck die Luft raus

Der erste Tipp mag banal klingen, doch er hat es wirklich in sich! Mach Dir bewusst, wie Du Dich selbst unter Druck setzt. Jeder von uns befindet sich den ganzen Tag im Gespräch mit sich selbst. Unsere innere Stimme vermischt sich mit starken Gefühlen zu einem Cocktail, der ganz schönes Chaos in uns anrichten kann. Oft bemerken wir das gar nicht. Wie auch? Denn all das passiert ja in unserem Kopf und ist damit ein Teil von uns. So kommt es, dass die Gedanken Schleifen drehen und wir uns von ihnen beherrscht fühlen. Indem Du genauer hinschaust, machst Du Dir bewusst, was in Dir vorgeht. Du unterbrichst den Kreislauf und raubst Deiner inneren Stimme die Macht über Dich.

Bring Deine Gedanken zum Beispiel in einem Tagebuch täglich zu Papier. Das erlaubt Dir, Dich aktiv mit ihnen auseinandersetzen und Deine Denkstrukturen zu analysieren. Achte jedoch darauf, Dich nicht selbst zu verurteilen, denn damit riskierst Du, nur noch mehr Druck aufzubauen. Stattdessen geht es vorerst nur darum, hinzuschauen und die Dinge anzunehmen. Aha, da habe ich soundso gedacht. Was hat dazu geführt und wie kann ich das beim nächsten Mal vermeiden? Ein Tagebuch hilft Dir dabei, die Gedanken aus Deinem Kopf zu bringen, damit Du anschließend genauer hinschauen kannst.

Tipp 2: Feiere auch die kleinen Erfolge

Halte in Deinem Alltag Ausschau nach all den kleinen Dingen, die bereits erfolgreich laufen. Mach Dir klar, dass auch der größte Plan aus mehreren kleinen Checkpoints besteht und brich Deine großen Ziele auf kleine Etappenziele runter. Oft haben wir nämlich den Impuls, nach Erreichen der ersten Hürde den Blick schon auf die nächste zu werfen. Wir blicken weit nach vorne und fragen uns: Okay, was kommt als nächstes? Mit so einem ständigen Blick in die Ferne behältst Du zwar den Fokus auf Deinem Ziel, doch das Gefühl, ihm nicht näherzukommen, kann auf Dauer demotivierend sein. So steigt auch der Druck allmählich weiter oder er lässt einfach nicht mehr nach.

Die Lösung? Dreh Dich auf Deinem Weg auch mal um! Richte den Blick auf das, was Du schon alles erreicht hast, und feiere diese Momente. Für die Party-Zeiten zwischendurch habe ich mir eine Joy-Liste mit Dingen angelegt, die mir total viel Spaß machen. Wenn ich eine Challenge absolviert oder eine harte Zeit gemeistert habe, belohne ich mich bewusst mit einem dieser Punkte. Ich lade Dich ein: Mach Dir das Feiern bewusst zum Ritual. So schöpfst Du neue Energie und Motivation für Deinen weiteren Weg.

Tipp 3: Nimm Dir Zeit für Dich!

Reservier Dir in Deinem Tagesablauf bewusste Zeiten für Dich selbst. Das kann eine Morgenroutine sein oder ein Moment der Achtsamkeit später am Abend. Zum Beispiel eine Meditation, Zeit für ein Hobby oder ein inspirierendes Buch. Wichtig ist, dass Du für Dich selbst sorgst und Dir zeigst, dass Du Dir selber wichtig bist. Diese Momente sollten Dir heilig sein. Sie ermöglichen Dir, die Außenwelt für einen Moment auszuklammern und in Dich hineinzuhorchen. Neben all der Hektik des Alltags kannst Du Dich in diesen Momenten darauf besinnen, was Dir wichtig ist. Auch wenn es nur wenige Augenblicke am Tag sind, so führen sie langfristig zu neuer Balance und Klarheit.

Tipp 4: Vergleiche Dich nicht mit anderen

Unsere sozialen Medien können ganz schön inspirierend sein. Wir können andere auf ihrem Weg verfolgen, spannende Erkenntnisse teilen und auch selbst ins Träumen geraten. In der richtigen Dosis ist das eine echte Bereicherung, doch es birgt auch eine große Gefahr! Allzu leicht vergleichen wir uns dabei mit den anderen und sagen uns: „An den Ort würde ich auch gerne mal reisen“ oder „Wieso wächst mein Business nicht so schnell wie das der anderen?“. Wenn wir uns mit anderen vergleichen, laufen wir Gefahr, unseren eigenen Kurs aus den Augen zu verlieren. Wir setzen uns unter Druck, Ziele zu erreichen, die vielleicht gar nicht unsere sind.

Du bist genauso einzigartig wie Dein Weg. Daher solltest Du Dich immer nur mit Dir selbst und mit Deinen Leistungen in der Vergangenheit vergleichen. Inspiration von anderen ist dabei jederzeit willkommen. Prüfe jedoch sorgfältig, ob sie Dich auch wirklich Deinen Zielen näherbringen.

Tipp 5: Pflege Deine Verbindungen

Durch die regelmäßige Zeit für Dich selbst baust Du eine starke Verbindung zu Dir auf. Nun geht es auch darum, Dich mit anderen Menschen verbunden zu fühlen (Artikel zum Thema Verbundenheit), die Dir guttun und Dir wichtig sind. Dabei kommst Du aus Deinem Kopf heraus und verbindest Dich mit anderen. In solchen Momenten fokussierst Du Dich weniger auf Dich selbst und machst Dir damit auch weniger Druck. Gerade wenn Du unter großer Anspannung stehst, kann ein tiefer Kontakt zu vertrauten Menschen sehr heilsam sein. Sie geben Dir ein tiefes Gefühl der Bestätigung, genug zu sein und geliebt zu werden. Welche Menschen in Deinem Leben kommen Dir bei diesen Worten spontan in den Sinn? Wie häufig teilt ihr diese wertvollen Momente und Gefühle? Führe Dir vor Augen, wer diese Menschen sind. So kannst Du gemeinsame Momente mit ihnen in Zukunft noch bewusster teilen.

Tipp 6: Löse Selbstdruck mit Deinem Körper auf

Dein Körper ist Dein Feedback-Instrument – beim Ultimate Power Programm erfährst Du 3 Tage lang, was alles hinter diesen Worten steckt. Dieser Tipp gibt Dir einen kleinen Vorgeschmack. Körper, Geist und Seele sind fest miteinander verbunden. Veränderst Du einen dieser 3 Bereiche, verändern sich auch die anderen beiden. Der schnellste und kürzeste Weg für Veränderung geht daher – auch bei Selbstdruck – über Deinen Körper. Wenn Du Deinen Körper entspannst, wenn Du lachst oder Dich über Sport so richtig auspowerst, dann lässt auch der Druck in Deinem Inneren allmählich nach. Stehst Du also so richtig unter Druck, können eine Meditation (Blogartikel: Einstieg in die Welt der Spiritualität) oder ein Spaziergang fantastische Nothelfer sein, die Dich schnell wieder in Deine Balance bringen. Werde also kreativ und nutze Deinen Körper, um Dich in einen neuen State zu bringen.

Fazit – Starte heute mit einem Tipp

Bereit für die Umsetzung? Klasse! Doch behalte dabei im Hinterkopf: Du möchtest Selbstdruck reduzieren. Sei also gut zu Dir und beginne heute mit dem Tipp, der Dich beim Lesen am meisten angesprochen hat. Anschließend kannst Du gerne immer wieder hierher zurückkehren und einen weiteren Punkt angehen. Schritt für Schritt bringst Du so mehr Klarheit (Blogartikel zum Thema Klarheit) in Dein Leben, findest neue Balance und baust eine starke Verbindung zu Deiner inneren Kraft auf.

 

Mehr zum Thema Selbstdruck gibt es auch in dieser Podcastfolge:

 

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